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Satire | kick08
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In&Out: Das war die EM 2008

3. Juli 2008 | the | 7 Kommentare »

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“Was, das soll es gewesen sein?”, werden sich einige fragen. Da hat Kick08.net euch sieben Monate lang auf das historische Ereignis einer Europameisterschaft im eigenen Land vorbereitet - und nach drei Wochen ist der Spuk auch schon wieder vorbei. Anstatt eines ausschweifenden Rückblicks auf die EM 2008 gibt es an dieser Stelle ein In & Out, wie ihr es vielleicht aus dem Bravo Girl kennt. Nur geht es diesmal um Fußball.

IN

Die jungen Wilden
Andrei Ascharwin, Fernando Torres, Wesley Sneijder, Cristiano Ronaldo und Co: Die Kicker im knackigen Alter haben bei dieser EM bewiesen, dass Fußball spielen Spaß macht. Und wir ihnen gerne dabei zusehen. Die in die Jahre gekommenen Stars aus Italien, Griechenland oder Schweden sahen dagegen im wahrsten Sinne des Wortes alt aus. Verjüngung ist angesagt. Eines der jüngsten Teams hat übrigens … richtig, Österreich!

Offensivkraft
Russland, Holland und Spanien haben es vorgezeigt: Fußballspiele gewinnt Mann wieder mit Offensiv-Fußball. 2004 hieß der Europameister Griechenland, ihr Trumpf im Ärmel war die Abwehr. 2008 sah das anders aus. Und das ist auch gut so.

Kampfgeist
“Ihr Trainer hat ihnen eingeschärft: Ein Fußballspiel ist erst zu Ende, wenn es der Schiedsrichter abgepfiffen hat”, sagte ein ORF-Kommentator über die türkische Mannschaft. Und diese hat sich die Anweisung von Fatih Terim zu Herzen genommen. Nun wissen wir, dass ein Spiel noch nicht entschieden ist, nur weil die Türkei mit 0:2 im Rückstand liegt. Auch die ÖFB-Elf hat ihren Fans gezeigt, dass sie die Spiele gegen Kroatien, Polen und Deutschland gewinnen will. Gereicht hat das leider nicht.

Kick08.net
Eigenlob stinkt bekanntlich. Aber mal ehrlich: Habt ihr von einem anderen EM-Blog gehört, der eine derartige thematische Vielfalt geboten und seinen Leser/innen neben Berichterstattung direkt vom Ort des Geschehens auch scharfsinnige Analysen und satirische Unterhaltung geliefert hat?

Hoffnung
Österreich hat sich mit einem Punkt von der Heim-EM verabschiedet. Und um hier einen Monolog aus “Malcom mittendrin” zu zitieren: “Ich erwarte gar nichts, und bin dennoch enttäuscht.” Trotzdem: Spieler wie Korkmaz oder Prödl, die Aussicht auf einen neuen Trainer und die erfolgreiche Arbeit an der Kondition lassen auf eine besser Zukunft hoffen. Irgendwann. Vielleicht schon bald.

Gerechtigkeit
Europameister darf sich tatsächlich das Team nennen, das konstant den besten und schönsten Fußball gespielt hat (Spanien). Auch deutsches Glück findet einmal sein Ende.

OUT

Die UEFA
Dazu muss wohl nicht mehr viel gesagt werden. Auch der wenig kritische Fan ist mittlerweile genervt von den vielen Vorschriften des europäischen Fußballverbandes. Abgesehen davon agiert der machtvolle Verband, der sich bei jeder Veranstaltung über Millionen-Gewinne freuen darf, bereits wie ein Kaiser im eigenen Reich. Kartenvergabe, Fernsehübertragung, Bier-Sorte, Sponsoring-Politik - darüber wachen die Männer der UEFA. Wer da nicht mitspielt, wird vom Platz verwiesen.

