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Wirtschaft | kick08
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Die Diktatur der Angepassten

28. Juni 2008 | LAN | 9 Kommentare »

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Wir schreiben den Juni des Jahres 2008 als sich inmitten der demokratischen und neutralen Staaten Österreich und Schweiz ein quasi diktatorischer Staat namens UEFA EURO 2008 eingenistet hat und unter Ausnutzung seiner bedingungslosen Allmacht seine Vorstellungen des globalisierten, kapitalistischen Fußballs in die weite Welt tragen will. Eine Vorstellung, die auf mehren Säulen aufgebaut ist und mit Fortschreiten des Turniers die Kohärenz der einzelnen strategischen Elemente immer präsenter werden ließ:

Corporate Design & Sicherheitslüge

Vom Logo bis zum sinnleeren Slogan entspricht alles einer faden Weiterentwicklung des Corporate Designs der WM 2006  - kindisch, verspielt, unkreativ. Als Höhepunkt sind die identitätslosen Maskottchen nicht umsonst als Doppelgänger selbst Sinnbild für ein Corporate Design der Europameisterschaft, welches als einfallslose Kopie des Corporate Designs der letzten Weltmeisterschaft gesehen werden kann. Einhergehend damit sind acht Stadien, denen man nicht zuletzt aufgrund der architektonischen Konformität moderner Fußballarenen und der Aus- und Rückbaufarce die Zweckgebundenheit ansieht und denen auch bei drei Europameisterschaftsspielen keine künstliche Seele eingehaucht werden kann.

Dank eines millionenschweren Sicherheitskonzeptes wurden darüber hinaus Ausschreitungen verhindert, die es auch ohne diesem Aufwand nicht gegeben hätte, da zum einen das gewaltbereite Fußballpublikum wenig Interesse für eine Veranstaltung wie die Europameisterschaft hegt und zum anderen vereinzelte Überreaktionen einfacher behandelt werden hätten können. Stattdessen setzte man auf Repression, Hooligandatenbank und Anlassgesetzgebung, auf übermäßige Security- und Polizeipräsenz sowie auf ein Hochstilisieren des vermeintlichen Gefahrenpotenzials vor EM-Beginn sowie kleinerer Zwischenfälle während der EM, um sich eine mediale Rechtfertigung für diesen ungeheuren Geld- und Personeneinsatz zu erschleichen. All dies steht gemeinsam mit den weiter unten angeführten Kritikpunkten der totalen Kommerzialisierung sinnbildhaft für eine Politik des rücksichtslosen Neoliberalismus, dem auch bei der Europameisterschaft beispielsweise durch die hohen Ticketpreise Einlass gewährt wurde und der die voranschreitende soziale Segregation in unserer Gesellschaft widerspiegelt. Was bleibt ist ein Charme der Gesamtaufmachung des Großereignisses, welcher den Charme des Altherrenvereins UEFA widerspiegelt und dessen mainstreamkonformer Rettungsversuch mittels unpassendem Rahmenprogramm mit peinlichen Zuschauercontests, schlechten Moderatoren, fußballfremder Musik und Nationalhymnenkaraokeschrift in den Stadien kläglich scheiterte.

Gleichschaltung der Medien

Es war das Highlight der Peinlichkeiten dieser EM als im ersten Halbfinale der Bildschirm plötzlich schwarz wurde und hunderte Millionen Fernsehzuschauer weltweit Zeuge der unsinnigen Medienpolitik der UEFA wurden. Diese kontrolliert nämlich allein die Übermittlung der Fernsehbilder aus allen Spielorten an ihre Broadcasting Tochtergesellschaft in Wien, von welcher aus das Fernsehsignal erst in die weite Welt weitergeleitet wird. Dies garantiert, dass die Fernsehbilder zum einen aufgrund immer gleicher Kameraeinstellungen den geringen Anforderungen des oftmals ahnungslosen europameisterschaftlichen TV-Konsumenten entsprechen und zum anderen ein Bild einer vermeintlich heilen Fußballwelt ohne stimmungsvollen Bengalen, kuriosen Flitzern und kritischen Transparenten, dafür mit umso mehr popularitätsgeilen Politikern, desinteressierten VIPs, schönheitsidealentsprechenden Spielerfrauen und freizügigen Fanschönheiten in Großaufnahme übermitteln.

