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Europameisterschaft | kick08
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Viertelfinale Kroatien - Türkei: Fad trifft Drama

21. Juni 2008 | mig | 6 Kommentare »

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Wir schreiben den 20. Juni und im Wiener Ernst-Happel-Stadion treffen die Teams aus Kroatien und der Türkei aufeinander. Nachdem der Sommer wieder die Überhand gewonnen hat, zeigt das Thermometer 27 Grad Celsius an. Kühl, im Vergleich zum Feuer der abertausenden Fans beider Teams, welche die österreichische Bundeshauptstadt an diesem Tag bevölkern. Ein offener Schlagabtausch am Spielfeld wurde erwartet. Doch es sollte, zumindest vorerst, alles ganz anders kommen.

Nach abspielen der Hymnen (die Sympathisanten der Kroaten verhielten sich hier mit Pfiffen nicht ganz fair) setzte ein Spiel ein, welches nicht wirklich die anfänglichen Erwartungen erfüllte. Die erste Viertelstunde begann technisch verhalten, wurde vom K(r)ampf bestimmt und beiden Teams gelangen keine entscheidenden Aktionen. Eine Möglichkeit von Dario Srna in der sechsten Minute bildete das Highlight. Abtasten, auf hohem Temponiveau, schien die Devise zu sein. Eigentlich ging man davon aus, dass die Kroaten mit “Hirn” (technisch/taktische Spielweise) und die Türken mit “Herz” (Kampf/Einsatz) spielen würden. In Wahrheit schienen beide Teams zu diesem Zeitpunkt das “Herz” zu bevorzugen - ohne jedoch für Attraktivität für den Zuseher zu sorgen.

Die erste große Möglichkeit des Spieles fand in der 19. Minute statt. Nach tollem Pass von Modric auf Olic traf dieser jedoch nur die Latte. Eine schnell herausgespielte Möglichkeit, deren Verwertung dem Spiel nur gut getan hätte. Wirklich wesentliche Chancen fehlten jedoch. Die Türkei ging vom Tempo, die Kroaten fanden besser ins Spiel und vor allem über Krancjar und Modric kamen sie zu spielerischen Vorteilen. Die Mannschaften verabschiedeten sich nach einer wenig attraktiven ersten Halbzeit in die Kabinen.

Die zweite Spielhälfte begann, wie die erste geendet hatte. Leichte Vorteile für die Kroaten, die eher zu Chancen kamen. Vor allem Olic leistete viel Laufarbeit, war jedoch im Abschluss ungefährlich. In der 51. Minute kam er, dank großer Unsicherheiten in der türkischen Abwehr, zu einer nicht-zwingenden, jedoch durchaus möglichen Torchance. In der 57. Minute schoss er dafür ein wundschönes Tor, nachdem der Linienrichter bereits (völlig zurecht) die Abseitsfahne gehoben hatte und der Pfiff des Schiedsrichters erfolgte. Reklamationen blieben aus, zu klar war die Abseitsstellung.

Der weitere Spielverlauf verlief enttäuschend. Das Spiel wurde zunehmend langweiliger. In der Zwischenzeit spielte ich, leicht ob der schwer verdaulichen Kost am grünen Rasen mit der Katze - was diese sicherlich freute. Das größte Highlight in diesen Minuten waren wohl vereinzelte “Immer wieder Österreich”-Chöre. In der 84. Minute kam es noch zu einem sehr gut geschossenen Freistoß von Srna, welcher vom türkischen Rekordnationalspieler Rüstü ebenso gut pariert wurde. Olic scheiterte in der 90. Minute wiederum an einem sehr sicher wirkenden Rüstü. Abpfiff der zweiten Spielhälfte - die erste Verlängerung dieser Europameisterschaft.

Die zuvor beinahe schläfrig wirkenden Türken erwachten. Sie begannen sehr druckvoll, während sich die Kroaten auf ihre taktischen Fähigkeiten verließen. Insgesamt wirkten die Türken agiler und spritziger. So kam auch Tuncay, einer der besten Spieler auf dem Platz, in der 102. Minute zu einer großen Möglichkeit für die Türken, als er außerhalb des 16ers das Tor ins Visier nahm.

