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Spielbetrachtung | kick08
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Viertelfinale Kroatien - Türkei: Fad trifft Drama

21. Juni 2008 | mig | 6 Kommentare »

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Wir schreiben den 20. Juni und im Wiener Ernst-Happel-Stadion treffen die Teams aus Kroatien und der Türkei aufeinander. Nachdem der Sommer wieder die Überhand gewonnen hat, zeigt das Thermometer 27 Grad Celsius an. Kühl, im Vergleich zum Feuer der abertausenden Fans beider Teams, welche die österreichische Bundeshauptstadt an diesem Tag bevölkern. Ein offener Schlagabtausch am Spielfeld wurde erwartet. Doch es sollte, zumindest vorerst, alles ganz anders kommen.

Nach abspielen der Hymnen (die Sympathisanten der Kroaten verhielten sich hier mit Pfiffen nicht ganz fair) setzte ein Spiel ein, welches nicht wirklich die anfänglichen Erwartungen erfüllte. Die erste Viertelstunde begann technisch verhalten, wurde vom K(r)ampf bestimmt und beiden Teams gelangen keine entscheidenden Aktionen. Eine Möglichkeit von Dario Srna in der sechsten Minute bildete das Highlight. Abtasten, auf hohem Temponiveau, schien die Devise zu sein. Eigentlich ging man davon aus, dass die Kroaten mit “Hirn” (technisch/taktische Spielweise) und die Türken mit “Herz” (Kampf/Einsatz) spielen würden. In Wahrheit schienen beide Teams zu diesem Zeitpunkt das “Herz” zu bevorzugen - ohne jedoch für Attraktivität für den Zuseher zu sorgen.

Die erste große Möglichkeit des Spieles fand in der 19. Minute statt. Nach tollem Pass von Modric auf Olic traf dieser jedoch nur die Latte. Eine schnell herausgespielte Möglichkeit, deren Verwertung dem Spiel nur gut getan hätte. Wirklich wesentliche Chancen fehlten jedoch. Die Türkei ging vom Tempo, die Kroaten fanden besser ins Spiel und vor allem über Krancjar und Modric kamen sie zu spielerischen Vorteilen. Die Mannschaften verabschiedeten sich nach einer wenig attraktiven ersten Halbzeit in die Kabinen.

Die zweite Spielhälfte begann, wie die erste geendet hatte. Leichte Vorteile für die Kroaten, die eher zu Chancen kamen. Vor allem Olic leistete viel Laufarbeit, war jedoch im Abschluss ungefährlich. In der 51. Minute kam er, dank großer Unsicherheiten in der türkischen Abwehr, zu einer nicht-zwingenden, jedoch durchaus möglichen Torchance. In der 57. Minute schoss er dafür ein wundschönes Tor, nachdem der Linienrichter bereits (völlig zurecht) die Abseitsfahne gehoben hatte und der Pfiff des Schiedsrichters erfolgte. Reklamationen blieben aus, zu klar war die Abseitsstellung.

Der weitere Spielverlauf verlief enttäuschend. Das Spiel wurde zunehmend langweiliger. In der Zwischenzeit spielte ich, leicht ob der schwer verdaulichen Kost am grünen Rasen mit der Katze - was diese sicherlich freute. Das größte Highlight in diesen Minuten waren wohl vereinzelte “Immer wieder Österreich”-Chöre. In der 84. Minute kam es noch zu einem sehr gut geschossenen Freistoß von Srna, welcher vom türkischen Rekordnationalspieler Rüstü ebenso gut pariert wurde. Olic scheiterte in der 90. Minute wiederum an einem sehr sicher wirkenden Rüstü. Abpfiff der zweiten Spielhälfte - die erste Verlängerung dieser Europameisterschaft.

Die zuvor beinahe schläfrig wirkenden Türken erwachten. Sie begannen sehr druckvoll, während sich die Kroaten auf ihre taktischen Fähigkeiten verließen. Insgesamt wirkten die Türken agiler und spritziger. So kam auch Tuncay, einer der besten Spieler auf dem Platz, in der 102. Minute zu einer großen Möglichkeit für die Türken, als er außerhalb des 16ers das Tor ins Visier nahm.

