Die Europameisterschaft verleitet zu zahlreichen witzigen Ideen. Eine davon ist die Bergdorf-EM. Teilnehmen dürfen , laut einem SN-Bericht, nur Mannschaften, welche aus einem Ort mit mindestens 600 Meter Höhenlage stammen und in der untersten Liga ihres jeweiligen Landes vertreten sind. Gastgeber ist das Schweizer Bergdorf Gspon. Österreich wird durch den Pongauer FC Kleinarl vertreten. Neben einem guten Ruf als Wintersportort verfügt das knapp 750 Einwohner zählende Dorf nun also über eine „echte EM-Mannschaft“. Ein Verdienst, der nicht zuletzt dem Einsatz der berühmtesten Tochter Kleinarls, Annemarie Moser-Pröll, zu verdanken ist.

Teilnehmen werden Mannschaften aus der Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden, Deutschland und Holland. Holland? Die haben doch keine Berge, oder? Natürlich haben sie die nicht. Sonst würde der Name „Niederlande“ ja auch ad-absurdum geführt werden. Aber was eine echte Bergdorf-EM sein will, nimmt es auch mit der Höhenlage nicht allzu genau. Und schließlich meinte ja bereits Nelson Mandela: „Sport has the power to change the world!“ Warum also nicht auch bei einer Bergdorf-EM – wenn ein Flachländer-Team auf die Highlander trifft? Ob auch Kühe, Steinböcke und Bergdohlen spielberechtigt sind, konnte bis dato noch nicht recherchiert werden. Nett wäre es aber allemal.
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