Die zweite Spielzeit der Verlängerung verlief ausgeglichener als die erste. Beiden Teams war die Müdigkeit schon stark anzumerken. So kam auch kein Team zu guten Torchancen. Man merkte, dass sich sowohl die Kroaten, als auch die Türken bereits auf ein Elfmeterschießen einstellten. Doch die 119. Minute schien die Träume der Eurasier zerplatzen zu lassen. Rüstü, der bis dahin eine tadellose Partie als Ersatzmann für Volkan Demirel spielte, ließ sich von Modric aus dem Tor locken. Dieser brachte den Ball in die Mitte, wo sich Klasnic mit einem Kopfballtor im Getümmel bedankte. 1:0 für die Kroaten, und dies kurz vor Abpfiff. Eigentlich sollte dies die Entscheidung sein - doch gegen das türkische Team muss man bei dieser EM als gegnerische Mannschaft bis zur letzten Sekunde mit dem Schlimmsten rechnen. Und so war es Semih Sentürk, der, dramatischer könnte es nicht sein, in der 121. Minute einnetzte. Hoher Ball nach vorne, der eingewechselte Sentürk netzte eiskalt ein. Elfmeterschießen - die Türken wirkten euphorisch, die Kroaten gebrochen. Während das Spiel bislang die Gähnmuskeln strapaziert hatte, wich das Gefühl der Langeweile ab dem ersten Tor schlagartig einer mitreißenden Dramatik.

Elfmeterschießen: Die Türken trafen, Modric und Raketic verfehlten klar das Tor. Rüstü, dem die Hauptschuld am Treffer der Kroaten trifft, rehabilitierte sich. Der vierte Schütze der Kroaten, Petric, konnte nur hilflos zusehen, wie der türkische Torhüter den Ball unter sich begrub. Tränen bei den Kroaten, grenzenlose Freude bei den Türken. Die spielerische Langeweile schlug in Dramatik um - that´s football.

Damit steht das erste Semifinale fest. Deutschland, die wohl effizienteste Turniermannschaft, wird auf die Türkei treffen. Und, frei nach Machiavelli, könnte gerade Deutschland der größte Profiteur dieses Viertelfinales gewesen sein. Während sich die Türken über 120 Minuten mit den Kroaten abmühten, haben die Deutschen einen Tag länger Zeit zur Regeneration. Es scheint, auch wenn sich die Türkei nun sicherlich im kollektiven Freudentaumel befnden wird, dass wieder einmal die Deutschen der lachende Dritte sein werden. Doch vielleicht schaffen die Türken im Halbfinale abermals die Sensation - vielleicht in einem Spiel mit wiederum dramatischen Ende?

Bild 1: LAN/kick08.net; Bild 2: Rev.Santino unter CC-Lizenz

Edit: Wie es scheint, gab es neben Freude und Trauer bei den Fans auch einige Vollkoffer, die mit ihrem Unverhalten die 99 % der friedlichen Fans ein wenig überschatten. kick08.net stellt fest: Hupen hui! Hauen und Zeugs werfen pfui!

8. Spieltag, Gruppe D: Spanien jubelt, Hellas verabschiedet sich

15. Juni 2008 | mig | Kein Kommentar »

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Spanien - Schweden, 14. Juni 2008, Innsbruck, Tivoli-Stadion:

Endergebnis: 2:1. Die Schweden sind nach Innsbruck gekommen - um dort ohne weitere Punkte zu bleiben. Spanien holt Punktemaximum und hat den Viertelfinalaufstieg souverän geschafft. David Villa einmal mehr Held der Iberer. Die Schweden haben gegen Russland den Aufstieg in der eigenen Hand.

Die Spanier begannen ähnlich, wie sie gegen die Russen aufgehört hatten: Mit hohem Tempo und schnellen Kombinationen. Doch im Gegensatz zu den Russen, die im Endeffekt ein leichtes Opfer für die spanische Torfabrik waren, hielten die Schweden gut dagegen. Trotz leichter Vorteile der Spanier wirkten die Schweden ruhig und kontrolliert - den Routiniers (und das ist beinahe die gesamte Mannschaft) der Skandinavier sei Dank.