Die zweite Spielzeit der Verlängerung verlief ausgeglichener als die erste. Beiden Teams war die Müdigkeit schon stark anzumerken. So kam auch kein Team zu guten Torchancen. Man merkte, dass sich sowohl die Kroaten, als auch die Türken bereits auf ein Elfmeterschießen einstellten. Doch die 119. Minute schien die Träume der Eurasier zerplatzen zu lassen. Rüstü, der bis dahin eine tadellose Partie als Ersatzmann für Volkan Demirel spielte, ließ sich von Modric aus dem Tor locken. Dieser brachte den Ball in die Mitte, wo sich Klasnic mit einem Kopfballtor im Getümmel bedankte. 1:0 für die Kroaten, und dies kurz vor Abpfiff. Eigentlich sollte dies die Entscheidung sein - doch gegen das türkische Team muss man bei dieser EM als gegnerische Mannschaft bis zur letzten Sekunde mit dem Schlimmsten rechnen. Und so war es Semih Sentürk, der, dramatischer könnte es nicht sein, in der 121. Minute einnetzte. Hoher Ball nach vorne, der eingewechselte Sentürk netzte eiskalt ein. Elfmeterschießen - die Türken wirkten euphorisch, die Kroaten gebrochen. Während das Spiel bislang die Gähnmuskeln strapaziert hatte, wich das Gefühl der Langeweile ab dem ersten Tor schlagartig einer mitreißenden Dramatik.

Elfmeterschießen: Die Türken trafen, Modric und Raketic verfehlten klar das Tor. Rüstü, dem die Hauptschuld am Treffer der Kroaten trifft, rehabilitierte sich. Der vierte Schütze der Kroaten, Petric, konnte nur hilflos zusehen, wie der türkische Torhüter den Ball unter sich begrub. Tränen bei den Kroaten, grenzenlose Freude bei den Türken. Die spielerische Langeweile schlug in Dramatik um - that´s football.

Damit steht das erste Semifinale fest. Deutschland, die wohl effizienteste Turniermannschaft, wird auf die Türkei treffen. Und, frei nach Machiavelli, könnte gerade Deutschland der größte Profiteur dieses Viertelfinales gewesen sein. Während sich die Türken über 120 Minuten mit den Kroaten abmühten, haben die Deutschen einen Tag länger Zeit zur Regeneration. Es scheint, auch wenn sich die Türkei nun sicherlich im kollektiven Freudentaumel befnden wird, dass wieder einmal die Deutschen der lachende Dritte sein werden. Doch vielleicht schaffen die Türken im Halbfinale abermals die Sensation - vielleicht in einem Spiel mit wiederum dramatischen Ende?

Bild 1: LAN/kick08.net; Bild 2: Rev.Santino unter CC-Lizenz

Edit: Wie es scheint, gab es neben Freude und Trauer bei den Fans auch einige Vollkoffer, die mit ihrem Unverhalten die 99 % der friedlichen Fans ein wenig überschatten. kick08.net stellt fest: Hupen hui! Hauen und Zeugs werfen pfui!

Dritter Spieltag: Gruppe C

10. Juni 2008 | the | Kein Kommentar »

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Der erste Spieltag mit wirklichen Überraschungen: Frankreich liefert eine Nullnummer gegen Rumänien ab, Holland deklassiert den Weltmeister Italien. Die Stimmung in Österreich bleibt dabei weiter verhalten.

Rumänien - Frankreich 0:0

Was sich in Deutschland 2006 als nahezu unmöglich herausstellte, ist bei der Heim-EM in Österreich kein Problem: zwei Stunden vor Spielbeginn einen Tisch vor einer Großbild-Leinwand reservieren. Im Centimeter im 4. Bezirk fanden sich rund 10 Menschen ein, um die Auftakt-Spiele der “Todesgruppe” C zu verfolgen, immerhin erklärte sich eine Kellnerin bereit, die Lautstärke auf ein hörbares Niveau zu drehen. Die großen Erwartungen an das erste Spiel Rumänien - Frankreich wurden sogleich gebremst: Frankreich ideenlos, ungefährlich und ohne den Rekordtorschützen Thierry Henry - auch der angeschlagene Patrick Vieira fehlte. Rumänien sorgte von Beginn an für ein ausgeglichenes Kräfteverhältnis, besonders die Abwehr der als Geheimfavorit geltenden Rumänen ließ Frankreich wenig Raum für Chancen.

