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Interview | kick08
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Christoph & Lollo im Interview: “Adi und Edi machen uns jedenfalls trotzdem aggressiv.”

20. Februar 2008 | LAN | 2 Kommentare »

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Christoph und Lollo sind in der deutschsprachigen Indie-Szene vor allem für ihre “Skispringerlieder” bekannt, insbesondere ihr Huldigungslied auf Kazuyoshi Funaki genießt quasi Weltruhm. Dass sie sich auch im Fußball auskennen, beweisen die Musiker im E-Mail-Interview mit kick08.

kick08: Christoph und Lollo, in eurem Beitrag zum alternativen EM-Sampler “Lieber ein Verlierer sein” singt ihr “Es ist vermutlich kein Vergnügen ein Fußballer zu sein”. Wie kommt ihr zu dieser Erkenntnis?

Christoph: Etliche Gründe dafür werden eh schon im Lied geliefert. Es ist wahrscheinlich schwierig, stets unter so großem Druck zu stehen, bei etwas, das man anfangs doch nur zum Spaß gemacht hat. Verwunderlich eigentlich, dass es nicht eine Flut von Kickern gibt, die sich mit Drogen voll pumpen und früh sterben, wie es sie bei vergleichbaren Berufen, wie zum Beispiel dem des Rockstars, gibt.
Lollo: Und so ein Fußballer ist ja nicht nur Star, sondern auch der Trottel vom Dienst und Zielscheibe ständiger Gehässigkeit, da sind wir persönlich schon lieber Rockstars.

kick08: Waren eure persönlichen, aktiven wie passiven Fußballerfahrungen - falls es diese gab - ebenfalls kein Vergnügen?

Christoph: Ich gehe schon gelegentlich ins Fußballstadion, doch wenn neben einem zwei zwölfjährige Buben angesichts eines gerade schwer gefoulten Spielers des Gegners reflexartig “Stirb, du Sau” rufen, fragt man sich, ob das das richtige Umfeld für einen solch labilen Menschen wie mich ist. Außerdem gibt’s im Stadion keine Wiederholungen.
Lollo: Ich hab mich im Turnunterricht immer für die Alternative zum Fußball gemeldet, da waren dann keine gefährlichen Ehrgeizler dabei. Passiven Sportgenuss lehne ich mit noch größerer Vehemenz ab als den aktiven.

kick08: Wird es zur EM nun weitere Fußballerlieder von euch geben oder war dies ein einmaliger Ausflug in die Welt des runden Leders?

Christoph und Lollo: Frage 1: Nein. Frage 2: Ja.

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kick08: Ihr seid bekannt für eure Skispringerlieder. Worin unterscheiden sich Skispringer und Fußballer im Wesentlichen?

Christoph: Einmal rein äußerlich. So vom Körperbau. Aber zusätzlich auch im Gesicht: Wenn man einen 25 Jahre alten Fußballer mit einem gleichaltrigen Schispringer vergleicht, dann sieht der eine erwachsener aus als wir mit vierzig, der andere wartet noch auf seine Pubertät. Die Frage, warum ein Fußballer mit 18 schon relativ reif ausschaut, hat mich schon öfters grübeln lassen. Kann es sein, dass es an den Unsummen an Geld liegt, die so einer verdient? In einem Alter, wo andere studieren, oder gerade ihre Lehrlingsausbildung beendet haben, also kaum Einkommen haben, leidet so ein Fußballer förmlich unter der Last des Geldes. Diese Verantwortung lässt den Armen viel schneller erwachsen werden, als andere. Er wird von sich und dem Rest wie ein Erwachsener behandelt, weil er so viel verdient. Ein Schispringer verdient, glaube ich, nicht so viel, also geht’s ihm vom Finanziellen ungefähr so wie dem Mittel seiner Altersgenossen. Wegen seines zerbrechlichen Körperbaus, den er ja zur Ausübung seines Berufes braucht, wird er aber behandelt wie ein kleiner Bub bis er dreißig ist.
Lollo: Es sei auch noch die Vermutung geäußert, dass Skispringer einfach die wilderen Hunde sind.

kick08: Gibt es einen Kazuyoshi Funaki des Fußballs? Oder ein Cordoba des Skispringens? Oder zumindest irgendwelche Parallelen?

