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Schweiz | kick08
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Gruppe A: Spiel um nichts und Spiel um alles

15. Juni 2008 | OMI | 3 Kommentare »

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Bei den heutigen Spielen ging es um wenig und um den Aufstieg. Einerseits die Schweiz gegen Portugal, wo der Gruppensieger nur die Moral über die Vorrunde hinaus mitnehmen will und die Schweizer einen guten Turnierabschluss suchen, auf der anderen Seite geht es um Platz zwei in der Gruppe A, wo eine eher mäßige Partie zum hochdramatischen Höhepunkt der bisherigen Vorrunde wird.

TÜR – CZE 3:2

Im ersten Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel zwischen den beiden Mannschaften könnte gleichzeitig auch ein Elfmeterschießen zwischen Weiterkommen und Scheitern entscheiden. Für die Türkei wäre es das zweite Mal, würden sie das Viertelfinale erreichen, die Tschechen suchen die Erfolge von 1996 zu wiederholen, beginnen allerdings nur mit einer Spitze: Jan Koller mit seinem 90. Nationalteamspiel. Trotz der offensichtlichen defensiven Ausrichtung beginnen unsere Nachbarn fulminant, finden in den ersten zehn Minuten gleich vier Chancen vor. Die Türken kommen erst nach knapp einer Viertelstunde das erste Mal vors Tschechentor, bleiben aber weitgehend ungefährlich. Danach verlegen sich beide Teams aufs Distanzschüsse, wirkliche Gefahr wird seitens der Tschechen nur über Konter erzeugt, zentrale Figur ist der Ex-Austrianer Sionko, der bei nahezu allen gefährlichen Aktionen beteiligt ist, außer beim 1:0. Grygera setzt sich auf rechts durch, flankt maßgenau auf den Riesen Jan Koller, der wuchtig und unhaltbar – obwohl Volkan noch mit den Fingern dran – mit dem Kopf zum 55. Tor im Nationalteam trifft. Fazit: Die Türken bleiben während dem gesamten ersten Durchgang ernüchternd schwach, erzeugen wenig Gefahr und lassen die Tschechen immer wieder abschließen. Doch auch unsere nördlichen Nachbarn bleiben bis auf den Treffer eher harmlos. Hälfte eins also nett, aber nichts was vom Sessel haut.

Der zweite Durchgang der Türken ist da eindeutig besser, ihre großen Gegner sind aber Petr Cech und David Rozehnal, die zumeist das Ende der türkischen Angriffsbemühungen sind. Viele vergebene Möglichkeiten auf türkischer Seite, das nächste Tor schießen dann auch die Tschechen. Zwei Konter in Folge und nachdem Koller beim ersten kläglich vergeben hat, nützt beim zweiten Plasil die Traumflanke von Sionko zum Ausbau der Führung und zur wahrscheinlichen Vorentscheidung. Die Türkei wird es in Anbetracht der kleinen Blessuren der Spieler auf dem Feld sehr schwer haben, zwei Tore aufzuholen. Die besseren Chancen haben weiterhin die Tschechen, während die Türken vor allem durch Härteeinlagen aufzeigen. Der Anschlusstreffer der Roten somit wie aus dem Nichts: die tschechische Abwehr schläft, Altintop mit dem Pass in den Rücken der Defensive, Arda wartet am langen Eck und schießt aus 16m unhaltbar ins Kurze Eck. Es wird wieder spannend, und auch besser, denn die Türken kommen noch einmal, kommen zu guten Chancen, trotz der “Lazarettsmannschaft”. Der tragische Held wird Petr Cech: Flanke Halil Altintop, der Keeper steigt hoch, lässt den Ball jedoch fallen und Türken-Captain Nihat steht goldrichtig. Als alle mit einem Elferschießen rechnen, ist es erneut der Kapitän der Türken, der nach Abwehrfehler eiskalt einnetzt. Womit niemand rechnen konnte wurde in Genf also wahr: Die Spieler vom Bosporus drehen einen 2:0-Rückstand zum schlussendlich nicht unverdienten Sieg, wenn auch Volkan noch einmal daneben greift - beim Ball zumindest -, bei Gegenspieler Koller nicht. Die dumme Tätlichkeit bringt ihm die verdiente rote Karte; Tuncay übernimmt das Trikot, denn die Türken wechselten schon drei Mal. Die Tschechen wiederum können die hektische Schlussphase nicht mehr nützen. 3:2 und ein Traumduell in Österreich: Kroatien gegen die Türkei.