Doch bereits in der 15. Minute musste Tormann Isaksson den Ball aus dem eigenen Netz holen. Eiskalt gescort von “El Nino” Torres - der damit einmal mehr seine Klasse bewies. Nun versuchten die Spanier etwas Tempo aus dem Spiel zu nehmen, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Die Schweden kamen daraufhin besser ins Spiel und übernahmen leicht die Oberhand. Es folgten Chancen der Schweden, die jedoch eher kläglich vergeben wurden. Bis zur 34. Minute. Langer Pass auf Ibrahimovic und dieser netzte ein. Ein Weckruf für die Spanier, die zwar bis dahin nicht schliefen, das Spiel aber etwas aus der Hand gaben. Ab nun sollte, und dies zog sich durch das gesamte Spiel, wieder ein temporeiches, beherztes Spiel beider Mannschaften mit Vorteilen für die Spanier folgen. Vor der Pause hatten die Schweden Glück, Elmander rempelte David Silva um. Der holländische Schiedsrichter Pieter Vink zeigte sich aber weniger konsequent als in der Partie Österreich vs. Kroatien und schien von den Reklamationen der Iberer unbeeindruckt.

In der zweiten Hälfte waren es vor allem die eingewechselten Santi Cazorla und Cesc Fabregas, die dem attraktivem Spiel der Spanier neuen Schwung gaben. Die Schweden ließen sich immer weiter zurück fallen und suchten wohl die Konterchance. Das hohe Tempo zollte bei den Skandinaviern dann doch seinen Tribut (Bsp. Larsson, welcher ausgewechselt werden “musste”). Die Schweden machten den Eindruck, auch mit einem Unentschieden sehr zufrieden zu sein. In der Nachspielzeit sah es auch danach aus. Bis David Villa in der 92. Minute seinen vierten Treffer im laufenden Turnier schoss. Er ist nun ein heißer Tipp für den Torschützenkönig dieser Europameisterschaft - sofern die Spanier lange genug im Bewerb bleiben.

Fazit: Aufstieg und Gruppensieg dürften den Spaniern sicher sein. Die Schweden werden gegen die Russen aktiver spielen müssen, wollen sie den Aufstieg nicht gefährden.

Foto copyrights: dspictures unter CC-Lizenz

Griechenland - Russland, 14. Juni 2008, Wals-Siezenheim, EM-Stadion

Endergebnis: 0:1. Der Koloss von Rhodos ist eingestürzt. Die Griechen sind nach dem zweiten Spieltag aus dem Aufstiegsrennen. Wird der gottgleiche “Rehakles” aus dem griechischen Olymp verstoßen und wieder Otto Rehagel werden? Die russische “Sbornaja” wahrt mit einem knappen Sieg die Chancen auf den Aufstieg. Die Griechen spielen keine Rolle mehr, die Russen werden es den Schweden im dritten Gruppenspiel nicht allzu einfach machen.

Die befürchtete Defensivschlacht wurde es zum Glück nicht - aber auch kein besonders attraktives Spiel. Die Griechen etwas offensiver als im ersten Gruppenspiel, doch noch immer keine Ballkünstler. Die Russen mit großem Potenzial, welches aber wohl erst bei der WM-2010 vollends hervorbrechen wird (sofern sich die Russen qualifizieren). So, oder so ähnlich könnte man die beiden Kontrahenten charakterisieren. Ein Spiel ohne Glanzlichter und wirkliche Highlights. Dafür jedoch mit zwei Mannschaften die kämpfend ihre Chancen auf dem Aufstieg wahren wollten. Und eine glückliche russische Auswahl, die im Endeffekt verdient siegt.