Fankultur 2.0
Aufgrund der Praktiken bei der Kartenvergabe sitzen im Stadion mittlerweile viele Menschen, die sich lieber bei einem Krabbencocktail über die laufenden Geschäfte unterhalten, als ihre Mannschaft auf dem Spielfeld anzufeuern. Die Fernsehkameras sind dabei stets auf Prinz X und Marketingdirektor Y gerichtet - Fußball findet im neuen Jahrtausend auf den VIP-Tribünen statt. Otto Normalverbraucher darf indessen in den offiziellen Fanzonen Bier um 4,50, Schminkstifte und UEFA-Maskottchen kaufen. Stimmt der Umsatz nicht, soll den Fußballfan am besten das schlechte Gewissen plagen: “Wirte klagen über…” war wohl die häufigste Schlagzeile im Umfeld der Heim-EM.

Sportjournalismus
Im ORF-Studio treffen sich Jogl und Andi, Boris Jirka begrüßte Hans Krankl mit den Worten: “Hier kommt der Trainer meines Herzens.” Auch wenn die goldene Regel der Distanz zwischen Journalist/innen und Personen des öffentlichen Lebens vielleicht im Sport weniger wichtig ist, sollte man als Fernsehzuschauer/in dennoch nicht das Gefühl haben, dass Moderator und Interviewpartner am Vorabend zusammen im Heurigen gesessen sind. Kritische Fragen waren in der EM-Berichterstattung genauso häufig wie Schüsse aufs Tor von Roland Linz.

Klischees
Die spanische Mannschaft bestand bei dieser EM aus Stierkämpfern, die Italiener tranken bitteren Prosecco und die Deutschen waren wie immer gründlich, ordentlich und tugendhaft. Männer saßen auf der Couch und tranken literweise Bier, Frauen wandten sich genervt vom Fernseher ab oder tanzten halbnackt durch die Stadien. Und ärgerten sich über den Schnauzbart von Luca Toni. So bitte nicht.

Ärger
Fans der italienischen und französischen Mannschaft hatten bei dieser EM wenig zu lachen. Der Weltmeister verabschiedete sich nach dem Viertelfinale, der Vize-Meister bereits in der Vorrunde. Auch die Begeisterung für die portugiesische Mannschaft musste all zu früh sterben - und die Hoffnung der deutschen Fans auf einen Titel wurde abermals enttäuscht. Fußball kann weh tun.

Skandal - euer wichtigstes In oder Out fehlt in dieser Aufzählung? Nur zu, bitte hier posten!

SPIELFREI - Strategien gegen die Verzweiflung

23. Juni 2008 | LAN | 6 Kommentare »

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“Spielfrei” - nachdem die meisten von uns dieses Wort bereits aus ihrem Vokabular gestrichen haben, gilt es angesichts dieses heute eingetretenen Horrorszenarios Antworten auf die allgemeine Ratlosigkeit, was man mit dem heutigen Abend anfangen soll, zu finden. Zwei Wochen lang mussten wir den ganzen Tag keinen Gedanken über das Abendprogramm verschwenden, zwei Wochen lang gab der Fußball das Abendprogramm vor: zuerst mit langen Doppelpacks um 18:00 und 20:45 Uhr, danach mit intensiven Doppelkonferenzen und zuletzt mit spannenden Viertelfinalduellen inklusive ein frühzeitiges Schlafengehen verhinderndem Nachschlag namens Verlängerung und Elfmeterschießen. Doch was nun?