Während die westliche Welt im Falle zensierter Bilder aus China empört aufschreit, nimmt man das Fernsehbildermonopol des Fußballverbandes mit einem gerne bezahlten Millionenaufwand dankend an und frönt sich der medialen Einheitsberieselung. Weitere ein dubioses Licht auf die Behandlung der Meinungsfreiheit werfende Statements und Handlungen der UEFA, wie beispielsweise die vom Österreichischen Journalistenclub beklagten Zutrittsschikanen samt Unterscheidung nach “guten” und “schlechten” Medien im offiziellen Wiener Pressezentrum, unterstreichen die mediale Arroganz des Veranstalters, der sich die Fernsehanstalten, Gastgeberländer und nicht zuletzt die Fußballfans und Konsumenten leider beinahe kritiklos unterworfen haben.

Totale Kommerzialisierung

Vom Stadion bis zur Fanzone: wo die UEFA regiert, wird von ihr alles diktiert, um die EM zu einem Wirtschaftsereignis zu machen, von dem insbesondere auch die UEFA und ihre Exklusivpartner profitieren sollen, schließlich wurde dem Fan gerade in den Fanzonen extra ein unattraktives Einheitsangebot zu horrenden Preisen bei fehlenden Sitzgelegenheiten und überrepressiven Sicherheitskontrollen geschaffen - dieser Eindruck verstärkte sich in den abgelaufenen Wochen immer mehr und zur Freude des Veranstalters frönten sich zahlreiche gleichgeschaltete Fans mit offiziellem Trikot, bemaltem Gesicht und in Szene gesetzten Sponsorenhüten dieser bedingungslosen Kommerzialisierung, die im braven, vorgegebenen Mitgrölen des “Seven Nation Army” Einlaufsongs ihren Höhepunkt fand während den Massen jegliche Kreativität und jeglicher Sinn für einen zur jeweiligen Spielsituation passenden Support zu fehlen schien.

Darüber hinaus schien die Aushebelung der Marktkräfte kein großes Problem für Politiker und Konsumenten darzustellen, hauptsache man setzte sich zuerst als Steuerzahler und nun auch als Fan gekonnt als Melkkuh der Nation in Szene und erwies damit dem exklusiven Club der zahlungspotenten EM-Sponsoren einen Bärendienst. Wer damit nicht genug hatte, wurde bei sämtlichen Unternehmern des Landes fündig, die am Märchen des schier unendlichen EM-Kuchens mitzunaschen versuchten und das Land mit unnötigen fußballgebrandeten Artikeln vom Fußballbrot bis zum EM-Kondom überschwemmten.

Fazit

Mehrere Wochen lang hat sich ohne organisierter Kritik der Politiker und Bürger mitten im Herzen des aufgeklärten, demokratischen Europas ein quasi diktatorischer Staat gebildet, der seine fußballerische Marktmacht unter anderem in gleichgeschalteten zensierten Medien, ausgehebeltem wirtschaftlichem Wettbewerb oder einer überemotionalisierten irrationalen Sicherheitsdebatte manifestierte. Im Gegenteil, der brave, unkritische Fußballkonsument lechzte förmlich nach einem in totaler Kommerzialisierung getränkten Großereignis und sorgte insbesondere mit dem anfänglichen Hype für voraussichtlich volle Kassen der gemeinnützigen, steuerbefreiten UEFA.

Erst nach einigen Spieltagen offenbarte sich das Ausmaß dieser sportpolitischen, medialen und wirtschaftlichen Gleichschaltung, weshalb nicht umsonst gegen Ende der Europameisterschaft hin immer mehr Leute genug von einem künstlichen, sterilen Spektakel hatten, welches es dank eines Mosaiks aus unterschiedlichsten negativen Begleiterscheinungen schaffte, im Laufe des Turniers vielmehreine kollektive Aversion zu erzeugen anstatt gerade am Schluss einen positiven Spin für den heimischen Fußball zu generieren.

