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Es würde nicht verwundern, würde der Titel dieses Artikels bald als Schlachtruf durchs Fußballstadion ertönen, wäre da nicht das Problem, dass die Fans von Martin Hidens Verein SK Austria Kärnten zu kollektiven Schlachtgesängen idR nicht fähig sind. Und von den gegnerischen Fans wird Martin Hiden wohl keine Sympathiebekundungen bekommen, obwohl dessen fußballerische Aussetzer mitunter einen gegnerischen Torerfolg ermöglichen und die eigentlich in diesem Artikel zu thematisierende Aktion uneingeschränkte Fürsprache erfahren sollte. Martin Hiden ist nämlich der erste klimaneutrale Fußballer der Welt. Dies weil Martin Hiden proaktiv über seinen Beitrag zum Klimaschutz nachdenkt, weil er sich der Breitenwirkung des Spitzensports und seiner Rolle als Vorbildfunktion bewusst ist und weil er erkannt hat, dass sein “kleiner Beitrag” als wesentlicher Beitrag in einem größeren Kontext gesehen werden muss, denn “viele kleine Teile machen ein Ganzes aus”.

Doch was steckt hinter dem Terminus eines klimaneutralen Fußballers? Der Teamverteidiger ließ sich seinen persönlichen CO2-Emissionsabdruck berechnen und gleicht diesen durch Investitionen in österreichische und internationale Klimaschutzprojekte aus. Darüber hinaus konnte er durch die damit verbundene Quantifizierung und Bewusstseinsbildung persönliche Reduktionspotenziale wie den Verzicht auf das Auto bei kürzeren Erledigungen oder den Umstieg auf Ökostrom erkennen. Er zeigt damit, dass gerade beim Klimaschutz viele kleine, bewusste Taten vieler Personen einiges bewirken können. Bleibt nur zu hoffen, dass sich diese Überzeugung auch bei anderen Sportlern, Vereinen/Verbänden und vor allem in weiten Teilen der Öffentlichkeit durchsetzt, denn wer wenn nicht der Fußball als weltweit populärste Sportart kann ein aktives, breites Bewusstsein für die wesentlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie Klimawandel, Integration, Gleichberechtigung oder soziale Gerechtigkeit schaffen zumal er all diese Themen in sich selbst als Alltagskultur transportiert?

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Foto:LAN/kick08.net