Am glücklichsten kann sich wohl der schätzen, der präventiv in den vergangenen Tagen bereits die interessantesten Spiele mittels Videorekorder aufgenommen hat und sich diese nun wiederum zu Gemüte führen kann. Angesichts der aktuellen Kurzlebigkeit der Gedanken im Zuge des kontinuierlichen Reizes durch neue Spielpaarungen sowie zusätzlich bedingt durch übermäßigen Alkoholkonsum gehen wir jedoch davon aus, dass nur die wenigsten zuletzt so langfristige Gedankengänge für den heutigen Status quo anstellen konnten. Für alle anderen, die in den vergangenen zwei Wochen bereits mit ihrem Fernsehsessel eins geworden sind, ist die naheliegendste Alternative im gewissenhafteren Durchstöbern des heutigen Fernsehprogramms zu finden, woraus sich bei genauem Blick einige interessante Abendstrategien ergeben: Wer wahrlich genug von der EM hat, dürfte auf SAT1 beim gleichnamigen Film namens “Genug” fündig werden während dem Titel des Spielfilms auf RTL, “Männer sind die beste Medizin”, nach den beiden letzten Wochen wohl keine Frau mehr Glauben schenken dürfte. Im Gegensatz zu diesem seichten bundesdeutschen Filmprogramm ist die österreichische Fernsehhausmannskost heute sehr empfehlenswert: Auf ORF2 darf man dank der Millionenshow zur Abwechslung wieder einmal die abseits der Torerregung liegenden Gehirnregionen anstrengen, auf ATV kann man sich bei Sascha Walleczek wichtige Anregungen holen, wie man die bier- und käsekrainerbedingten Kilos wieder herunterbekommen könnte. Und wer ohne Peter Stöger nicht mehr einschlafen kann, sollte zur Not auf YouTube fündig werden

Alle, die vorausschauend den Fernseher ohnedies bereits im Schlafzimmer platziert haben, können darüber hinaus unseren deutschen Nachbarn beweisen, dass man hierzulande keinen sportlichen Erfolg braucht, um 9 Monate nach der Heim-EM die Geburtenbilanz aufzupeppen. Hingegen bietet sich für die etwas Motivierteren auch ein Abstecher außerhalb der eigenen vier Wände bzw. Fanzonen an, worüber sich insbesondere die mit Besucherrückgängen von bis zu 50% kämpfenden Kinos und Museen freuen würden. Ansonsten können wir abschließend noch empfehlen, einen 48-Stunden-Dauerschlaf bis Mittwoch einzulegen und möglichst keinen Gedanken an die uns spätestens in einer Woche drohende Frage “Gibt es ein Leben nach der EM?” zu verschwenden…

kick08.net erobert die Welt: Die Twinni-Verschwörung

21. Juni 2008 | mig | 4 Kommentare »

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Insgeheim munkelte man es ja schon. kick08.net ist eine Vereinigung der Superschurken. Angeführt vom listigen LAN, Markenzeichen Twinni-Eis, hatte die Vereinigung der Blogger im wesentlichen nur ein Ziel. Ein Ziel, welches weder Dr. No, Blofeld oder Goldfinger und auch nicht der Pinky und der Brain erreichen konnten. Codename: Twinni-Verschwörung. Ziel: Eroberung der Welt!

Nun ist der Plan derart weit fortgeschritten, dass wir die Schleier lüften können. Nur mehr wenige Staaten dieser Erde wurden nicht vom kick08.net-Virus infisziert. Rettung unmöglich! Ein Blick in unsere Nutzerstatistiken, neugierig sind wir ja auch, beweist es. Und so befindet sich Europa fest in unserer Hand. Ganz Europa? Nein, ein kleines, diktatorisch gebeuteltes Land ist noch immer weiß auf der Karte. Weißrussland, die letzte Diktatur Europas, ist noch vollständig kick08.net-frei. Doch wie lange wird sich diese Bastion der Ignoranz noch halten können?

Viel versöhnlicher gestimmt sind wir da schon gegenüber Liechtenstein. Hier erreichen wir eine Reichweite bei jenen unterhalb der Geriatriegrenze, welcher weit über jener des dichandschen Kleinformates in Österreich liegt.  Sage und schreibe 24 Menschen besuchten von dort unsere Website. Nichts im Vergleich zu unseren Kerngebieten in Österreich, Deutschland und der Schweiz, aber immerhin von großem ideellen Wert. Doch da Europa eh langweilig ist, widmen wir uns Asien.