Die Russen waren in der ersten Hälfte insgesamt gefährlicher. Sie setzten die Griechen unter Druck und kamen zu den besseren Chancen (die Griechen hatten nur in der 20. Minute eine “richtige” Torchance). In der 17. Minute hätte der italienische Schiedsrichter Rosetti nach Dellas-Hands im Strafraum eigentlich einen Elfmeter für die “Sbornaja” pfeifen müssen. Somit war die Führung in Minute 33 für die Russen auch völlig verdient. Herzlich bedanken können sie sich beim griechischen Goalie-Nikopolidis, dem seine offensichtliche Vorliebe für romantische Spaziergänge bei diesem Gegentor zum Verhängnis wurde. Das Tor wurde zwar hauptsächlich durch Nikopolidis Fehler ermöglicht, dennoch kann man den Russen eine gewisse Schlauheit im Vorfeld nicht abstreiten.

In der zweiten Halbzeit gab es hinsichtlich der Chancen in etwa eine Parität - beide Mannschaften können hinsichtlich ihrer Gefährlichkeit vor dem Tor mit dem zweifelhaften Prädikat “harmlos” versehen werden. Das Spiel wird jedoch ab Minute 55 offener und attraktiver zu betrachten. Gegen Ende der Partie drängten die Griechen noch auf den Ausgleichstreffer - und in der 86. Minute landete der Ball im Netz. Die Entscheidung auf Abseits dürfte jedoch in Ordnung sein. Eines der weniger interessanten Spiele ging damit zu Ende. Als Fazit bleibt die Erkenntnis, dass sich in diesem Turnier, bis jetzt, die Offensivmannschaften durchgesetzt haben und mit Zerstörungs-Mauer-Spiel kein Blumentopf zu gewinnen ist.

Foto copyrights: Greg Robbins unter CC-Lizenz

Hickersbergers Komik

14. Juni 2008 | mig | 2 Kommentare »

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Man kann über Teamchef Hickersberger ja einiges sagen. Die Titulierung als Faröer-Pepi führt wohl die Hitparade an. Hickersberger hat jedoch auch ein gewisses komödiantisches Talent. Nicht nur, wenn es darum geht, Kienast einzuwechseln und Hoffer auf der Bank darben zu lassen, sondern auch verbal. Einmal mehr bewiesen hat er dies in der heutigen Pressekonferenz. Befragt nach den Auswirkungen seiner öffentlichen Kritik an Martin Harnik und der Rolle der Medien als Motivationshilfe antwortete er:

“Gibt es einen Paragrafen zum Mißbrauch der Medien? [...] Und das dem Josef aus Amstetten.”

Somit wird Josef H., der Amstettener, unfreiwillig (?) zur ganz großen Hoffnung für Österreichs leicht ergraute Kabarettszene.

Rien ne va plus

28. Mai 2008 | mig | 8 Kommentare »

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Die Würfel sind gefallen, der Teamkader steht fest. Statt alle 23 Spieler des EM-Kaders aufzuzählen, jetzt einfach jene, die es nicht geschafft haben:

- Maierhofer (Angriff), Janko (Angriff), Kuljic (Angriff), Weissenberger (Mittelfeld), Schiemer (Abwehr), Dober (Abwehr), Ibertsberger (Abwehr), Payer (Tor, verletzt)

Nun könnte man über die Berechtigung von Martin Hiden (!) oder Markus Katzer (immerhin kaum Spielpraxis) sicher diskutieren. Nun könnte man die Vorteile eines Maierhofer gegenüber einen Kienast aufzählen. Nun könnte man hinterfragen, wie sinnhaft es ist mit nur drei Vollblutstürmern die Europameisterschaft bestreiten zu wollen. Nun könnte man noch einmal ein frommes Stoßgebet für eine Nachnominierung von Paul Scharner zu allen Fußballgöttern sprechen. Doch der Kader ist nun komplett - die 23 österreichischen Spieler für die EM 2008 in Österreich und der Schweiz sind fixiert. Wir werden bald sehen, wie glücklich Teamchef Hickersbergers Entscheidungen im Endeffekt waren. Der Test gegen Malta ist Geplänkel, wirklich aussagekräftig wird das erste Spiel: Österreich versus Kroatien, So. 8. Juni 2008, Ernst Happel Stadion