Die Verösterreichisierung einer irischen Legende

2. Juni 2008 | LAN | 3 Kommentare »

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Irre Iren! So mancher (Fußball-)Tourist dürfte im Juni wohl auf der Suche nach dem in jedem guten Wien-Reiseführer vermerkten irischen Wohlfühlort namens Charly P’s Irish Pub verzweifeln, schließlich verpasste sich das Wiener Kultlokal in der Währinger Straße für die Europameisterschaft soeben ein rot-weiß-rotes Branding. Während sich die meisten Fußballfanatiker jedoch auf Fahnen auf ihren Autos beschränken, wurde aus Charly P der Karli P, aus dem Irish Pub ein Irisches Beisl und als Draufgabe sogleich die gesamte Außenfassade vom dunklen Irlandgrün auf prächtiges Rot-weiß-rot umgefärbt. Man darf gespannt sein inwieweit sich dieser Schachzug des bei wichtigen Fußballübertragungen ohnedies immer sehr gut gefüllten Lokals auf den Besucherzustrom während der EM auswirken wird…

Gehts der EURO gut, gehts der Wirtschaft gut

1. Juni 2008 | LAN | 1 Kommentar »

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Dass der Fußballsport ein globales Milliardengeschäft ist, stellte erst letzte Woche die Sports Business Group von Deloitte in ihrer Studie “Annual Review of Football Finance 2008” fest: Demnach stiegen die Erträge des gesamten europäischen Fußballmarkts erstmals auf 13,6 Milliarden Euro an. Aufgrund dieser Rekordeinnahmen der Vereine erwartet Deloitte dass “die Talenteschau bei der UEFA Euro 2008 Auslöser für lebhafte Transferaktivitäten sein wird“. Nicht zuletzt aufgrund solcher, die Bedeutung des Fußballs als globaler Wirtschaftsfaktor herausstreichender Meldungen sahen sich Österreichs Politik- und Wirtschaftsvertreter vor eineinhalb Wochen wieder einmal bemüht, im Gleichschritt die wirtschaftlichen Chancen der Europameisterschaft herauszustreichen.

Wirtschaftskammer-Präsident Leitl bediente sich der Fußballmetapher “Österreich führt bei der Fußball-Europameisterschaft durch ein Tor der Wirtschaft schon jetzt 1:0” und vermeldete im Rahmen der Präsentation der Studie “Volkswirtschaftliche Effekte der EURO 08″ eine Wertschöpftung des Großereignisses von 641 Millionen Euro. Dabei hob Leitl insbesondere das Dreisäulenmodell der positiven Auswirkungen (Infrastrukturinvestitionen, Besucherausgaben, Veranstaltungsbudget/Dienstleistungen) und positive Effekte für Tourismus und Handel sowie nachhaltige Vorteile durch Image- und Werbeeffekte, professionelle Netzwerke und Lerneffekte hervor. Und wenn es schon auf sportlichem Weg nicht zum Titel reicht, hat Leitl immerhin noch ein Ersatzziel auf Lager: “Österreich hat in den rund drei Wochen der Fußball-EM die Gelegenheit, Europameister in Sachen Herzlichkeit und Gastfreundschaft zu werden und sich als lebens- und liebenswertes Land zu präsentieren.

Dies goutiert natürlich auch Bundeskanzler Gusenbauer, der sogleich freudig anmerkte, dass sich “Österreich in Zukunft nicht nur als Kultur-, Winter- und Sommertourismusland sowie “leistungsstarker Wirtschaftsstandort” präsentieren könne, sondern auch als “erweiterte Partyzone” - vor allem für eine jüngere Zielgruppe“. “Wirtschaftlich haben wir schon gewonnen, jetzt wollen wir auch sportlich reüssieren“, so ein optimistischer Bundeskanzler. Und zu guter Letzt stimmte auch Wirtschaftsblatt-Chefredakteur Unterhuber in den wirtschaftlichen Lobeskanon mit ein: “Auch wenn sich die Fanbasis gerne nach den alten Zeiten sehnt, als richtige Schlammschlachten noch vor einer Ostblock-Kulisse ausgetragen wurden, die Millionen der Investoren und Sponsoren haben den Fußball attraktiver gemacht. Fußball ist heute keine Sache mehr, die nur irgendwelche Ultras etwas angeht, sondern ein Volksevent. Und wenn dabei auch noch die gesamte Wirtschaft davon profitieren kann, umso besser. (…) Das alles ist Fußball. Ein Sport, von dem nicht nur die Investoren profitieren, sondern wir alle.

In diesem Sinne: Frönt euch der totalen Kommerzialisierung!

