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Zahlreiche Presseaussendungen finden leider nicht Eingang in die bedeutenden Medien dieses Landes, eine von diesen bringen wir hiermit auf kick08.net, um die Dreistigkeit eines FPÖ/RFW-Vorschlags zu dokumentieren, der die EURO rein als Geschäftsanbahnungsevent anstatt als Fußballereignis für Zuschauer und Fans betrachtet:

Am 21. Februar forderte RFW-Bundesobmann Amann unter dem Titel “BO Amann verlangt Absetzbarkeit der EURO-Karten für die Wirtschaft!” ebendiese, denn laut Untertitel müsse die Wirtschaft die “EURO als Chance für Geschäftskontakte nutzen”. Konkret möchte Amann, für den “gerade Fußball der Spitzenklasse ein geeignetes Instrument zur Business to Business-Kommunikation bedeutet”, pro Teilnehmer eine Anerkennung der Kosten für Ticket und Bewirtung von bis zu EUR 1.000,- als Werbeausgabe, schließlich handle es sich hierbei um Kosten, die Unternehmen “oft aus Grund der internationalen Wirtschaftsbeziehungen tätigen müssen”. Denn: “Viele Betriebe investieren in die EURO-Tickets nicht aus Jux und Tollerei oder weil sie fußballverrückt sind, sondern weil dies von ihren Kunden erwartet wird.”

Liebe Unternehmen, lieber Herr Amann! Wir verstehen, dass ein Jahrhundertereignis wie die EURO nichts für Fußballverrückte ist, sondern primär der Kontaktpflege mit Wirtschaftskunden (alias Networking) dienen sollte. Im Sinne aller Fußballfans tut es uns daher leid, dass Sie diese Kosten “tätigen müssen” und würden gerne noch mehr Plätze zugunsten der “Business to Business-Kommunikation” opfern, insbesondere da wir als normale Fans idR auch keine eintausend Euro pro Spielbesuch für Ticket und Bewirtung (ergo: Würstelstand) in die Volkswirtschaft pumpen können, von den Folgegeschäften, die sich bei uns höchstens auf ein paar weitere Schluck Bier auf der Fanmeile beschränken, ganz zu Schweigen. In diesem Sinne hoffen wir im Hinblick auf möglichst viele erfolgreiche Geschäftsanbahnungen, dass Ihre Geschäftspartner im Falle eines österreichischen Torerfolgs beim Klatschen keinen Manschettenknopf verlieren und schließen uns daher dem finalen Appell Amanns an den Finanzminister, “dass er es seinem Deutschen Kollegen gleichmache und der Wirtschaft dieselben steuerlichen Chancen einräume, wie damals der deutschen Konkurrenz, die diese dann optimal für den Wirtschaftsaufschwung genutzt hat”, vorbehaltlos an…