Von der mongolischen Steppe zum indischen Punjab, den sibirischen Permafrostzonen bis zu den sonnigen Philippinen. Und dass China (juhu, wir wurden nicht zensiert) und Japan nicht fehlen dürfen versteht sich wohl von selbst. Selbst aus dem Iran erreichte uns ein Leser. Sollte dies das Nadscherl gewesen sein, so freuen wir uns weniger und klopfen ihm hiermit auf seine Griffel.  Von unseren Lesern erwarten wir nämlich, und da sind wir durchaus wählerisch, dass sie andere Nationen nicht ständig bedrohen und anmotzen.

Doch wenn wir gerade beim Länder-bedrohen sind, so dürfen natürlich auch die USA nicht fehlen. Machten sie ja in der Ära von George W. Bush einen wahren Sport daraus. Nichts desto trotz freuen wir uns über mittlerweile 268 Leser aus den Vereinigten Staaten. Auch wenn der Fußball dort als “Soccer” bezeichnet wird (wie kann man nur?), scheint auch hier zumindest ein kleines Interesse am Ballgeschubse auf dem alten Kontinent zu bestehen. Doch mehr noch fehlen bei beiden Amerikas nur wenige Staaten für den vollständigen Erfolg der “Operation Twinni”. So sind wir etwa im fußballverrückten Brasilien ebenso angekommen wie in Argentinien, Peru, Chile, Kolumbien oder der Dominikanischen Republik.

Aus Australien und Neuseeland verbuchen wir seit langem nette Zugriffsraten. Fehlt eigentlich nur noch Afrika. Und hier freut es uns besonders, dass etwa ein User aus Uganda den Weg zu uns gefunden hat. Südafrika, Ägypten und Marokko sind ebenfalls schon von kick08.net erobert worden. Und dies auf einem Kontinent, welcher im Gesamten betrachtet wahrlich nicht über die beste Informationsinfrastruktur verfügt. Wir sind sprachlos und etwas Zeit bleibt noch, um die “Operation Twinni” vollständig umzusetzen. Wenn es wieder heißt: kick08.net erobert die Welt!

Foto: LAN/kick08.net

Der Eine und der Andere - die Verlierer des Tages

17. Juni 2008 | LAN | Kein Kommentar »

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Was unterscheidet Josef Hickersberger und Alfred Gusenbauer? Nicht viel: Ersterer hat trotz Misserfolg die volle Rückendeckung seines Verbandes, Zweiterer hat wegen Misserfolg keine Rückendeckung seiner Partei.

Was haben Josef Hickersberger und Alfred Gusenbauer gemeinsam? Schon mehr: Beide standen vor der Mission ihres Lebens, der Eine inmitten der Erfüllung des Bubentraums EM-Teamchef, der Andere inmitten der Erfüllung des Bubentraums Bundeskanzler - gestern wurden beide abmontiert, der Eine sportlich nach einer enttäuschenden Leistung gegen in Wien wenig beliebte Deutsche, der Andere politisch nach einer enttäuschenden Leistung gegen in Wien wenig beliebte Koalitionspartner. Die Konsequenzen sind klar: Der Eine nimmt nach wiederholt kritisierten Aufstellung voraussichtlich in den nächsten Tagen seinen Hut, der Andere wurde nach wiederholt kritisierter Politik bereits gestern politisch desavouiert. Denn: Beide werden vom Volk leider nicht verstanden, der Eine aufgrund seiner satirisch-kryptischen und der Andere aufgrund seiner brillant-nichtverstandenen Rhetorik. Hicke & Gusi - time to say good-bye…

Eine vorsichtige Prognose

16. Juni 2008 | mat | 8 Kommentare »

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In der 93. Minute köpft Jürgen Macho nach einem Corner, der letzten Aktion des Spiels, zum 1:0 gegen Deutschland ein. Österreich befindet sich über Nacht in einer Ausnahmesituation, noch Dienstagmittag ist der Gürtel von einer hupenden, rotweißroten Blechschlange verstopft. Der ORF produziert über die Feiern und den Triumph die längste Live-Sendung seiner Geschichte. Viele Geschäfte und Betriebe müssen geschlossen halten, weil die Mitarbeiter einfach nicht erscheinen. Deutschland ist am Boden und die Bild-Zeitung beginnt einen wochenlangen medialen Feldzug gegen die “Dusel-Dösis” und den Ex-Lauterer “Würgen” Macho. Die Krone hingegen bringt eine Sonderserie über die Haustiere der österreichischen Nationalspieler und spricht nur mehr vom “neuen Wunderteam”.