Offensivaktionen gab es dennoch - auf beiden Seiten - äußerst wenige, Rumäniens Star Mutu blieb ebenso unscheinbar wie das französische Stürmerduo Anelka und Benzema. Auf die erste wirkliche Chance musste man eine halbe Stunde warten (Kopfball von Anelka aus fünf Metern Entfernung). In der zweiten Halbzeit kam wieder etwas Schwung in die Partie, die einzige schöne Aktion blieb jedoch jene von Florent Malouda (49. Minute), der knapp das Kreuzeck verfehlte. Danach machte sich wieder Langeweile breit, auch die eingewechselten Franzosen Gomis (72. Minute) und Nasri (78. Minute) konnten das Ruder nicht herumreißen. Das 0:0 wurde schließlich zumindest von den Rumänen wie ein Sieg gefeiert. Immerhin konnte man dem Vize-Weltmeister, der sich an diesem Abend nicht als ein solcher präsentierte, ein Remis abringen.

Niederlande - Italien 3:0

In Wien fanden sich heute nur rund 15.000 Fans in der Fanzone am Ring ein, auch in den Straßen der Hauptstadt blieben Fangesänge eine Seltenheit. Im Centimeter verdoppelte sich die Anzahl der ZuseherInnen zumindest und die übermächtige Fraktion der Italien-Hasser kam an diesem Abend voll auf ihre Kosten. Holland präsentierte sich klar überlegen, offensiv und angriffslustig. Ruud van Nistelrooy (in Topform!) erzielte in der 26. Minute das Führungstor, das heftig diskutiert wurde: Christian Panucci, der nach einem Zusammenstoß mit Torhüter Buffon hinter der Torlinie lag, hob aber die Abseitsstellung des holländischen Stürmers auf. Wenige Minuten später sorgte Wesley Sneijder nach einer Flanke von Van Bronckhorst für den zweiten Treffer - und das schönste Tor der EM. Spätestens zu diesem Zeitpunkt blutete das italienische Fanherz, vor allem angesichts der eklatanten Schwächen in der Abwehr und (später) jeder Menge vergebener Chancen. Der verletzte Kapitän Fabio Cannavaro, dessen Ausfall schmerzlich spürbar war, konnte das Spiel nur von der Bank verfolgen - mit verzweifeltem Gesichtsausdruck. In der 64. Minute holte Teamchef Roberto Donadoni Joker Allessandro del Piero. Der Kapitän von Juventus Turin brachte neuen Schwung ins Spiel, doch ein so grandioses Tor wie gegen Deutschland im Halbfinale der WM 2006 gelang ihm nicht.

Das dritte und letzte Tor ging schließlich auf das Konto von Giovanni van Bronckhorst, Kopfball, 3:0. Tadellos die Leistung des holländischen Keepers Van der Saar, zwei gefährliche Schüsse aufs Tor von Del Piero und Di Natale blieben ohne Erfolg. Eine völlig verunsicherte italienische Mannschaft rettete sich schließlich bis zum Schlusspfiff und entschuldigte sich bei ihren Fans für die enttäuschende Leistung. Immerhin gibt der schwache Auftritt der Franzosen den Azzuri Hoffnung, auf die kommenden Spiele dieser holländischen Mannschaft darf man gespannt sein - vielleicht reicht es nach 20 Jahren endlich wieder für den Final-Einzug.

Fotos: the/kick08, guuleed / CC

Zweiter Spieltag: Gruppe B

9. Juni 2008 | LAN | 7 Kommentare »

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Nun ist die EM auch nach Österreich gekommen, Wien und Klagenfurt gaben sich heute die Ehre und LAN berichtet hiermit seine Eindrücke der beiden heutigen Spiele, denen er bei teils widrigen Verhältnissen auf der Wiener Fanmeile beiwohnte, doch dazu später mehr.

