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Bewerbe wie eine Fußball-Weltmeisterschaft oder -Europameisterschaft wecken die Begeisterung oftmals auch in Menschen, für die Fußball ein Spiel ist, in dem Männer in kurzen Hosen sinnlos einem Ball hinterherlaufen. Und weit mehr noch als das Bangen um den Erfolg der eigenen Nationalmannschaft vermag oft die Rivalität zwischen Nationen die Emotionen der Fans anzuheizen. Das polnische Boulevardblatt Super Express hat es (auf seine eigene geschmacklose Weise) vorgemacht: Trainer Leo Beenhakker solle den Polen die Köpfe von Löw und Ballack zu Füßen legen, was für große Aufregung bei der Bild-Zeitung sorgte, die schon seit Wochen in “schwarz-rot-geiler” Stimmung schwelgt. Nun gut, selbst als Freundin des österreichischen Fußballs muss man zugegen: Die Deutschen haben es wirklich nicht einfach, wenn es um internationale Beliebtheit geht. Nicht nur ganz Österreich träumt von einer Cordoba-Neuauflage, auch Schweizer Versandhäuser verkaufen T-Shirts mit Aufdrucken wie “Hallo Deutschland! An der WM 2006 tat es Italien, an der EM 2008 wird’s die Schweiz tun”. Und da wäre dann noch Holland, Tschechien, England und irgendwie - der Rest der Welt. Aber auch von einem Sieg gegen Italien träumt so manche Nation: Deutschland sehnt sich nach einer Revanche, Frankreich hätte da auch noch eine Rechnung offen und viele haben ganz grundsätzlich etwas gegen den (zumeist) defensiven Fußball der durchgestylten Herren.

Österreich bleibt von solchen Rivalitäten großteils verschont - zu gering ist das Interesse an der Alpenrepublik (mal abgesehen von Ungarn).  Wenn hingegen die Erzrivalen Griechenland und Türkei aufeinandertreffen, ist es auch schon mal vorbei mit dem Spaß, selbiges gilt für englische und holländische Hooligans (siehe WM 2006 in Deutschland).
Es bleibt zu hoffen, dass bei der EURO 2008 die Verbindung von Fußball und Nationalismus nicht zum Problemfall wird, sondern dem Motto unserer Heim-EM gerecht wird: “Expect Emotions”. Wie heißt es so schön? Fußball - ist nur ein Spiel.

Foto: BestofShirt.com