Foto copyrights: .Hessam unter CC-Lizenz

Über die Besten und die Richtigen

26. April 2008 | mig | 4 Kommentare »

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Pepi Hickersberger, dieser Gottseibeiuns des österreichischen Fußballsportes, sorgte mit einer mittlerweile vielzitierten Formulierung für Kopfschütteln. Bei der EM würden sinngemäß nicht die “Besten”, wohl aber die “Richtigen” Spieler nominiert werden. Anscheinend sind die Zeiten, wo die besten Spieler des jeweiligen Landes das Nationalteam bilden wohl vorbei. Zumindest in der Alpenrepublik - überall sonst dürften dann doch die besten Spieler nominiert werden. Ist der sonst so rückschrittlich wirkende Hickersberger etwa gar ein Progressiver, ein Fußball-Progressiver?

Nein, dies kann man ausschließen. Man kann diese Einschätzung leicht am Einsatz von jungen Spielern aufhängen. Die Mär vom jungen Team ist nämlich schlichtweg falsch - und dies nicht erst seit der Einberufung von Ivica Vastic (der als Joker durchaus seine Berechtigung hat). Tom Schaffer, Multi-Tasking Journalist und geschätzter Kollege von ballverliebt.eu, errechnet ein Durchschnittsalter von 26,2 Jahren. So richtig jung, oder gar wild scheint das ÖFB-Team also nicht zu sein. Müsste es ja aber auch gar nicht, wenn zumindest die Besten spielen würden.

Angenommen man will sich in einem Restaurant verloben, durchaus ein einschneidendes Erlebnis welches auf den Fußballsport umgelegt eine EM sein könnte … würde man den besten Wein oder einfach irgendeinen richtigen Wein bestellen? Angenommen man steht vor einer heiklen Operation: Würde man den besten Chirurgen auf diesem speziellen Sachgebiet herummetzgern lassen, oder einfach irgendeinen, der sich zumindest die Zuschreibung “richtig” verdient? Worauf ich hinaus will: Bei einem Großereignis haben eben die Besten, die wirklich, richtig besten Spieler eines Landes zu spielen. Dies schließt auch einen Paul Scharner, leider, mit ein. Trotz meiner großen Antipathie gegen manche Verhaltensweisen des Paul Sch. muss ich ihm zugestehen, dass er ein toller Fußballer ist - wenn nicht der beste Fußballer dieser Tage, der für Österreich spielberechtigt wäre.

Die “richtigen Spieler” sind vielleicht ganz gut gemeint, ob sie es wirklich sind, darüber ließe sich auch streiten, aber oftmals ist das Gegenteil von gut einfach “gut gemeint”. Und diese Befürchtungen sind wohl nicht ganz unbegründet. Aber gerne lasse ich mich vom Gegenteil überraschen. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt - wenngleich sie bei den Besten nicht so arg strapaziert werden würde wie bei den Richtigen.

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Foto copyrights: LAN/kick08.net

Eine marxistische Themenverfehlung

25. April 2008 | OMI | 4 Kommentare »

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“SCHEISS EM 08″ - unter diesem provokanten Titel veranstaltete die Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO) gestern im 10. Wiener Gemeindebezirk eine europameisterschaftskritische Podiumsdiskussion. Mike Oberbichler (OMI) und Andreas Lindinger (LAN) waren für kick08.net als wohl einzige unabhängige Medienvertreter mit dabei:

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Impulsvorträge (LAN)