Österreich - Kroatien 0:1

Hickersbergers Angsthasenaufstellung (wobei ich dem Teamchef immerhin die Wahl des besten und richtigen Tormanns zugute halten kann) mit den beiden Flügelnieten Gercaliu und Standfest machte nicht nur mir Angst, Aufhauser krönte leider diese EM-Startelf, in welcher unverständlicherweise ein Italienlegionär Garics und ein Meisterkicker und zukünftiger Deutschlandlegionär Korkmaz gegenüber den beiden angesprochenen Vorgaben auf den Außenbahnen nur das Nachsehen hatten. Eben dieser Aufhauser machte sogleich wenige Minuten nach Spielbeginn im eigenen Strafraum alles falsch was ein Mann ohne internationaler Klasse falsch machen kann, sprich ein unnötiger Zweikampf mit Beinberührun welche bei den über 90 Minuten leicht und dafür umso theatralischer fallenden Kroatien sogleich zu einem Strafstoß samt anschließendem Gegentor führte. In weiterer Folge zählte ein Beinahe-Ausschluss von Emanuel Pogatetz, der sich für die Gnade des äußerst schwachen niederländischen Schiedsrichters bedanken konnte, zu den Höhepunkten in einer schwachen ersten halben Stunden, in der die Verunsicherung im rot-weiß-roten Team zumindest in ganz Wien vom Stadion bis zur Fanmeile zu spüren war.

Die restlichen sechzig Minuten sind schnell erzählt, auch wenn sie die wahrscheinlich spannendste und offensivste Stunde des österreichischen Nationalteams in den letzten Jahren bedeuteten. Angriff um Angriff rollten in Richtung des kroatischen Tors, insbesondere die durch eine spätere Auswechslung zustande gekommene dynamische Flügelzange Korkmaz-Harnik sorgte immer wieder für gefährliche Vorstöße, welche jedoch idR damit endeten, dass entweder die österreichische Offensivabteilung angesichts eines guten kroatischen Innenverteidigungsduos verblasste oder Kapitän Ivanschitz einen Schuss über das Tor bzw. schwach aufs Tor platzierte. Hervorzuheben sind noch ein energisches Solo von Ümit Korkmaz, ein toller Torschuss von ebendiesem sowie eine starke Leistung der gesamten Dreierkette, insbesondere von Jungstar Sebastian Prödl. Was darüber hinaus bleibt ist eine sehr schwache Premierenvorstellung des vor Turnierbeginn zum Mitfavoriten erkorenen kroatischen Teams sowie leider null Punkte am rot-weiß-roten Punktekonto - Letzteres obwohl Österreich mit der heutigen Leistung zeitweise den Eindruck erweckte als würde es den zukünftigen Europameister präsentieren.

Deutschland - Polen 2:0

Während ich das erste Spiel des Tages im Bereich des Rathauses verfolgte und dabei Leidtragender des dort teils sehr eng bemessenen Raums wurde, wechselte ich für die zweite Partie auf den Heldenplatz, wo Deutschland sogleich zeigte, warum es zurecht als Favorit auf den Titel gilt. Trocken spielte die Elf von Joachim Löw einen 2:0-Sieg nach Hause, alles andere als trocken war es leider in der zweiten Halbzeit am besagten Wiener Public Viewing Ort. Ebendort ergoss sich nämlich rund 35 Minuten vor Spielende ein Regenschauer über die Fanmeile, weshalb ich über die Leistung der deutschen Nationalmannschaft in ebendieser langen Schlussphase, in der auch das 2:0 durch den Doppeltorschützen Lukas Podolski fiel, nicht allzuviele Worte verlieren kann, schließlich stand ich zu dieser Zeit ohne Sicht auf das Spielgeschehen vollkommen durchnässt unter den Trockenheit spendenden Eingangstoren zum Heldenplatz.

Somit machte Deutschland eine Kopie des ersten Spieltags perfekt, schließlich verlor heute ebenso wie gestern der Gastgeber zuerst unglücklich mit 0:1 während sich im zweiten Spiel ein EM-Favorit souverän mit 2:0 durchsetzte. Unglaubliche Parallelen, welche sich dadurch bereits am ersten Spieltag in den beiden Gastgebergruppen ergeben, und welche es an den folgenden Spieltagen im Hinterkopf zu behalten gilt. Vorerst jedoch heißt es auf eine durchwegs beachtliche Leistung des österreichischen Nationalteams zurückzublicken und den verlorenen Punkten nachzutrauern…

Fotos: LAN/kick08.net

Erster Spieltag: Gruppe A

8. Juni 2008 | mig | 10 Kommentare »

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Der Ankick zur EURO 08 in Österreich und der Schweiz begann pünktlich um 18 Uhr im Basler Stadion. Dem zuvor gegangen war eine, zum Glück recht kurze, Eröffnungsshow, welche zweitweise ganz nett anzusehen war, jedoch auch etwas an das Kult-Videospiel “Tetris” erinnerte. Im Vergleich zu Vasco da Gama’s Schiff, welches die Portugiesen vor vier Jahren durchs Stadion segeln ließen, bescheidener. Doch nun zum ersten Spiel.