Christoph: Da fällt mir ein Lied dazu ein: “Hey, hey Prohaska, wie machst du das denn bloß? Hey, hey Prohaska, du bist einfach groß!” Vor kurzem ist mir ein Unterschied aufgefallen. In einer Schisprung-Arena werden die Fans der einzelnen Nationen nicht durch Pufferzonen, Exekutivbeamte oder Stacheldraht voneinander separiert.

kick08: Im Video zu eurem Lied “Sponsoren” übt ihr süffisante Kritik an wandelnden menschlichen Werbeflächen, Product Placement und anderen Werbeformen. Wie sehr ihr die Entwicklung der fortschreitenden Kommerzialisierung im Fußball, insbesondere im Hinblick auf die EM?

Christoph: Das ist doch nur solchen Träumern wie Euch ein Dorn im Auge. Wird ein Verein umbenannt, wechselt er seine Farben, verkauft er seine Urgesteine, muss ein richtiger Fan doch nur ein paar Mal rülpsen um dann mit der selben Leidenschaft weiterzujubeln. Der hat ja überhaupt keine andere Wahl, er (das “oder sie” kann man sich da sparen) wird doch fast als Fan eines bestimmten Clubs geboren, und auch wenn ihm da gelegentlich etwas nicht passt, kann er nicht seine Identität wechseln.
Lollo: Dass Typen wie Stronach und Mateschitz den Sport zerstören und das Wort “Vereinskultur” in ein paar Jahren nur noch für Gelächter sorgen wird, kann uns auch nicht so schocken, wir sind ja schließlich Indie-Underground-Rocker, und was bedeutet das heute? Gar nichts, genau. Adi und Edi machen uns jedenfalls trotzdem aggressiv.

kick08: Unser Teammitglied Michael Moser möchte von euch wissen, wann der Vatikan Fußballweltmeister wird. Wollt ihr diese Frage beantworten oder uns noch irgendetwas anderes - mit oder ohne Fußballbezug - mitteilen?

Lollo: Wir haben uns schon öfter gefragt, was für eine Rolle die Schweizer Garde bei Nationalspielen des Vatikans spielt. Aber, um Herrn Mosers Frage zu beantworten: Vermutlich dann wenn die Hölle einfriert oder wenn Rupert Murdoch ins Soccerbusiness einsteigt und den Vatikan übernimmt. Eventuell fallen diese zwei Ereignisse auch zusammen.

kick08: Unsere obligate abschließende Frage: Wer wird Europameister und wie schneidet das österreichische Nationalteam bei der Heim-EM ab?

Christoph: Leider Italien. Österreich erreicht zwei Unentschieden.

kick08: Vielen Dank für das Interview!

Linktipp: Offizielle Homepage

Foto Copyright: Ingo Pertramer / Lux Analog

“Ganz Österreich spielt Fußball - an allen möglichen und unmöglichen Plätzen - nur nicht am Fußballplatz.”

30. Dezember 2007 | LAN | 4 Kommentare »

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Übermorgen, am ersten Tag des neuen Jahres, lauschen traditionell rd. 100 Millionen Ohren der rd. 50 Millionen Zuseher den Klängen der Wiener Philharmoniker beim weit über die Grenzen Österreichs bekannten Neujahrskonzert. Der diesjährige Pausenfilm von Georg Riha soll getreu seinem Titel “Austrian Kickoff” mit gleichsam ungewöhnlichen wie spektakulären ballesterischen Aufnahmen aus dem ganzen Land das Europameisterschaftsjahr weltweit positiv und eindrucksvoll ankündigen. Der ORF-Pressetext samt Reaktionen auf die offizielle Premiere des Films und der unterhaltsame Trailer lassen bereits jetzt auf einen besonders sehenswerten Pausenfilm schließen. kick08 führte heute ein Exklusivinterview mit einem der Macher von “Austrian Kickoff”, Dominik Steiner von Brains & Pictures.