Josef Hickersberger erhält das “Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich”, die höchste Auszeichnung des Landes, und erhört Friedrich Sticklers flehentliches Bitten nach einer Vertragsverlängerung. Als sein Assistent Andreas Herzog daraufhin erstmals kritische Töne anklingen lässt, feuert ihn Hicke und stellt Martin Hiden, der nach der EM seine Teamkarriere beendet hatte, als neuen Co vor. Felix Mitterer kündigt unmittelbar nach der Endrunde den Drehbeginn eines fünften Teils der Piefke-Sage an und drei Monate nach dem Spiel gibt es in Österreich bereits sieben Jürgen-Macho-Volksschulen. Die Krankenhäuser erklären Anfang 2009, dass der 16. Juni jener Tag mit den meisten Herzinfarkten im Lande war, es traf jeweils zur Hälfte deutsche Fußballtouristen und einheimische Fans.

Die Vorberichterstattung zur McDonald’s EURO 2028 – die erste EM, für die sich Österreich sportlich qualifizieren konnte – dreht sich überwiegend um das”Wunder von Wien”. Im letzten Gruppenspiel des Turniers wird das Team auf Deutschland treffen, das seit 16. Juni 2008 nicht mehr besiegt werden konnte. Dass Österreich damals das Viertelfinale gegen Portugal 5:0 verloren hatte, war im jahrzehntelangen “Wien”-Wahn völlig untergegangen.

Best of Böse: Daran könnte Österreich scheitern

13. Juni 2008 | cdw | 9 Kommentare »

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Nach dem glücklichen, aber verdienten 1:1 lebt Österreichs Chance auf den Aufstieg ins Viertelfinale. Doch es gibt (Human-)Faktoren, die uns alles vermasseln können. Ein zugespitztes - und sehr persönlich gehaltenes - Ranking der Unglücksbringer:

1.) Rene Aufhauser: Schon gegen Kroatien hat uns der defensive Mittelfeldspieler ins Unglück geritten. Er agiert zu unsicher, ist nahezu unfähig ein Tor zu schießen und gehört auf die Ersatzbank.

2.) Martin Harnik: Ein Chancentod außer Form. Zwar schnell, aber nicht effektiv. Für ihn gilt ebenfalls: Auf die Bank.

3.) Andreas Ivanschitz: Seine Eckbälle sind die Katastrophe schlechthin. Auch sein Einsatz ist verzichtbar.

4.) Josef Hickersberger: Ein Blick auf seine Bilanz spricht Bände. Wäre gut, wenn ihn Andreas Herzog vorzeitig als Cheftrainer ablösen könnte.

5.) Die österreichische Mentalität: Mit dem 1:1 gegen Polen kommt plötzlich Selbstzufriedenheit auf. Doch gegen Deutschland ist weit mehr gefragt. Vor allem Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

6.) Die Medien: Der Positiv-Hype schadet der Mannschaft. Jubel-Berichterstattung ist nach zwei verkorksten Partien nicht angebracht.

7.) Die Deutschen: Sie sind eigentlich viel besser als wir.

Neonazis, Sektenschergen und Hiebe für den Deppen

9. Juni 2008 | mat | 4 Kommentare »

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Ein Tourbericht aus den Wiener Fanzonen.