SUI – POR 2:0

Die beiden Mannschaften bestreiten wohl mehr als nur ein Freundschaftsspiel. Vor allem für die Schweiz geht es noch um einen versöhnlichen Abschied vom heimischen Publikum, konnte man doch bisher nur wenig überzeugen. Köbi Kuhn wird ebenfalls viel daran liegen, das Nationalteam nicht mit einer Niederlage aus dem Turnier zu verabschieden. Die Portugiesen wiederum können zwar locker drauflos kicken, aufpassen heißt es trotzdem, denn die gute Stimmung muss man über die Vorrunde retten, was wiederum mit einem Sieg am besten funktionieren würde. Neo-Chelsea-Coach Scolari schont aber einen Teil seiner Stars fürs Viertelfinale, beginnt gleich mit acht (!) neuen Spielern. Schiedsrichter ist der Österreicher Konrad Plautz - der heute leider weniger souverän leitete.

Von Beginn weg beginnen die Schweizer erwartungsgemäß druckvoll, die Portugiesen verlegen sich weitgehend aufs Zaubern, erzeugen dabei allerdings mehr Gefahr als ihre Kontrahenten: Nani wird im Strafraum gelegt, der Pfiff bleibt jedoch aus. Später trifft er per Freistoß nur Alu. Bis zur Pause dann eine dahinplätschernde Partie mit harmlosen Schweizern und hin und wieder Genie aufblitzen lassenden Portugiesen, die ihre Chancen, wie jene durch Postiga in Minute dreiundzwanzig, aber zu lässig vergeben. Scolari, sichtlich unzufrieden mit der Leistung seines Teams, wechselt noch vor der Pause: Ferreira, nach dem Brutalofoul an Behrami ständig ausgebuht, wird durch Ribeiro ersetzt.

Hälfte zwei beginnt schließlich wie die erste: Die Schweiz mit einer guten Chance, die Portugiesen fast im Gegenzug ebenfalls. Dasselbe Bild wie in Durchgang eins: harmlose Schweizer und verspielte Portugiesen – Nani lässt die nächste Topchance aus und trifft nur Aluminium. Nach gut einer Stunde wachen die Hausherren dann doch noch auf und zeigen ansehnlichen Fußball, kommen immer wieder zu guten Möglichkeiten. Die Folge ist der verdiente Führungstreffer durch Hakan Yakin, der nach Idealpass den gegnerischen Abwehrspielern davonläuft. Auch das zweite Tor erzielt Hakan Yakin, nachdem der für Vonlanthen eingewechselte Barnetta im Strafraum zum Schwalbenflug ansetzte. Die Portugiesen also zu überheblich, die Schweizer mit einem verdienten und alles in allem zumindest versöhnlichen Abschied von der EURO im eigenen Land. Spannung fürs Viertelfinale ist garantiert.

Foto copyright by: OMI and agu2000_de, Creative Commons-Lizenz

Von der Feindschaft

7. Juni 2008 | the | 1 Kommentar »

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Bewerbe wie eine Fußball-Weltmeisterschaft oder -Europameisterschaft wecken die Begeisterung oftmals auch in Menschen, für die Fußball ein Spiel ist, in dem Männer in kurzen Hosen sinnlos einem Ball hinterherlaufen. Und weit mehr noch als das Bangen um den Erfolg der eigenen Nationalmannschaft vermag oft die Rivalität zwischen Nationen die Emotionen der Fans anzuheizen. Das polnische Boulevardblatt Super Express hat es (auf seine eigene geschmacklose Weise) vorgemacht: Trainer Leo Beenhakker solle den Polen die Köpfe von Löw und Ballack zu Füßen legen, was für große Aufregung bei der Bild-Zeitung sorgte, die schon seit Wochen in “schwarz-rot-geiler” Stimmung schwelgt. Nun gut, selbst als Freundin des österreichischen Fußballs muss man zugegen: Die Deutschen haben es wirklich nicht einfach, wenn es um internationale Beliebtheit geht. Nicht nur ganz Österreich träumt von einer Cordoba-Neuauflage, auch Schweizer Versandhäuser verkaufen T-Shirts mit Aufdrucken wie “Hallo Deutschland! An der WM 2006 tat es Italien, an der EM 2008 wird’s die Schweiz tun”. Und da wäre dann noch Holland, Tschechien, England und irgendwie - der Rest der Welt. Aber auch von einem Sieg gegen Italien träumt so manche Nation: Deutschland sehnt sich nach einer Revanche, Frankreich hätte da auch noch eine Rechnung offen und viele haben ganz grundsätzlich etwas gegen den (zumeist) defensiven Fußball der durchgestylten Herren.