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kick08: Dominik, du hast an der Produktion des ganz im Zeichen der Fußball-EM stehenden Neujahrskonzert-Pausenfilms “Austrian Kickoff” mitgearbeitet. Vielleicht gibst du unseren Lesern einen kurzen Einblick in den Film.
Dominik: Österreich am Ball. Ganz Österreich spielt Fußball - an allen möglichen und unmöglichen Plätzen - nur nicht am Fußballplatz. Der Ball als roter Faden führt den Zuseher auf eine Reise quer durch die schönsten Gegenden Österreichs. Wir beginnen im Westen an der Grenze zur Schweiz, schweben weiter Richtung Osten, überfliegen dabei Locations wie den Silvrettastausee, die Bergiselschanze oder den Domplatz in Salzburg, treffen dabei immer wieder auf bekannte Gesichter, wie Thomas Morgenstern, Peter Simonischek, Alexander Zickler oder Marc Janko und landen schlussendlich in Wien im Musikvereinshaus beim Neujahrskonzert 2008. Ein schöner Bogen, ganz unter dem Motto “Hochkultur vs. Körperkultur”. Ich bin schon sehr gespannt, wie das Publikum auf dieses, gewiss sehr polarisierende, Experiment reagieren wird.

kick08: Wieviel Arbeit steckt hinter dem Film?
Dominik: Als Außenstehender kann man sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen, wie viel Arbeit in einem 25 minütigen Film stecken kann. Die ersten Ideen sind zwar bereits vor über einem Jahr enstanden, konkret begonnen wurde mit der Produktion aber erst im Sommer 2007. Ein halbes Jahr für 25 Minuten Film klingt jetzt wahrscheinlich nach “jeder Menge Zeit”. Um den Qualitätsansprüchen, die ein Georg Riha Film erfordert, gerecht zu werden bedarf es aber einer “höheren Sicht der Dinge” (Anmerkung:
Die höhere Sicht der Dinge heißt die dreiteilige Buchreihe seiner Fotografien.), ermöglicht durch spezielle Kamerasysteme. So zB Flugaufnahmen mit der kreiselstabilisierten Wescam oder scheinbar schwereloses Gleiten mit der hauseigenen CAMCAT-Seilbahnkamera. Dieser hohe Aufwand schlägt sich natürlich auf Kosten der Zeit nieder. So haben sich die Dreharbeiten bis in den Dezember hinein gezogen. Gegen Ende hin war alles sehr knapp, den Advent haben wir praktisch in der Firma verbracht. Aber lustigerweise geht sich immer alles perfekt aus, so auch hier.

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kick08: Welche Aufgaben hast du bei der Produktion übernommen?
Dominik: Meine Hauptaufgaben beim “Austrian Kickoff” waren Schnittassistenz und Digitale Effekte, sprich Aufbereiten des gefilmten Materials für unseren Cutter Andreas Gessl, sowie das Entfernen von unerwünschten Elementen im Bild oder das nachträgliche Hinzufügen von Bällen, Logos oder Special Effects. Außerdem habe ich zusammen mit meinem Kollegen Reinhard Schmid das Entstehen dieser Produktion in einem spannenden “Making of” dokumentiert. Wer also wissen möchte, warum Peter Simonischek beim Dreh das falsche Schuhwerk anhatte, weshalb Thomas Morgenstern beinahe stürzte oder wie das Dach des Hangar 7 zum Fußballfeld wurde, sollte am 6.1.2008 um 10:10 auf ORF2 einen “Blick hinter die Kulissen” des Austrian Kickoff wagen.

kick08: Du warst während unserer gemeinsamen Schulzeit kein großer Fußballfan. War dieser Film daher eine spezielle Herausforderung für dich und wie stehst du der kommenden Fußball-Europameisterschaft gegenüber?
Dominik: Stimmt - als Fußballfan würd ich mich nicht gerade bezeichnen, aber das braucht es meiner Meinung auch nicht um Skurilitäten wie zB ein Ballduell zwischen dem Jedermann und dem Tod lustig zu finden. Außerdem habe ich nichts gegen Fußball an sich, nur gegen radikale Fußballfans, und die gibt es leider immer und überall. Aber abgesehen davon, freue ich mich schon auf die EURO 2008, das wird sicher eine schöne Sache, einmal mittendrin statt nur dabei zu sein. Europa- und Weltmeisterschaften sind die einzigen Bewerbe, die sogar einen Fußballmuffel wie mich begeistert vor den Fernseher locken können.