Die erste Halbzeit des Auftaktspiels wurde thematisch passend am Swiss Beach in der Strandbar Hermann verbracht. Die vielen Schweizer störten uns nicht und auch mit der Exekutive, die etwas viel Präsenz für eine mittlere Ansammlung zeigte, hatten wir kein Problem. Selbst der im Publikum entdeckte Gottfried Küssel, der in den 1980er Jahren in der Wiener Hooliganszene aktiv war und später wegen NS-Wiederbetätigung zehn Jahre in Haft verbrachte, bewegte uns zu keinem Lokalwechsel. Das schaffte allerdings die Leinwand - besser: das größere Fernsehgerät - auf dem 2.000 Menschen die Spiele verfolgen sollen. Die UEFA-Bestimmung, wonach für Leinwände mit über drei Metern Diagonale Lizenzgebühren bezahlt werden müssen, will die Strandbar umgehen. Hinzu kommt ein gewölbter Plexiglasschutz, der aus nahezu allen Perspektiven blendet und gar arg auf den Matchgenuss drückt. Stiftung Fußballtest: Mangelhaft. Die zweite Halbzeit verfolgten wir ein paar Kilometer donaukanalaufwärts im Flex, wo noch wenig los war, aus Basel aber immerhin das erste EM-Tor übertragen wurde.

Zum Abendspiel der Türkei gegen Portugal folgte ein Besuch der offiziellen Fanzone am Ring. Überraschend wenige Türken waren anwesend und noch viel weniger Portugiesen. In Überzahl waren die kroatischen Fans, deren Mannschaft gar nicht spielte. Gemeinsam mit den Karierten besangen wir neben dem Spiel Ivo Vastic und das ersehnte Ausscheiden Deutschlands. Nach dem Schlusspfiff zogen die Türken enttäuscht ab, nur einer konnte seiner Enttäuschung nicht Herr werden und bespuckte die vom Spiel unabhängig grölende österreichisch-kroatische Fanmischung.

Der Auftakt Österreichs am Sonntag sollte am Ring unter möglichst vielen Gleichgesinnten begangen werden. Wieder aber war die kroatische Fraktion in der Überzahl, einige ihrer Akteure wüteten schon zuvor am Graben: „Nachdem Flaschen geflogen sind, habe ich das Geschäft zusperren müssen“, war die dort ansässige Trafikantin noch aufgebracht. In der Fanzone bewiesen die Kroaten schon in der vierten Minute mit gezündeten Bengalen die fehlende Arbeitsmoral der Eingangskontrollore; auch volle Schnapsflaschen wurden herumgereicht. Der frühe Rückstand machte einen Österreicher ganz wild. Der Volldepp aus einer etwas, äh, bildungsferneren Schicht provozierte die beim Burgtheater jubelnden Kroaten, gemeinsam schubsten sie sich etwas durch die Gegend. Die „Komm her, Alter!“-Geste hat er wahrscheinlich schon bei Parkplatzprügeleien vor Großdiscos einüben können:

Dann telefonierten die Karierten nach Verstärkung und fünf Minuten später hauten die großen Brüder der Kroaten den Rosaroten auf den Boden. Keine zwei Minuten darauf war die Polizei in Kriegsmontur im Anmarsch und führte die Hauptsünder ab. Die heiße Luft und um € 2,50 billigeres Bier lockte uns in der Halbzeit an einen Pizzastand im Jonasreindl. Weil wir die Dosen natürlich nicht in das UEFA-Sperrgebiet mitnehmen durften, sahen wir die zweite Halbzeit von außerhalb, mit eigenem Bier und mindestens gleich gutem Blick auf die Leinwand und das nun brave Offensivspiel der Österreicher. Ha! Damit hat Platini nicht gerechnet. Nach dem Spiel kamen wir an zwei netten Damen und einer EM-Filiale des Esoterikvereins Scientology vorbei. Hier versuchten sie mich zu bekehren, ich aber sagte: „Nein danke, Tom Cruise ist voll das Würstel.“

Der Regen während des Abendspieles ging im Flex spurlos an uns vorbei. Zum Glück, mehr Aufregung hätten wir kaum noch vertragen.

