{"id":145,"date":"2006-08-16T17:13:00","date_gmt":"2006-08-16T15:13:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kommentiert.at\/vote06\/?p=145"},"modified":"2006-08-16T17:13:00","modified_gmt":"2006-08-16T15:13:00","slug":"verluderung-der-rechtskultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kommentiert.at\/vote06\/?p=145","title":{"rendered":"&#8222;verluderung der rechtskultur&#8220;&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/images.derstandard.at\/20060815\/a%282%29.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"margin: 0px 10px 10px 0px; float: left; width: 205px; height: 134px;\" alt=\"\" src=\"http:\/\/images.derstandard.at\/20060815\/a%282%29.jpg\" border=\"0\" height=\"148\" \/><\/a>heide schmidt, bis 2000 bundessprecherin des liberalen forums (lif), geht im &#8222;standard&#8220;-interview hart ins gericht mit bundeskanzler wolfgang sch\u00fcssel (\u00f6vp): f\u00fcr die beteiligung der fp\u00f6 bzw. des bz\u00f6 habe er eine verluderung der rechtskultur in kauf genommen. \u00f6sterreich h\u00e4tte einen tiefstand der rechtsstaatlichkeit und demokratischen kultur erreicht, sch\u00fcssels politik des schweigens trage zu einer fortschreitenden entsolidarisierung bei, so schmidt.<br \/>obwohl ihre geplante kandidatur f\u00fcr das lif bei den nationalratswahlen erst k\u00fcrzlich an den finanziellen rahmenbedingungen scheiterte, glaubt die studierte juristin und ehemalige parteikollegin j\u00f6rg haiders (bz\u00f6) nicht, dass es f\u00fcr die liberalen in \u00f6sterreich endg\u00fcltig vorbei sei.<\/p>\n<blockquote><p>aber es ist wohl so, dass in \u00f6sterreich diese art von offenheit, risikobereitschaft und eigenverantwortung bei gleichzeitiger solidarit\u00e4t keine tradition hat.<\/p><\/blockquote>\n<p>nach ihrer politischen karriere n\u00fctzt die ex-lif-chefin nun die zeit u.a. f\u00fcr urlaube: &#8222;ein langer segelt\u00f6rn in der s\u00fcdsee w\u00e4re fr\u00fcher nicht drinnen gewesen.&#8220;<\/p>\n<p><em>die zeiten, in denen die liberalen (vor allem in wien) beachtliche wahlergebnisse<\/em><em> erreichten und in den nationalrat einzogen, sind vorbei. die partei rund um galionsfigur heide schmidt ist in vergessenheit geraten. woran das liegt, wei\u00df schmidt selbst nicht so genau: &#8222;schlechte interne kommunikation&#8220; allein kann es nicht gewesen sein, es scheint fast, als sei in wolfgang sch\u00fcssels \u00f6sterreich des jahres 2006 kein platz und potential mehr f\u00fcr eine liberale bewegung. fast jegliche vern\u00fcnftige politische diskussion in den grabenk\u00e4mpfen der beiden gro\u00dfparteien \u00f6vp und sp\u00f6 unter, zu sehr sind die menschen auf die schlammschlacht zwischen straches fp\u00f6 und haiders bz\u00f6 konzentriert. obendrein buhlen noch gestalten wie hans-peter martin um die gunst der w\u00e4hler. <\/em><br \/><em>es w\u00e4re ein denkbar schlechter zeitpunkt f\u00fcr das lif gewesen, einen neustart zu wagen. alles andere als ein comeback im nationalrat w\u00e4re ohnehin eine bittere entt\u00e4uschung, ein solches unter den derzeitigen umst\u00e4nden aber schier unrealistisch gewesen. es hei\u00dft warten auf eine liberale partei, deren politik \u00f6sterreich sicher nicht schaden w\u00fcrde. sp\u00e4testens in vier jahren darf man auf ein lebenszeichen hoffen. <\/em>(cdw)<\/p>\n<p><span style=\"font-size:85%;\">foto: der standard \/ heribert corn<\/p>\n<p>zur nachlese: heide schmidt im &#8222;standard&#8220;-sommergespr\u00e4ch mit samo kobenter:<br \/><\/span><a href=\"http:\/\/derstandard.at\/?id=2551651\"><span style=\"font-size:85%;\">http:\/\/derstandard.at\/?id=2551651<\/span><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size:85%;\">webtipp:<\/span><br \/><a href=\"http:\/\/www.liberale.at\"><span style=\"font-size:85%;\">http:\/\/www.liberale.at<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>heide schmidt, bis 2000 bundessprecherin des liberalen forums (lif), geht im &#8222;standard&#8220;-interview hart ins gericht mit bundeskanzler wolfgang sch\u00fcssel (\u00f6vp): f\u00fcr die beteiligung der fp\u00f6 bzw. des bz\u00f6 habe er eine verluderung der rechtskultur in kauf genommen. \u00f6sterreich h\u00e4tte einen tiefstand der rechtsstaatlichkeit und demokratischen kultur erreicht, sch\u00fcssels politik des schweigens trage zu einer fortschreitenden&hellip; 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