Lange Zeit saßen wir vor Veranstaltungsbeginn als Einzige in der ersten Reihe, was uns neben einer uneingeschränkten Fotografierposition auch ein nettes Begrüßungsgespräch mit einer Vertreterin der Revolutionär Sozialistischen Organisation über Studium, Sport und Politik brachte, welches hier und dort schon einen Vorgeschmack auf die folgenden Veranstaltungsinhalte geben sollte. Die Impulsvorträge begann Gianni Casutt, seines Zeichens Herausgeber des Schweizer Fußballmagazins “Zwölf” mit einem Bericht zur Lage der Fanstimmung in der Schweiz eineinhalb Monate vor EM-Beginn. Plakative Angriffe auf die EM anhand von Transparenten wie in Österreich habe es in der Schweiz nicht gegeben, hingegen auch eine Repressionswelle und Fanproteste sowie Faninitiativen, welche ihre Kritik jedoch nicht an der EM sondern an den konkreten Aspekten wie Stadionverboten oder überhöhten Eintrittspreisen äußerten. Neben dem von Casutt angesprochenen Problem des von den Sponsoren geförderten Nationalismus ist auch die Gewaltfrage in der Schweiz sehr präsent, insbesondere viele überzogene Polizeieinsätze mit Tränengas und Wasserwerfer, neue Polizeigesetze und Hooligandatenbanken wurden angeprangert. Franz Jackel, Fanclubmitglied der Friedhofstribüne und Vorstandsmitglied des Wiener Sport-Club, merkte in seinem Vortrag an, dass die EM im Fußballunterhaus zwar weniger präsent wäre und es dort ohne Repressalien auch deutlich gemütlicher ist, die verschärften Stadionbestimmungen würden jedoch auch die kleinen Vereine voll treffen. Darüber hinaus richtete er einen Appell an die Fans, Vereinsmitglieder zu werden und durch Wahlen und Aktivitäten auf diese Weise aktiv in den Vereinen mitzubestimmen anstatt sich nur mit einem Fanvertreter oder Protesten von außen zufrieden zu geben.

Ein Vertreter der Revolutionär Sozialistischen Organisation ging in der abschließenden Rede auf das eigentliche Thema der Veranstaltung ein und definierte “Scheiß EM” als Stimmung einer kleinen Minderheit und trat gegen Repression, Nationalismus und Kommerz auf. Der Austausch des Publikums weg vom Proletariat, die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten und die immensen Ausgaben von Steuergeldern für Infrastruktur, Werbung und Fanmeilen stellten weitere Kritikpunkte dar. Darüber hinaus befürchtete er eine zunehmende Gewalt an Frauen, kritisierte den massiven Ausbau von Überwachungssystemen und den enormen Aufschwung des Nationalismus (insbesondere in den Boulevardmedien), aufgrund dessen es seiner Meinung nach naiv wäre zu glauben, dass die EM der Völkerverständigung diene. Fußball sei eine spezielle Form kapitalistischer Massenkultur, der Neoliberalismus und die staatliche Kontrolle seien auch hier im Vormarsch - Aspekte, die ich in ähnlicher Form unter anderem auch vergangene Woche bei der Genderkonferenz der Universität Wien gehört habe, welche im Gegensatz zur gestrigen Veranstaltung jedoch durchwegs konstruktiver nicht nur Kritik sondern auch Lösungsansätze präsentierte.

Diskussion & Fazit (OMI)

Dem Schema einer Podiumsdiskussion folgend, kamen nach den drei Einleitungsreden Wortmeldungen aus dem Publikum. Ähnlich wie die Vorredner, verlor man auch hier schnell den Bezug zum eigentlichen Thema „Scheiss EM 08“ und tauschte gemeinsam Meinungsgleichheiten der revolutionären sozialistischen Bewegung aus – teilweise wurden sogar dreiminütige Kampfreden großen Sports auf die Bühne gezaubert. Kanzler Alfred Gusenbauer würde hier wohl den Begriff „Gesudere“ auf irgendeine Art und Weise einbauen, ich finde „Kampfrede“ interessanter. Positiver Bezugspunkt war hier Franz Jackel, der trotz Nervosität zumindest versuchte, den Fußball im Mittelpunkt zu halten und zu „erretten“ vor der linken Revolutions-Infiltration. Vor allem auch in Richtung Politik, die leider nur allzu oft den Fußball als Wegbereiter für dubiose Neuerungen verwendet und als Schuldigen deklariert, um so Kameras zu installieren, die polizeilichen Streitkräfte zu rekrutieren und ausstattungstechnisch zu erweitern. So kommt man zum fast schon paradoxen „Fußball wird genützt, um Freiheiten für Einschränkungen zu generieren“.