Österreich bleibt von solchen Rivalitäten großteils verschont - zu gering ist das Interesse an der Alpenrepublik (mal abgesehen von Ungarn).  Wenn hingegen die Erzrivalen Griechenland und Türkei aufeinandertreffen, ist es auch schon mal vorbei mit dem Spaß, selbiges gilt für englische und holländische Hooligans (siehe WM 2006 in Deutschland).
Es bleibt zu hoffen, dass bei der EURO 2008 die Verbindung von Fußball und Nationalismus nicht zum Problemfall wird, sondern dem Motto unserer Heim-EM gerecht wird: “Expect Emotions”. Wie heißt es so schön? Fußball - ist nur ein Spiel.

Foto: BestofShirt.com

Mode-News

18. März 2008 | the | Kein Kommentar »

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Und noch ein Veranstaltungs-Tipp: Auch bei der 11 Meter Mode (Kick08 berichtete), einem Modedesign-Bewerb anlässlich der Fußball-EM, gibt es Neuigkeiten.  Am 17. April treten im Museumsquartier Wien ab 20 Uhr die beiden Designer-Teams aus Österreich und der Schweiz auf dem Laufsteg gegeneinander an. Weitere Mode-Schauen mit den EM-Entwürfen wird es am 18. und 19. April geben. Während so genannter Fashion-Talks am 18. April betrachten ExpertInnen zudem aus beiden Ländern Modedesign im Schweiz-Österreichischen Vergleich (14:00 - 18:00 Uhr im Raum D / quartier21). Wer sich nicht nur für die Modeszene der Schweiz interessiert, kann am 19. und 20. April in einem „Crashkurs Schwyzerdüütsch“ die Verständigung mit dem Nachbarland üben.

Einen Vorgeschmack gibt es schon am 12. April: Bei “Spontan-Fußball-Szenen” treffen sich zwischen 14 und 18 Uhr acht Fußballer/innen - gekleidet in 11 Meter-Outfits - zu “Guerilla-Spielen” in Wien. Viel Spaß!

www.11metermode.com , Fotocredits: katsey.org

Europeada 2008

26. Februar 2008 | the | 2 Kommentare »

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europeada

Anfang Juni findet in der Schweiz - kurz vor der UEFA-EM - noch eine Fußballeuropameisterschaft statt. In Graubünden treffen bei der “Europeada 2008″ zwanzig Mannschaften aus dreizehn Ländern aufeinander, die die sprachlichen Minderheiten und staatenlosen Volksgruppen in Europa vertreten. So spielen in Gruppe 4 etwa die Friesen in Deutschland gegen die Roma in Ungarn, in Gruppe 5 die Okzitanier in Frankreich gegen die Zimbrer in Italien. Das Tunier ist als Sieger-Projekt aus einem Wettbewerb von Schweiz Tourismus hervorgegangen und soll künftig regelmäßig stattfinden. Erwartet werden rund 500 Spieler und Betreuer - aber keine Fußballprofis. Ziel ist es, sprachlichen Minderheiten in Europa eine Plattform zu bieten, diese europäische Vielfalt wird unter anderem am 4. Juni mit einem Kultur-Tag zelebriert werden. Die teilnehmenden Mannschaften können leider nur kostenlose Unterkünfte erwarten - für den Sieger gibt es einen Pokal. Einen Favoriten gibt es laut Veranstalter noch nicht, aus den Namen könnten aber mögliche Titelanwärter herausgelesen werden.