Schweiz versus Tschechische Republik, 7. Juni 2008, 18.00 Uhr, St. Jakob Park, Basel:

Zu Beginn sorgten die Co-Gastgeber der Euro 08 für Druck. Der erste Schuss in Richtung Tor bei dieser Europameisterschaft fiel in der zweiten Minute, als der Schweizer Kapitän Frei abzog, das Ziel jedoch verfehlte. Die Tschechen hatten zu Beginn leichte Probleme ins Spiel zu kommen, welche von der Schweiz jedoch nicht genutzt werden konnten. Ab der 10. Minute kam mehr Ruhe in die tschechische Mannschaft, welche ab diesem Zeitpunkt taktisch sehr diszipliniert spielte. Die Stimmung auf den Zuschauerrängen kann man am ehesten als “freudig verhalten” bezeichnen - eine wirkliche Euphorie kam aber kaum auf. Das Spiel pendelte sich daraufhin ein und bis auf einige, nicht zwingenden Torchancen, vor allem für die Schweiz, gab es keine Höhepunkte. Beide Teams spielten defiensiv stark, beiden fehlte jedoch die Kreativität und Risikobereitschaft für eine starke Offensive.

In der 35. Minute prüfte der Kapitän der Nati, Alexander Frei, den tschechischen Weltklasse-Torwart Petr Čech. Entgegen seiner sonstigen Zuverlässigkeit zeigte Čech jedoch Unsicherheiten bei der Abwehr - es sollten nicht die letzten dieses Abends von ihm sein. Einziger Höhepunkt bis zur Pause, wenngleich negativ, war daraufhin das verletzungsbedingte Ausscheiden von Alexander Frei. Die Schweizer werden die Europameisterschaft ohne ihren Kapitän bestreiten müssen, dem eine Pause von ca. 6 Wochen droht. Während der Halbzeitpause wurde mein Notizzettel Opfer eines heimtückischen Anschlages eines ominösen Unbekannten - er wurde mit “FREE MANDELA!” angekritzelt. Ein nette Forderung, doch wohl auch schon etwas in die Jahre gekommen.

Die zweite Spielhälfte begannen die Schweizer wieder mit mehr Druck. Die Tschechen verließen sich auf ihr taktisches Spiel, welches jedoch nicht verhinderte, dass etwa Magnin in der 49. Minute zu einer guten Schussmöglichkeit kam. Auch hier wirkte Čech bei seiner Abwehr etwas unsicher. Die Vermutung liegt nahe, dass der offizielle Spielball “EUROPASS” für die Torhüter nicht allzu leicht zu handlen sein wird. Nach einem starken Freistoß von Yakin in der 50. Minute wurde die Stimmung auf den Zuschauerrängen deutlich besser. Die erste Gelbe Karte des Turnieres kassierte Ludovic Magnin. Bis zur 66. Minute wird das Spiel wieder ausgeglichener. Yakin vergibt in dieser Spielminute eine nahezu 100 %ige Torchance.

Dass man die Tore, die man nicht schießt, später bekommt, scheint sich in der 71. Minute zu bewahrheiten. Die Binsenweisheit lebe hoch! Vaclav Svěrkoš, der für Jan Koller eingewechselt wurde, zieht im 16er ab und schießt das erste Tor dieser EM. Ermöglicht wurde das Tor durch eine schlafende Schweizer Abwehr. RB Salzburg-Legionär Johann Vonlanthen, der ebenfalls eingewechselt wurde, kommt noch zu einer guten Möglichkeit. Doch küsst der Ball nur die Latte. Die Tschechen haben Glück, dass der Schiedsrichter ein Hands nicht sieht. Der einzige grobe Schnitzer des Schiedsrichters, der ansonsten eine tadellose Leistung zeigte. Trotz großer Anstrengungen gleichen die Schweizer nicht mehr aus. Am Ende steht ein 1:0 Sieg der Tschechischen Republik. Vom Spielverlauf her gesehen wäre ein Unentschieden durchaus gerecht gewesen. Die Enttäuschung sieht man den Spielern der Nati nach dem Spiel deutlich an.

