Frankreich – Italien 0:2, Niederlande – Rumänien: 2:0. In der Gruppe C war gestern alles möglich – Schicksalstag für Italien, Frankreich und Rumänien.

Die Weltmeister aus Italien haben gestern gezeigt, dass sie doch Fußball spielen können und Frankreich (2:0) verdient geschlagen. Für den Vizeweltmeister Frankreich hingegen war der gestrige Abend besonders bitter: Ribery verstauchte sich den Knöchel, Abidal kassierte in der ersten Halbzeit eine rote Karte und und Italien ein Elfmeter-Tor. Italien präsentierte sich von Beginn an als die überlegene Mannschaft, vergab jedoch traumhafte Chancen – besonders Luca Toni erinnerte in diesem Spiel an Martin Harnik. In der 25. Minute entschied der Schiedrichter nach einem Foul von Abidal auf Elfer für Italien, Pirlo sorgte souverän für den Führungstreffer. Bitter für Italien: Pirlo und auch Gattuso sahen Gelb und sind somit fürs Viertelfinale gesperrt. In der zweiten Halbzeit ließen Henry und Benzema Hoffnung bei den französischen Fans aufkeimen, doch in der 62. Minute war das Spiel schließlich entschieden: Freistoß-Tor von De Rossi (abgefälscht von Hienry). Als unbezwingbar erwies sich Buffon: Der italienische Torhüter zeigte wieder einmal, dass er zu Recht als einer der besten Torhüter der Welt gilt. Vier Punkte reichten Italien schließlich für den Einzug ins Viertelfinale – wo ohne Cannavaro, Pirlo und Gattuso keine leichte Aufgabe auf die Azzuri wartet.

Holland zeigte gestern die selbe Arroganz wie Portugal und trat in ihrem letzten Gruppenspiel mit der B-Elf auf den Platz – für einen 2:0 Sieg reichte es trotzdem. Die Tore erzielten Klaas-Jan Huntelaar (54.) und Robin van Persie (87.). Rumänien spielte zu defensiv, zu harmlos – der Außenseiter aka Geheimfavorit muss seine Koffer packen. Wie auch Frankreich erwartet uns Verlierer Rumänien in der WM-Qualifikation – trotz der mäßigen Leistung bei der EM ist von diesem Gegner einiges zu erwarten…

Foto: CC SpreePix Berlin