Fotos: Sebastian Schuster

Private-Viewing - kick08.net Report

9. Juni 2008 | mig | 4 Kommentare »

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Ob Private-Viewing der kleine Bruder vom Public-Viewing ist, mag nicht mit großer Sicherheit bestimmbar sein. Zweiteres gab es auf jeden Fall schon länger, man bedenke etwa die Gladiatorenkämpfe im antiken Rom oder die Shows, die die heilige katholische Inquisition in mittelalterlichen Städten veranstaltete. Doch spätestens als der Fernseher massentauglich wurde, schlug die Geburtsstunde des Private-Viewings. Und auch wenn einem seit Jahr und Tag eingeredet wird, dass man Fußballgroßveranstaltungen am besten mit Tausendschaften genießen sollte, gibt es noch immer einige Verfechter des Privaten. Ich scheute weder Kosten noch Mühen um eine dieser raren Veranstaltungen für die Leserinnen und Leser von kick08.net zu besuchen.

Es begann mit einer mysteriösen SMS, welche meinen Puls zum rasen brachte. Meine Anfrage zum Besuch eines Private-Viewing-Abends wurde positiv beantwortet. Und so fand ich mich, nicht sicher was zu erwarten wäre, an einem Samstag in der wohl finstersten Ecke meiner 6.000-Einwohner Heimatgemeinde ein. Pünktlich, 20 Minuten zu spät, kam mein Kontaktmann. Ein furchterregender 1,70 m Riese mit wildem Blick. Mir wurde ein Jutesack über den Kopf gestülpt und ich wurde unsanft auf den Gepäcksträger eines Fahrrades gestoßen. Die Veranstaltung schien so exklusiv zu sein, dass es mir nicht einmal erlaubt wurde, den Weg zu erspähen. Es hätte genügt, wenn man mir die Brille abgenommen hätte. Nach schier endlos währender, mindestens 35 Sekunden dauernder wilder Fahrt schienen wir angekommen zu sein. Ich wurde über eine Treppe gedrängt und merkte instinktiv, dass ich mich nun in einem Haus, oder zumindest einer Höhle, befinden musste. Endlich wurde mir der leicht müffelnden Jutesack entfernt. Vor mir stand der Pate , der capo dei capi dieses Private-Viewing Events. Er stellte sich unter seinem Tarnnamen “Ük” vor.

Nach höflichen Begrüßungsfloskeln meinerseits wurde ich noch einmal tüchtigst eingeschüchtert und konnte endlich das Reich des privaten Fußballgenusses betreten. Nach einer Stunde wurde das Mißtrauen gegenüber meiner Person geringer und man ließ mich aus der Besenkammer, in die man mich vorsorglich eingesperrt hatte, während ich den Lügendetektortest erfolgreich bestand. Nun hatte ich meine volle Bewegungsfreiheit wiedererlangt.

Aufgrund aktueller Ereignisse sah ich es als meine Bürgerpflicht an, zuerst den Keller zu inspizieren. Man weiß ja nie, was sich in österreichischen Untergeschossen verbirgt. Da es keine Lichtquelle gab, stolperte ich die gefühlten 1.345 Stufen hinunter, brach mir zwei Rippen, konnte die Kamera jedoch mit meinem Kopf vor dem Aufprall schützen. Doch endlich fand ich einen Lichtschalter und biss die Zähne zusammen. Was ich erspähte war ein Skandal.

Es war Bier! Umgerechnet auf die Preise des Gerstensaftes in den offiziellen Fanzonen lagerte hier, direkt vor mir, der Wert eines Eigenheimes - oder zumindest einer gutbürgerlichen mongolischen Jurte. Das wirklich perverse an der gesamten Situation war, dass diese Getränke zur freien Entnahme waren. Auf mein zweifelndes nachfragen erfuhr ich, dass sich hier ein System der Solidarität entwickelt hätte, wonach jeder Teilnehmer einen Teil beisteuern würde. Laut gängigen Kapitalismutheorien sollte Kapital doch in Bewegung bleiben, um sich zu vermehren. Dieser Kreislauf wurde hier einfach und mit einer Todesverachtung unterbrochen.