Der Ballermann in unseren Ohren

23. Mai 2008 | cdw | 10 Kommentare »

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Die offizielle Hmyne zur Euro 2008 kommt nicht von Shaggy, sondern von Enrique Iglesias. Der spanische Barde singt “Can You Hear Me” - und nicht nur die Hamburger Tageszeitung “Die Welt” meldet Bedenken an: “(…) Enrique Iglesias und sein Gequengel(,) werden die Fußball-Europameisterschaft nicht nur begleiten. Niemand wird es überhören können. Vielleicht wird Europa sogar froh sein, wenn das Fußballfest vorüber ist, nachdem Iglesias im Ernst-Happel-Stadion zum Finale am 29. Juni ‘Can You Hear me’ vorgetragen hat. Im Auftrag der Uefa. Offiziell. In Wien. Es ist, wie das Lied selbst, ein Jammer.”

Nun gut, da ist wohl auch ein wenig Katzenjammer der Hamburger Journaille herauszuhören, schließlich muss es nicht immer Herbert Grönemeyer - wie bei der WM 2006 - sein. Ein kick08.net-Ohrenschein jedenfalls bestätigt: Iglesias’ Lied geht ins Ohr und hat die “Qualität”, sich dort als Wurm einzunisten. Der Kuschelsänger hat, das muss man ihm lassen, eine flotte, aalglatte, marktgerechte und technoid-angehauchte Schnulze produziert bzw. produzieren lassen. Die Massen werden diesen Eurodisco-Sound wohl lieben, auf jeden Fall wenn sie vorher genug Bier - Carlsberg - intus haben. Da kann die “Welt” noch so viel - und auch zu Recht - lästern: “Wenn der gebürtige Spanier Enrique Iglesias überhaupt für etwas steht, dann für konfektionierten, amerikanisierten Latinpop. Sein Vater Julio immerhin stand bei Real Madrid als Kind im Tor, bevor er begann, Schlager zu singen. Enriques Freundin Anna Kurnikowa spielte lausig, aber viel beachtet Tennis.”

Der europäische Fußballverband Uefa ist sich jedenfalls sicher, mit Iglesias’ Ballermann-Disco-Vier-Minüter einen Goldgriff getan zu haben: “Enrique ist für uns die perfekte Wahl - er ist ein internationaler Superstar, der Fußball liebt und europäische Wurzeln hat. ‘Can You Hear Me’ wird zusätzlich zur Party-Atmosphäre bei der Euro 2008 beitragen”, sagt Philippe Margraff, Marketing-Direktor der Uefa. Da mag er Recht haben.

Die Klagen der “Welt” also in allen Ehren, aber “Can You Hear me” ist beileibe nicht die einzige Peinlichkeit dieser Euro - und keine Sorge, es werden noch viele dazukommen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das Abschneiden der österreichischen Nationalmannschaft nicht in die Kategorie “Peinlichkeiten” einreiht.

Foto: Wikipedia / public domain

Abzocke total: 62 Schilling für eine Halbe Bier!

21. Mai 2008 | cdw | 6 Kommentare »

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Jetzt ist es amtlich: Biertrinker werden in den Fanzonen so richtig abgezockt! In Wien wird die Halbe 4,50 Euro (62 Schilling) kosten, dazu kommt noch der Bechereinsatz (1 Euro). Die Bundeshauptstadt ist dabei das teuerste Pfalster der ganzen EM - in Innsbruck etwa zahlt man für das kühle Blonde aus dem hohen Norden (Carlsberg) “nur” 3,80 Euro (52 Schilling), in Basel und Bern gar “nur” 5 Franken oder 3,10 Euro (43 Schilling).

Die “gute” Nachricht für Freunde des Alkohols: Auch die Softdrinks gehen kaum billiger her. Das große Cola kostet in den Fanzionen um die 3,50 Euro (48 Schilling), Mineralwasser 2,50 Euro (34 Schilling). Die Krönung sind die Snacks für den kleinen Hunger: Eine Leberkässemmel kostet unerhörte 3,50 Euro (48 Schilling), ein Schokoriegel (Mars) 2,50 Euro (34 Schilling). Kurzum: Abzocke total!

Fair Play - Play Fair

28. April 2008 | LAN | 1 Kommentar »

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“Dieser Steilpass der Credit Suisse ging voll daneben” schrieben unsere Blog-Kollegen von Eurospuk über eine Werbeaktion der Bank, bei der zu einem Spottpreis in Pakistan mit Kinderarbeit hergestellte Fußbälle verteilt wurden und betitelten diese Aktion mit dem noch milden Attribut “peinlich”. Ob der Grund für diese soziale Entgleisung in Geiz, Unkenntnis oder Wegschauen liegt, bleibt natürlich offen - fest stehen hingegen ein negativer Werbewert für das Finanzinstitut und die Notwendigkeit von Kampagnen wie der internationalen Aktion “Play Fair 2008” von Gewerkschaften und NGOs für die Europameisterschaft und die Olympischen Spiele 2008. Denn obwohl sich mittlerweile jeder Konsument bewusst sein sollte, dass von den 100 Euro für ein Paar Sportschuhe in Österreich nur 40 Cent an die ArbeiterInnen gehen, ist ein bewusster strategischer Konsum vielerorts leider noch ein Fremdwort.