Ebenfalls zur Erwähnung kam das österreichische ballesterische Konkurs-Problem: Franz Jackel seinerseits fand schnell die Lösung bei den Sponsoren, die zwar Geld in die Mannschaften pumpen, aber eben nur in diese. Infrastrukturelle Kosten verschwinden irgendwo in den brüchigen Katakomben der Fußballplatz-Kabinen-Häuschen. Um auch gleich beim Geldproblem zu bleiben: Die Fanmeile Donauinsel, die an ein paar wenigen Euros scheitert, für die lieber Fähnchen in der ganzen Stadt zweimal aufgehängt wurden (die Schläue der Zuständigen bestand auf einem Aufhängen einen Tag vor dem damaligen Sturm, weshalb man teilweise wieder welche aus Sicherheitsgründen einholen musste). Ausweichpunkt ist das Hanappi-Stadion, weit weg vom Happel-Oval, welches in der Vergangenheit eher mit konträren Meinungen zur EURO profilierte (man achte auf den Titel der Veranstaltung).

Um aus meiner Sicht diese linke Propaganda-Stunde also zur Konklusio zu bringen noch zwei kurze Sätze: Erstens, es ist nicht alles „Fan“, was in der Kurve steht – politische Aktivisten, Erziehungsberechtigte, Radikale, usw. suchen permanent die Kurve bzw. das Stadion auf und sind deshalb noch lange kein Fan. Zweitens ist es immer wieder verwunderlich, wie oft man in zwei Stunden die Wörter Kapitalismus, Kommerz(ialisierung), rote Mafia etc. hören kann – wodurch man zwar interessante Aspekte eröffnet, aber wirklich Neues war eben nicht dabei, denn wir alle wissen, dass im Fußball die Sponsorenmafia schon lange ihr Unwesen treibt und die Mittelklasse langsam den „Fan“ verdrängt. Somit bleibt mir noch ein dritter Satz (alte Politikerangewohnheit, nie sein Wort zu halten): Eine zwar durchaus nette Veranstaltung (die Begrüßung vor allem), aber intentionslos und themenverfehlt, denn in der Verpackung sollte schon sein, was auf der Etikette steht.

Fußball im Portfolio?

16. April 2008 | mig | 4 Kommentare »

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Dass das Supermarktregal mittlerweile vor EM-Artikel strotzt, wurde auf kick08.net bereits anhand des EM-Brotes und des EM-Brausegetränks eindeutig belegt. Gerade bei zweiterem stellt sich noch immer die Frage, wer auf die hirnrissige Idee kam, ein “koffeinhaltiges-Erfrischungsgetränk” mit einem wandelnden Gähner à la Pepi Hickersberger zu bewerben? Manche Wege der Werbung werden aber wohl auf immer unergründlich bleiben …

Auch abseits des Supermarktregals tut sich einiges, wenn es darum geht, die Europameisterschaft in bare Münze zu verwandeln. So emittiert die Volksbank im Juni ein Garantie-Zertifikat, welches unter dem klingenden Titel “Spar Garant Goleador” firmiert. Investiert wird hierbei in einen Aktienkorb, welcher 20 Sponsoren der UEFA-Euro 2008 beinhaltet. Unter anderem sind hierbei zwei Unternehmen vertreten, die aktuell “Gähn-Pepi” als Werbeträger entdeckt haben. Damit hat es sich dann aber auch schon mit dem Fußballbezug.

Zwei interessante Aspekte sind aus der geplanten Ausgabe dieses Garantie-Zertifikates aber durchaus ersichtlich: Zum einen, dass es wohl generell keine Branche, nicht einmal die Finanzwirtschaft, mehr gibt, die sich der (wirklichen oder gehypten) Werbewirkung der Europameisterschaft entziehen kann (oder will). Und zum anderen, dass nun, nachdem Fußballfans (und an diese richtet sich dieses Zertifikat wohl besonders), mittlerweile in der Verwertungskette von Produkten des nicht-alltäglichen Bedarfs kaum mehr zu vergessen sind. Die Zeiten, in denen man im Fußballfan bloß den proletarischen Helden der Südkurve, mit dem Bier in der linken und dem Schal in der rechten Hand sehen wollte sind längst passè. Ob diese Einstellungsänderung, diese Mischung aus Fan und Konsument (sozusagen als “Fanument”) nur Vorteile birgt? … - … diese Frage lassen wir einfach einmal im Raum stehen.
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Kleine Frage am Schluss: Gab es nicht vor Jahren, als Einzeltitel, die Rapid-Aktie?