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kick08: Was bedeutet es für dich, dass der Film durch das Neujahrskonzert rund 50 Millionen Zuseher erreicht? Ist diese große Reichweite eine besondere Motivation?
Dominik: Auf jeden Fall. Es ist doch ein schönes und erfüllendes Gefühl, wenn ein Werk, in welches man sehr viel Liebe und Zeit investiert hat, auch von einem breiten Publikum gesehen wird. Wenn es dann auch noch gefällt, weiß man, dass sich die Arbeit gelohnt hat.

kick08: Abschließend noch die beiden obligaten Fragen: Wer wird nächstes Jahr Fußball-Europameister und wie schneidet die österreichische Nationalmannschaft ab?
Dominik: Möge der Bessere gewinnen. Obwohl ich es nach der Finalpleite bei der letzten WM den Franzosen von Herzen vergönnen würde. Aber mal schauen. Zum Abschneiden der österreichischen Mannschaft sag ich nur eins: Dabei sein ist alles ;)

kick08: Vielen Dank für das Interview!

TV-Tipps: Neujahrskonzert 1.1.2008 11:15 Uhr ORF2, Making of 6.1.2008 10:10 Uhr ORF2

Webtipps: Trailer, Pressetext, Brains & Pictures

Fotos Copyright: cdw (1), Österreich am Ball (2,3)

„Ich kann ein Arschloch sein“

19. Dezember 2007 | mat | 1 Kommentar »

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Bundesfußballbeauftragter Josef Hickersberger stellte sich der Sportmagazin-Leserschaft. In der neuen Ausgabe beantwortet Hicke im Wordrap hundert teils gewürzte Fragen. Das Gute: Seinen Witz hat der Mann trotzt der vielen Kritiker noch nicht ganz verloren. Man lese selbst:

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Wie sehr gehen ihnen die ewigen Rufe nach Super-Oldies Vastic, Mayrleb und Kühbauer auf die Nerven? Sie gehen mir nicht auf die Nerven, aber manchmal erkenne ich bestimmte Motive bei den Rufern. Seien es lokale oder andere Interessen.

Was ist Ihr persönliches Ziel bei der EURO? Ein Spiel zu gewinnen. Hochgesteckt, weil alle Gegner über große Klasse verfügen. Ich hab als Spieler und Trainer bei jeder WM ein Match gewonnen. Jetzt hoffe ich auf die Fortsetzung dieser Serie.

Warum lügen Sie die Österreicher an und verbreiten Hoffnung für die EM? Jeder weiß doch, dass wir dort nichts verloren haben. Jeder weiß, dass wir uns als Gastgeber nicht qualifizieren mussten. Ich lüg die Österreicher nicht an, sondern sag nur meine Meinung. Unser Ziel ist das Viertelfinale – damit sind keine Lügen verbunden.

Warum sehen Sie eigentlich nicht ein, dass Sie der falsche Mann für den Teamchef-Job sind? Ist es Sturheit oder haben Sie Angst, dass Sie zum Arbeitsamt stempeln gehen müssen? Ich hab davor keine Angst, weil ich diese unliebsame Erfahrung schon einmal machen musste.

Reizt es Sie überhaupt nicht, Ihre schwärzeste Stunde gegen die Färöer Inseln wieder gutzumachen? Das reizt sehr wohl und wär eine große Motivation, auch nach der EM weiterzumachen. Aber ich sag immer: Der Blitz schlägt nicht zweimal ins gleiche Haus ein. Jeder Teamchef wird die beiden Spiele gegen die Färöer gewinnen.

Sind Zipfelmützen seit dem 0:1 in Landskrona für Sie tabu oder sieht man auch Hickersberger manchmal mit Haube? Man sieht mich öfters mit Haube, auch beim letzten Trainingslager in Lindabrunn. Mit der Assoziation, dass ich gegen England eine auf die Mütze bekommen werde.

Verzichten Sie bei der EM auf Roland Linz, weil wir ja eh nur selten in den Strafraum der Gegner kommen werden? Linz hat unbestritten großen Torinstinkt. Eigentlich rechne ich damit, dass Roland bei der EM dabei ist, wenn er bei Braga spielt und Tore schießt.

Können sie eigentlich schneller schreiben als sprechen?
Leider nein.

Stecken Sie die „Hicke raus!“-Rufe wirklich so locker weg oder berührt Sie das schon? Ganz egal sind mir diese Rufe nicht, da bin ich ehrlich genug. Aber ich hab schon von einem ganzen Stadion Ärgeres gehört.

Falls wir bei der EURO punktelos bleiben – müssen Sie dann auswandern? Ich glaube nicht, dass ich auswandern muss, weil ich immer gesagt hab, dass ich nach der EURO wieder als Trainer im Ausland arbeiten möchte. Die Frage ist dann, ob ich noch einmal nach Österreich zurückkommen kann.