Erich Fenninger (Volkshilfe): „Play Fair 2008 setzt sich für existenzsichernde Löhne ein. Denn nur eine gerecht bezahlte Arbeit erlaubt es den Menschen langfristig aus dem Armutskreislauf auszubrechen.“

Gerade die Markenfirmen und Sponsoren aus der Sportartikelindustrie stehen bei “Play Fair 2008″ im Kreuzfeuer der Kritik, in einem User-Artikel von ronald.n auf Utopia.de wird der Kontrast zwischen Glamour, Wettkampf und Umsatzsteigerungen sowie den diesen zugrunde liegenden ausbeuterischen Arbeitsbedingungen eines modernen Sklaventums hergestellt. Trotz Umsatzsteigerungen von bis zu 250% in den vergangenen vier Jahren habe sich an den “langen Arbeitszeiten, Hungerlöhnen und gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen” (Michaela Königshofer, Clean Clothes) nämlich nichts geändert. Neben dem Konsumenten wird insbesondere an die großen Sportinstitutionen wie das IOC oder die UEFA appeliert, ihren durch Sponsoren- und Lizenzverträge manifestierten Einfluss geltend zu machen und mehr Verantwortung für die Arbeitsbedingungen der Branche zu zeigen.

Rudolf Kaske (ÖGB): “Auch die Euro wird die Kassen der Wirtschaft klingeln lassen. Deshalb wollen wir auch für die Beschäftigten ein größeres Stück vom Kuchen haben.”

In Österreich versuchen neben Clean Clothes der ÖGB und die Volkshilfe Aufmerksamkeit zu schaffen und erhalten dabei unter anderem prominente Unterstützung von Ex-Schwimmeuropameisterin Vera Lischka. In einer weiteren Aktion namens “Fair play at work” macht der ÖGB darüber hinaus auch über die Rechte der österreichischen ArbeitnehmerInnen - insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Handel und Gastronomie - im Zuge der EM aufmerksam. Dies unterstreicht, dass gerade im Bereich der fairen und sozialen Arbeitsbedingungen sowohl eine nationale als auch insbesondere eine globale Bewusstseinsbildung und dementsprechendes Handeln notwendiger denn je sind, damit die Menschen nicht zu Sklaven des herrschenden Wirtschaftssystems werden.

P.S.: Kommenden Montag, 5. Mai, gibt es eine sicherlich interessante Pressekonferenz der “Play Fair”-Kampagne mit Vertreterinnen aus China und Österreich in Wien: Mehr Infos hier.

Die Sponsoren der Euro sind schon jetzt enttäuscht

27. April 2008 | cdw | 2 Kommentare »

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Etwas mehr als einen Monat vor Turnierbeginn üben zwei der Hauptsponsoren scharfe Kritik an der öffentlichen Bewerbung der Fußball-Europameisterschaft. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin “trend” in seiner morgen, Montag, erscheinenden Ausgabe.

Der Geschäftsführer der PayLife Bank (u.a. “Mastercard”) und die Marketingmanagerin des Elektronikkonzerns JVC halten es mittlerweikle bereits für zu spät, um noch eine effiziente Kampagne zu starten. Die Euro sei zu wenig präsent, öffentlich wirksame Maßnahmen gingen alleine von Sponsoren aus, die Initiativen der einzelnen Austragungsorte seien dagegen kaum wahrnehmbar.

Turnierdirektor Christian Schmölzer gesteht Fehler bei der Bewerbung des Großevents ein: Die Euro werde zu sehr mit eigenen Slogans beworben, über öffentliche Logos werde nicht kommuniziert. Es gebe daher kein einheitliches Erscheinungsbild. Schade sei es außerdem, dass es in Österreich keine Organisation vorhanden ist, die sämtliche Aktionen der Austragungsorte (Wien, Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck) koordiniert. “Die Euro ist trotz vieler Aktionen nicht so präsent, wie sie sein müsste.”

