Am vergangenen Samstag traf sich die Prominenz am Wiener Life Ball. Zwischen Film-Sternchen und der österreichischen Definition von High Society mischt sich auch hin und wieder ein Fußballer – schon Hans Krankl stolzierte in Designermode über den Laufsteg von Gerry Kessler. Diesmal war Michael Konsel dabei, den ein TV-Moderator während der dreitägigen ORF-Berichterstattung am roten Teppich interviewte. Da ging es um Klischees. Und Toleranz gegenüber Homosexuellen. Konsel wurde gefragt, warum es denn im Profi-Fußball keine Schwulen gebe. Er überlegte. Und dann versicherte er, dass er während seiner internationalen Fußball-Karriere nie einen schwulen Fußballer getroffen habe. Entweder hätten sich die Schwulen ganz gut versteckt, oder  – und das wäre viel wahrscheinlicher – Fußball sei eben doch ein zu harter Sport und die Schwulen sehr zarte und sensible Menschen. Aber halt – auch Konsel kennt ein paar Schwule. Und die sind „alle ganz lieb.“