Wurde Ihre Familie in diesem Jahr jemals angepöbelt? Haben Sie Drohbriefe oder beleidigende Mails erhalten? Es hat bisher noch keine Morddrohungen gegeben wie 1990 – falls ich einen bestimmten Spieler aufstellen sollte. Es ist also eine leichte Verbesserung in Österreich in den letzten siebzehn Jahren zu erkennen.

Wer ist ihr persönlicher EM-Favorit?
Italien

Hat Andreas Herzog schon jetzt das Format zum Teamchef? Absolut. Für mich hat er als Trainer das gleiche Format wie Jürgen Klinsmann.

Sind Sie immer so vornehm zurückhaltend oder können Sie auch ordentlich auf den Tisch hauen? Ich kann ein Arschloch sein.

Foto Copyright: BootyCat - under Common Creative License

Es kranklt in der ZEIT…

16. Dezember 2007 | LAN | 2 Kommentare »

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Was entsteht wenn sich ein österreichischer Cordobaveteran, ein deutscher Chefanalytiker und ein schweizer Fußballfachmann zum Polemisieren und Fachsimpeln treffen? Eine lebendige Diskussion mit einigen Bonmots…

Krankl: (…) Der Paul Breitner sagt über uns, wir seien im Moment so schlecht, weil wir noch immer die Helden von Cordoba glorifizierten. Aber der hat doch einen Schatten – was soll das damit zu tun haben?

In der Wirtschaftswelt würde man von einem klaren Fall von Betriebsblindheit sprechen, im österreichischen Profifußball von einem ganz normalen Krankl-Statement. Und zum Drüberstreuen noch ein verbaler Hattrick des Goleadors…

Krankl: (…) Nehmen Sie Bayern mit Ribéry und Luca Toni – auch wenn der kein großer Künstler ist. Ein fescher Bursch zwar, aber ästhetisch spielen tut er nicht.

Krankl: Meine Fußballgötter waren immer die Brasilianer. (…) Die haben dieses Copacabana-Gefühl, dieses Daddeln im Sand.

Krankl: Meine Tipps treffen sowieso nie ein…

Das Protokoll der lesenswerten Dreierrunde gibt es online in der aktuellen Ausgabe der ZEIT zum Nachlesen…

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Können wir das schaffen?

12. Dezember 2007 | LAN | Kein Kommentar »

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Yo, wir schaffen das!

“Zu den Titelfavoriten muss man Deutschland, Italien, Frankreich und Österreich rechnen. Als Schlagzeile nach dem Finale wünsche ich mir: ‘Österreich wird Europameister’ und ‘Österreich war ein Gastgeber eines einmaligen Fußballturniers’”, sagte Gusenbauer (…).

Quelle: FIFA

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Foto Copyright: SPÖ/Lehmann

euro2008-dierettung.tk im Interview

4. Dezember 2007 | mig | Kein Kommentar »

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Das Führungsduo aus ÖFB Präsident Friedrich Stickler und Teamchef Josef Hickersberger war in der Vergangenheit alles andere als unumstritten. Durch ausbleibende Erfolge in vielen Freundschaftsspielen regte sich in Fankreisen immer lautere Kritik. Eine Kritik, die auch zu Initiativen im Internet führte. Ein Beispiel hierfür war die Website “euro2008-dierettung.tk”, welche sehr direkt und harsch die Absetzung des Duos Hickersberger/Stickler forderte. kick08.net war mit Christoph Hünseler, dem Gründer und Betreiber der Website, im Gespräch.

kick08.net: Chris, viele Fußballfans, welche auch im Umgang mit dem Internet versiert sind, kennen deine Initiative. Uns interessiert jetzt aber erst einmal, wer dahinter steckt. Kannst du uns ein paar Informationen über dich geben?

Chris: Gerne. Mein Name ist Christoph und ich bin knapp vor meinem 24. Geburtstag. Ich stehe auf der Zielgeraden meines KoWi-Studiums und bin in der Freizeit begeisterter Kicker und Fußballfan. Nebenbei fotografiere ich auch noch - auch hier vor allem im Bereich des Fußballs.

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kick08.net: Du bist selbst aktiver Kicker?