Portugal versus Türkei, 7. Juni 2008, 20.45 Uhr, Stade de Genève, Genf:

Nach einer Pause mit Pizza und einer Eistee-Biermischung (klingt schrecklicher als es schmeckt) erreichte das EM-Kribbeln einen neuen Höhepunkt. Schließlich stand mit Portugal einFinalist des letzten EM-Turniers am Rasen und deren Gegner, die Türkei, kann für jede Mannschaft sehr unangenehm sein. Doch wie zu erwarten begann Portugal sehr druckvoll. Angriff über Angriff rollte in Richtung des türkischen Tores, doch Fatih Terim, Trainer des türkischen Nationalteams, schien seine Mannschaft darauf eingestellt zu haben. Die Abwehr hielt. Portugal war zwar spielerisch die klar bessere Mannschaft, konnte daraus aber keinen Nutzen ziehen. Doch fiel in der 16. Minute das erste Tor - für Portugal - jedoch Abseits. Für mich eine Fehlentscheidung. Doch ab nun spielen beide Teams sehr beherzt und es herrscht ein hohes Tempo am Platz vor. Das Zuschauen macht jetzt wirklich Spass.

Auf den nächsten absoluten Höhepunkt muss man jedoch bis auf die 37. Minute warten. Cristiano Ronaldo trifft nur die Stange. In der Zeitlupe stellt sich heraus, dass der türkische Torwart Volkan noch am Ball dran war und ihn aufs Metall lenkte. Ronaldo kann den hohen Erwartungen an ihn jedoch durchaus genügen. In dieser Phase des Spieles wirkt der Schiedsrichter, und dies zog sich durchs gesamte Spiel, nicht sehr konsequent. Die türkische Nationalmannschaft profitiert davon. Was die Portugiesen jedoch nicht daran hindern kann Attacken am rollenden Band zu starten. Den Pausenpfiff bekomme ich nicht mit. Das Full-HD-Signal hat einen Aussetzer und ich starre auf ein Standbild.

Das Spiel beginnt nach der Halbzeitpause genauso wie es zuvor aufgehört hatte. In der 50. Minute trifft Nuno Gomes nur die Stange. Das zweite Mal Metall für die Portugiesen. Nun hätten sie sich, vom Spielverlauf gesehen, die Führung redlich verdient, auch wenn die Türken versuchen, stark dagegenzuhalten. Doch in der 62. Minute fällt das Tor für die Portugiesen. Pepe netzt nach druckvollem Spiel seiner Kollegen ein. Der Führungstreffer lässt die Portugiesen befreiter spielen. So trifft der Kapitän des Teams von der iberischen Halbinsel, Nuno Gomes, in der 65. Minute einmal mehr … erraten - Metall (Latte) nach einem wuchtigen Kopfball. Portugal rennt dem zweiten Tor hinterher. Die Türkei gibt nicht auf, doch ist nun klar, dass die Portugiesen eine Klasse besser sind - selbst eine Spielweise, die man am besten mit “dirty-playing” beschreiben könnte, hilft den Türken nicht entscheidend weiter. In der 93. Minute ist es Raul Meireles, der das Torverhältnis verbessert. 2:0 was auch der Endstand ist.

Ein verdienter Sieg der Portugiesen, die, man bedenke eine aberkanntes Tor und drei Schüsse aufs Metall, die bessere Mannschaft waren. Das türkische Nationalteam hielt in der ersten Halbzeit gut dagegen, war aber zu keinem Zeitpunkt die spielbestimmende Mannschaft. Durch ein paar unschöne Fouls, die der Schiedsrichter sehr gütig ahndete, haben sie sich nicht für den Fair-Play-Pokal empfohlen. Die Stimmung im Stadion schien sehr gut zu sein. Die türkischen und portugiesischen Fans feuerten ihre Teams lautstark an - was man bei dieser Europameisterschaft hoffentlich noch öfter sehen (bzw. hören) wird.

Fotos: Mig/kick08.net