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PRO: Diese Bilanz lässt keinen Platz für Hickersbergers Eitelkeiten (LAN)

7 von 10 Teilnehmer unserer Umfrage fordern eine Rückkehr Scharners ins Team – ein mehr als deutliches Votum, das auch Hickersberger unlängst klarmachte, dass charakterliche Aussetzer der Vergangenheit angesichts der eindeutigen sportlichen Bilanz keine Rolle spielen dürfen. Zu den Fakten: Premier League Stammspieler, Führungspersönlichkeit und drittbester Saisontorschütze Wigans, außerdem teuerster Ösikicker und auf der anvisierten Position im defensiven Mittelfeld um Lichtjahre besser als die Alternative einer leeren Dose namens Aufhauser. Beziehungsweise als Innenverteidiger, wie zuletzt im Verein, gemeinsam mit Stranzl ein mögliches Defensivbollwerk. Oder jener, der hinten gemeinsam mit Prödl einen Stranzl im defensiven Mittelfeld ermöglicht. Wie man sieht würde die rot-weiß-rote Hintermannschaft mit Scharner an fußballerischer Klasse und Variantenreichtum gewinnen.

Nicht zu vergessen Zielstrebigkeit, Professionalität und eine gesunde Portion Egoismus anstatt der österreichischen Behäbigkeit und Selbstzufriedenheit. Ein Vorzeigeprofi und Visionär, der bereits zu Beginn seiner Karriere mit einem Mentaltrainer neue Wege ging, die im restlichen Fußballösterreich erst Jahre danach ankamen. Und schlussendlich ist Scharner gemeinsam mit Macho, Garics, Stranzl, Pogatetz und Prödl der fehlende Puzzleteil einer Legionärsdefensive mit Europameisterniveau. Und falls das alles als Argument noch nicht reicht: Scharners weitere Vornamen sind Josef (wie Österreichs Teamchef) und Herbert (wie Österreichs Jahrhundertfußballer), also noch zwei gute Omen für eine Rückkehr des Geparden ins Nationalteam.

CONTRA: Es mangelt an der Einstellung (mig)

In der aktuellen Umfrage führt Paul Scharner die Rangliste der „verlorenen Söhne des Nationalteams“ klar an. Bei mir tut er das nicht. Trotz seines großen Rückhaltes bei vielen Fußballfans ist Scharner nämlich keine wünschenswerte Option im EM-Team. Sein Rücktritt vom Nationalteam erfolgte aus eigenem Antrieb. Damals „für immer“ (zumindest unter Hickersberger). Er sah das Nationalteam als hinderlich für seine Karriere an. Dies zeugte nicht nur von Arroganz, sondern auch von einer großen Portion Egoismus. Heute will er wieder für das Team spielen. Kein Wunder, geht es doch um eine Teilnahme bei der EM. Die wohl letzte Möglichkeit für Scharner, sich für einen echten Topklub zu empfehlen. Soll er also zurück ins Nationalteam?

Nein! Scharner nahm sich nicht nur moralisch, sondern auch als Sportsmann aus dem Spiel. Fußball ist ein Mannschaftssport! Die Qualität der Mitspieler zu kritisieren, ohne dabei die eigenen schwachen Auftritte zu hinterfragen, ist mehr als nur schlechter Stil. Konstruktive Kritik ist wichtig – davon konnte bei Scharner aber nicht die Rede sein. Sein Verhalten war unprofessionell und unfair gegenüber den Mitspielern. Erfolgreich kann das Nationalteam aber nur sein, wenn es als Kollektiv auftritt. Hier ist kein Platz für Eitelkeiten, wie sie Scharner an den Tag legte. Ohne Zweifel ist der Unbequeme ein guter Fußballer. Aber er ist kein Weltklassespieler. Nur ein solcher wäre, trotz des vorherigen Verhaltens, unverzichtbar für das Team. An seiner (wahrscheinlichen) Nichtberücksichtigung für das Team ist er selbst schuld. Rückwärtsgänge gibt´s bei Autos, nicht aber im echten Leben…