Doch nun begann das Spiel. Der winzige Bildschirm schien der Stimmung keinen Abbruch zu tun. Während anderswo Menschen im Regen litten, wurde hier auf Sofas und Bierbänken gesessen und dazu gab es noch Nahrung … und natürlich oben beschriebenes Bier. Die Private-Viewer, die mich zuvor als Vertreter der “Vierten Gewalt im Staate” so misstrauisch beäugten, schienen nun endgültig aufgetaut zu sein. Ich konnte mein Glück kaum fassen, als es mir auch erlaubt wurde, wie alle anderen, in Schlachtgesänge einzustimmen und bei strittigen Situation den winzigen Bildschirm anzuschreien. Wie winzig das Sehfeld genau war lässt sich aus dem folgenden Foto, welches den Schreiberling als Vergleichsgröße beinhaltet und die Reportage beschließt, erahnen.

Fotos: Mig/kick08.net

Von der Feindschaft

7. Juni 2008 | the | 1 Kommentar »

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Bewerbe wie eine Fußball-Weltmeisterschaft oder -Europameisterschaft wecken die Begeisterung oftmals auch in Menschen, für die Fußball ein Spiel ist, in dem Männer in kurzen Hosen sinnlos einem Ball hinterherlaufen. Und weit mehr noch als das Bangen um den Erfolg der eigenen Nationalmannschaft vermag oft die Rivalität zwischen Nationen die Emotionen der Fans anzuheizen. Das polnische Boulevardblatt Super Express hat es (auf seine eigene geschmacklose Weise) vorgemacht: Trainer Leo Beenhakker solle den Polen die Köpfe von Löw und Ballack zu Füßen legen, was für große Aufregung bei der Bild-Zeitung sorgte, die schon seit Wochen in “schwarz-rot-geiler” Stimmung schwelgt. Nun gut, selbst als Freundin des österreichischen Fußballs muss man zugegen: Die Deutschen haben es wirklich nicht einfach, wenn es um internationale Beliebtheit geht. Nicht nur ganz Österreich träumt von einer Cordoba-Neuauflage, auch Schweizer Versandhäuser verkaufen T-Shirts mit Aufdrucken wie “Hallo Deutschland! An der WM 2006 tat es Italien, an der EM 2008 wird’s die Schweiz tun”. Und da wäre dann noch Holland, Tschechien, England und irgendwie - der Rest der Welt. Aber auch von einem Sieg gegen Italien träumt so manche Nation: Deutschland sehnt sich nach einer Revanche, Frankreich hätte da auch noch eine Rechnung offen und viele haben ganz grundsätzlich etwas gegen den (zumeist) defensiven Fußball der durchgestylten Herren.

Österreich bleibt von solchen Rivalitäten großteils verschont - zu gering ist das Interesse an der Alpenrepublik (mal abgesehen von Ungarn).  Wenn hingegen die Erzrivalen Griechenland und Türkei aufeinandertreffen, ist es auch schon mal vorbei mit dem Spaß, selbiges gilt für englische und holländische Hooligans (siehe WM 2006 in Deutschland).
Es bleibt zu hoffen, dass bei der EURO 2008 die Verbindung von Fußball und Nationalismus nicht zum Problemfall wird, sondern dem Motto unserer Heim-EM gerecht wird: “Expect Emotions”. Wie heißt es so schön? Fußball - ist nur ein Spiel.

Foto: BestofShirt.com

Das Teammaskottchen aus dem Keller: Josef F.

4. Juni 2008 | cdw | 4 Kommentare »

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Das deutsche Satire-Magazin “Titanic” bewegt sich auch knapp vor der Fußball-Europameisterschaft wie gewohnt auf dem schmalen Grat zwischen Humor und Geschmacklosigkeit und bringt die EM in Österreich und der Schweiz mit dem mutmaßlichen Inzest-Vater von Amstetten, Josef F., in Verbindung. Auch wenn’s abgelutscht klingen mag: Man kann davon halten, was man will.

Foto: Titanic, Schwärzungen: kick08.net