Chris: Ja, ich spiele seit 14 Jahren beim FC Puch, ein Verein, der in den 90ern in der zweithöchsten österreichischen Liga beheimatet war, nunmehr aber in der ersten Landesliga zu finden ist. Außerdem übe ich seit dieser Saison das Amt des Jugendleiters beim Verein aus.

kick08.net: Das Ziel deiner Webinitiative war es, den “Sturz” des Duos Hickersberger/Stickler zu fördern. Beide sitzen jetzt, trotz eines teilweise turbulenten Herbstes, fest im Sattel. Hat die Initiative also ihr Ziel nicht erreicht, war sie ein Misserfolg?

Chris: Dass das Hauptziel nicht erreicht wurde, ist natürlich richtig - daran gibt es nichts zu rütteln. Aber von einem totalen Misserfolg möchte ich dennoch nicht sprechen. Wir hatten, bis dato, über 12.500 Besucher und 372 User unterschrieben unsere Petition gegen Hicke und Sticke. Es war einfach schön zu sehen, dass wir mit unserer Kritik nicht ganz alleine dastanden. Was uns vor allem freute, waren die positiven Rückmeldungen von Fußball-Fanclubs, die wir erhielten. Nach Niederlagen des Nationalteams gab es naturgemäß ein stärkeres Echo auf unsere Initiative. Ich spreche übrigens immer von “wir” und “unsere”, weil ich in der Initiative nicht alleine war. Vor allem mein Nachbar, Mike Waldmann, war von Anfang an dabei und stand mir zur Seite. Wie der Fußball ist auch das Starten von Initiativen ein Mannschaftssport. (lacht)

kick08.net: Wir haben bald Weihnachten. Was wünscht du dir vom ÖFB-Christkind, die Personen Hickersberger/Stickler einmal ausgeklammert?

Chris: Ich wünsche mir Modernisierungen in den Strukturen auf Verbandsebene und in der Jugendarbeit. Etwas mehr Weitsicht und Professionalität. Polen war nach der inferioren WM-Leistung ein positives Beispiel, welches man nachahmen könnte. Sie “misteten” aus und zu modernen Strukturen gesellten sich auch die sportlichen Erfolge. Willkommen im 21. Fußballjahrhundert.
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kick08.net: Du sprichst die Jugendarbeit an. Da du ja selbst bei deinem Verein Jugendleiter bist: Was ist, laut deiner Meinung, bei der Arbeit mit den jungen Kickern wichtig?

Chris: Für mich ist es wichtig, dass meine Kids vor allem Freude am Fußball haben. Sie sollen gerne ins Training kommen. Dann können ich und meine Kollegen auch mit ihnen arbeiten, ihnen etwas beibringen. Man darf natürlich die taktische Ausbildung nicht vernachlässigen, aber das wichtigste Kriterium für meine U13, die ich persönlich trainiere, ist es, dass sie wirklich denselben Spaß am Sport haben, den auch ich damals hatte und noch immer habe.

kick08.net: Dein Tipp zum Abschneiden der Österreicher bei der EM?

Chris: Ich halte den dritten Gruppenrang für möglich. Sollten wir es schaffen, im ersten Spiel zu punkten, kann vielleicht, mit viel Glück, auch der Aufstieg ins Viertelfinale möglich sein. Ich gebe den Traum nicht auf. Generell wünsche ich mir aber einfach eine euphorische und, mit unserem Team versöhnliche, EURO. Die EURO ist einmalig, wir sollten sie einfach genießen und uns darauf freuen.

kick08.net: Zum Ende des Interviews also doch versöhnliche Töne vor dem Hintergrund der Heim-EM. Vielen Dank, dass du dir die Zeit für das Gespräch genommen hast!

Foto & Grafik copyrights: Christoph Hünseler

“Die sprechen jetzt noch von 1978.”

2. Dezember 2007 | LAN | 1 Kommentar »

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11Freunde: Österreich gilt in der Gruppe als Außenseiter. Wie beurteilen Sie die Österreicher?

Joachim Löw: Österreich spielt mit der ganzen Nation im Rücken, das ist nicht zu unterschätzen. (…) Spiele gegen den Gastgeber sind immer etwas ganz Besonderes, besonders bei einem Duell Deutschland gegen Österreich. Die Österreicher werden alles mobilisieren, um gegen uns zu gewinnen. Die sprechen jetzt noch von 1978. Da können Spieler zu Legenden werden.

Quelle: http://www.11freunde.de/newsticker/106867

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Foto Copyright: Howie_Berlin - under CC-License