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Die Kritik der Sponsoren wirkt - bei aller möglichen Berechtigung - etwas übertrieben. Es sieht fast so aus, als wolle man bei PayLife oder JVC seine Machtposition als Hauptsponsor unterstreichen. Sieht man sich die einzelnen Initiativen der Austragungsorte an, entsteht dennoch ein wenig zufriedenstellendes, weil durchwegs uneinheitliches Gesamtbild: Kaum bekannt - vor allem für Nichtkärntner - ist das Portal “Klagenfurt am Ball” der Kärntner Landeshauptstadt zur Euro. Die Südösterreicher orientieren sich dabei Slogan-technisch an der bekannteren Initiative der Bundesregierung “Österreich am Ball“. Die Host-City Salzburg hat ein Weblog eingerichtet: “Fußballfestspiele für Europa” - die Musikaffinität der Mozartstadt lässt grüßen. Gänzlich unbekannt sind mir die Werbemaßnahmen des Austragungsort Innsbruck: Im Internet ist ein etwas farbloes Portal mit dem schnöden Namen “Host City Innsbruck Tirol” zu finden. Und Wien (”Vienna waits for you”) wirbt gleich mit dem Finale: “Europas Fanzone - wo sich die Europameisterschaft entscheidet“.

Ein gemeinsames Online-Portal, eine städteübergreifende Initative - das wäre nicht zu viel verlangt gewesen - aber im föderalistischen Österreich scheitern solche womöglich auch an gewissen Bundesländer- und Städte-Rivalitäten. Mit einem Nichteintreten eines Euro-Overkills ist dennoch nicht zu rechnen - die Industrie vermarktet das Event - von der Unterhose bis zum Filzschlapferl, von der Fertigpizza bis zur Penisionsvorsorge - schließlich nicht gerade ungeschickt…

Foto: LAN/kick08.net

Das Geschäft mit der Angst

23. April 2008 | cdw | 3 Kommentare »

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Die Euro naht, und der Häuselbesitzer hat Sorgen ums Eigenheim. Geschuftet hat er lange Jahre für Fertigteil und Swimmingpool, für Laube und Carport - und dann kommen die Hooligans und machen alles kaputt. Kein Wunder, dass die besorgte Ehefrau dem Gatten, der nach einem Anruf der Bank schon das zweite Bier sehr schnell ausgetrunken hat, besorgt ins Ohr flüstert: “Schatz, wir sind doch versichert? Weißt eh, wegen der EM, wegen den Randalierern, den Rowdys!” Und peng, da springt er auf der Ehemann, vergisst die zwei Bier ganz schnell, springt in den geleasten Audi A4 und rast zum Versicherungsmakler, eine Versicherung abschließen.

So oder so ähnlich hätte es zum Beispiel die Helvetia-Versicherung gern. In einer aktuellen Presseaussendung wirbt Sie für ein Produkt, das Schäden aus Vandalismus bei Eigenheim, Haushalt und Kfz abdeckt - ein weiteres Produkt speziell für die Euro 2008 also. “Abschluss bis 7.6.2008 möglich - Die Laufzeit der Versicherung endet automatisch mit 6. Juli 2008.”

Und weiter: “Die Vandalismusdeckung für die Euro2008 ist ein Zusatzbaustein zu bereits bestehenden Versicherungsverträgen in der Eigenheim- oder Haushaltspolizze. Gegen einmalige Kosten von 50 Euro in der Eigenheim- bzw. 25 Euro in der Haushaltsversicherung wird die Haftung erweitert, um Schäden durch böswillige Beschädigung (Vandalismus) sowie durch Schmierereien und Verätzungen aller Art.” Verätzungen, tja, was nicht alles passieren kann. “Inkludiert sind weiters Aufräumkosten, Abbruchkosten, Demontage- und Remontagekosten, Abdeckkosten sowie Reinigungs- und Entsorgungskosten. Neukunden können diese Vandalismusdeckung bei Bedarf gleich bei Vertragsabschluss mitversichern.”

Und dann kommt noch der Vertriebsvorstand der Helvetia zu Wort: „Randalierende Fußball-Fans bei der Euro 2008 können wir leider nicht ausschließen, aber wir bewahren unsere Kunden durch eine Zusatzversicherung vor gröberen finanziellen Schäden durch Vandalenakte!“ Wie schön, dass es Versicherungen gibt.