 Europeada 2008: 31. Mai - 7 Juni,  Info: www.europeada2008.net

Der unbekannte Nachbar

8. Januar 2008 | mig | 7 Kommentare »

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Bei den Deutschen wissen wir, spätestens seit Karl Kraus (oder war es der “falsche Kraus“?), dass uns die gemeinsame Sprache trennt. Was wiederum, über zehn Ecken gedacht, verbindend ist. Mit den Ungarn teilen wir verklärte Bilder einer bayrischen Prinzessin. Sie sollte als Kaiserin Sisi in unser aller Gedächtnis verbleiben. Die Tschechen brauen tolles Bier, gehen den Österreichern aber mit einem grenznahen Kernreaktor auf die Nerven. Die Slowakei und Slowenien gelten zumindest noch als relativ günstige Ausflugs- und Einkaufsziele. Selbst das kleine Liechtenstein dürfte eine Assoziation, nämlich als Steuerparadies, in uns wecken. Ganz zu schweigen von Italien, wo man, als Kind, mit Gelatti, Mami und Papi die Strände des Lido unsicher machte. Aber was ist mit unserem Nachbarn und EM-Veranstaltungspartner, der Schweiz, diesem unbekannten Etwas im wirklichen Herzen der Alpen?

Man muss zugeben: Die Schweiz irritiert uns Österreicher. Schon alleine, weil es dort gleich vier Amtssprachen gibt. Gut, die gibt es auch in Österreich. Aber bei den Schweizern sind sie unumstritten … während man sich in Österreich um zweisprachige Ortstafeln balgt. Dazu kann man in der Schweiz jedes Kuhdorf mit der Bahn erreichen. Im Gegensatz zu Österreich ist sie dazu noch immer, wirklich immer, pünktlich. Ob es an der legendären Qualität der Schweizer Uhren liegt, oder ob die Österreichischen Bundesbahnen im Vergleich einfach gewaltig abstinken, mag hier wohl nicht geklärt werden. Eine Spur von Neid und Wehmut erwecken die pünktlichen Züge der Schweiz aber bei jedem österreichischen Pendler. Gleichsam wie das Schweizer Fußballnationalteam. Die „Nati“ macht es sich schließlich in der FIFA-Weltrangliste weit vor den rot-weiß-roten Kickern bequem.

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Wer ist er aber nun, jener ominöse „Schweizer“? Der uns so nah und doch so fern ist? In Ermangelung an echte Erfahrungswerte müssen wir uns wohl an Stereotypen bedienen. Der „echte Schweizer“ sitzt demnach, gleich eines irischen Koboldes am Ende des Regenbogens, auf einer Kiste voll Gold. Auch dies könnte Neid im Österreicher erzeugen. Der „echte Österreicher“ sitzt nämlich gerne auf seinem faulen Hintern, aber niemals auf auf dem wertvollen Metall. Wir rächen uns jedoch, indem wir den Schweizern einfach pauschal jeglichen Humor absprechen. Zum Lachen gehen die Schweizer nämlich in den Keller, so meinen wir zumindest. Und dass „der Schweizer“ nicht nur ordentlich, sondern auch sauber ist, veranlasste sogar den besten Satiriker von allen, Ephraim Kishon, zu mehreren Geschichten über die Eidgenossen und schließlich und endlich dazu, in der schönen Schweiz zu sterben. Weiters sind die Schweizer „Volksabstimmungskaiser“. Wir Österreicher sind nur „Kaiser“, wenn es darum geht, schwermütig über die Politik zu nörgeln oder zufällig Robert Palfrader heißen. Dass man in der Schweiz alles, und sei es auch noch so ein großer Unfug, durch direkte Demokratie beschließen kann, wird uns Österreichern wohl ewig ein Rätsel bleiben.

Wie man aus den Beispielen gut sehen kann, gibt es außer Klischees und Stereotypen nicht viel, was uns zur Schweiz einfällt. Selbst jetzt, wenige Monate vor der EM, erscheinen die neutralen Schweizer uns semi-neutralen Österreichern nicht wirklich greifbar. Kommunikation findet wohl in den Arbeitsgruppen statt, nicht aber im Gros der Bevölkerung. Es scheint, als ob zwei Nachbarn auf ihren Berggipfeln hocken, in Sichtweite zum jeweils anderen. Dennoch scheint der einzige Kontakt ein schüchternes Winken zu sein. Aber vielleicht wird sich daran, mit der Eröffnung der EURO, etwas ändern. Wer weiß, vielleicht werden wir, wir Österreicher und Schweizer, uns am Ende der Europameisterschaft sogar richtig gut leiden können.

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