Foto: thosch66 unter cc-lizenz

Fußball im Portfolio?

16. April 2008 | mig | 4 Kommentare »

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Dass das Supermarktregal mittlerweile vor EM-Artikel strotzt, wurde auf kick08.net bereits anhand des EM-Brotes und des EM-Brausegetränks eindeutig belegt. Gerade bei zweiterem stellt sich noch immer die Frage, wer auf die hirnrissige Idee kam, ein “koffeinhaltiges-Erfrischungsgetränk” mit einem wandelnden Gähner à la Pepi Hickersberger zu bewerben? Manche Wege der Werbung werden aber wohl auf immer unergründlich bleiben …

Auch abseits des Supermarktregals tut sich einiges, wenn es darum geht, die Europameisterschaft in bare Münze zu verwandeln. So emittiert die Volksbank im Juni ein Garantie-Zertifikat, welches unter dem klingenden Titel “Spar Garant Goleador” firmiert. Investiert wird hierbei in einen Aktienkorb, welcher 20 Sponsoren der UEFA-Euro 2008 beinhaltet. Unter anderem sind hierbei zwei Unternehmen vertreten, die aktuell “Gähn-Pepi” als Werbeträger entdeckt haben. Damit hat es sich dann aber auch schon mit dem Fußballbezug.

Zwei interessante Aspekte sind aus der geplanten Ausgabe dieses Garantie-Zertifikates aber durchaus ersichtlich: Zum einen, dass es wohl generell keine Branche, nicht einmal die Finanzwirtschaft, mehr gibt, die sich der (wirklichen oder gehypten) Werbewirkung der Europameisterschaft entziehen kann (oder will). Und zum anderen, dass nun, nachdem Fußballfans (und an diese richtet sich dieses Zertifikat wohl besonders), mittlerweile in der Verwertungskette von Produkten des nicht-alltäglichen Bedarfs kaum mehr zu vergessen sind. Die Zeiten, in denen man im Fußballfan bloß den proletarischen Helden der Südkurve, mit dem Bier in der linken und dem Schal in der rechten Hand sehen wollte sind längst passè. Ob diese Einstellungsänderung, diese Mischung aus Fan und Konsument (sozusagen als “Fanument”) nur Vorteile birgt? … - … diese Frage lassen wir einfach einmal im Raum stehen.
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Foto copyrights: wai.ti unter CC-Lizenz

Kleine Frage am Schluss: Gab es nicht vor Jahren, als Einzeltitel, die Rapid-Aktie?

Die Kicker zum Picken

9. April 2008 | cdw | 23 Kommentare »

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Es soll Leute geben, die den 21. April 2008 herbeisehnen. Einen Tag nach ähh, einen Tag nach einem relativ geschichtsträchtigen Geburtstag ist das Panini-Album zur Euro 2008 erhältlich. Ab dann wird gekauft, geklebt, und getauscht. Das Album kostet wohlfeile 1,50 Euro, das Sackerl Pickerl (fünf an der Zahl) schlägt hingegen mit geschmalzenen 0,60 Euro zu Buche. Vertreten sind im Panini-Album 16 europäische Teams, bestehend aus 18 bis 20 Mann jeweils auf einer Doppelseite plus Maskottchen, Verbandswappen, und Mannschaftsaufkleber (dieser besteht aus vier Teilen). Nicht dabei sind die Trainer der Teams - armer Hicke.

Auch ein bissl arm sind Payer, Scharner und Vastic - sie sind nämlich auch nicht dabei. Die Panini-Aufstellung, mal eine andere Variante, besteht aus: Manninger, Macho, Pogatetz, Schiemer, Prödl, Martin Hiden, Garics, Gercaliu, Stranzl, Standfest, Leitgeb, Sariyar, Prager, Kavlak, Aufhauser, Ivanschitz, Linz, Kienast, Harnik und Kuljic. Kavlak finde ich ja lustig, Kuljic auch ein bissl. Und Schiemer sowieso.

Begonnen hat der ganze Panini-Pickerlwahnsinn übrigens bei der Fußball-WM 1970 in Mexico. Noch etwas: Weil Kommerz und Kommerz sich gerne zusammentun, gib’s das Panini-Album samt einer Tüte Pickerl bei McDonald’s schon ab 16. April - und zwar gratis zur äußerst nahrhaften Zwischenmahlzeit McMenü. Alsdann: Pick´Dir den Kick!

Foto: coderkind under cc-license