Ein Abend im Kellertheater

14. Februar 2008 | mat | Kein Kommentar »

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Vor einigen Wochen wurde an dieser Stelle auf das Kabarettprogramm „Im Spielrausch” des Salzburger Affront-Theaters hingewiesen. Das stadtTheater Walfischgasse ließ uns zusehen und stellt unseren Lesern zudem 2 x 2 Karten für die Aufführung am 4. März 2008 zur Verfügung.

Der Theatersaal im 1. Wiener Gemeindebezirk war nicht bis auf den letzten Platz gefüllt, im Publikum anwesend war auch der reichste Österreicher, der das Durchschnittsalter allerdings nur unmerklich anhob. Zwar zählen Fritz Egger, Peter Scholz und Johannes Pillinger nicht zur NiavaraniVitasekMaurerDorfer-Kabarettmeute, die in verschiedenen Formaten mehrmals pro Woche durch den ORF verwurstet wird. Das heißt aber nicht, dass Kleinkunst abseits großer Fernsehaufzeichnungen unwitzig sein muss.

Das Grundmotiv des Abends ist das Zusammentreffen von Hubert Anzinger und Franz Kaiser. Den einen, Vorstandsdirektor und Fußballfan, treibt der gesellschaftliche Zwang in die ungeliebte Oper, weshalb er ein Ländermatch verpasst, den anderen, Buchhalter und Opernliebhaber, treibt seine Frau ins Stadion. Danach treffen sich die beiden am urösterreichischen Würstelstand, fachsimpeln über Politik, Kultur und die Welt und schlüpfen nach Art des klassischen Nummernkabaretts in immer wieder neue Rollen. Da wird erklärt, warum wir uns bis zur EURO eine anständige Rauschkultur zulegen sollen („Schulbier statt Schulmilch”), werden Generationen- und Geschlechterkonflikte aufgezeigt und Vorschläge zum idealen Umgang zwischen Exekutivbeamte und erlebnisorientierten Fans gemacht. Politisch korrekt ist das natürlich nicht immer, Seitenhiebe auf die Kirche sollte man etwa schon amüsant finden können.

Einiges, wovon sich das Trio hat inspirieren lassen, sah man schon vor Jahrzehnten, anderes erst vor wenigen Jahren. Die Dialektspielereien von Fritz Egger gehören dabei zu den gelungensten Momenten des Programms. Einige platte Kalauer stechen zwar manchmal die intelligente Wortakrobatik ab und die vielen Lieder wirken bisweilen ein wenig deplatziert, eine Empfehlung sei hier dennoch keineswegs unterschlagen.

Fanzonen-Bier und Mönchsalternative

23. Januar 2008 | mig | 4 Kommentare »

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Das Leben als Salzburger hat seine Vorteile. Auf Reisen beruft man sich auf Mozart, „Sound of Music“, den Herminator, oder, im schlimmsten Fall, auf einen Getränkekonzern der seine Heimat in Fuschl fand. Einer jener vier Hinweise genügt für gewöhnlich um seine Herkunft, auch in fremden Gestaden, zu erklären. Weiters hat man den Vorteil, dass man dort wohnt, wo andere Urlaub machen. Und die Salzach, die das ganze Bundesland und die Landeshauptstadt durchfliesst, ist sowieso einer der schönsten Flüsse Österreichs. Doch genug des Lokalpatriotismus und zurück zur Europameisterschaft

Denn auch hier scheint der Salzburger ein Glückskind zu sein. Während man in Wien für eine Halbe Bier ganze 4,50 Euronen löhnen muss, zeigen sich Salzburgs Caterer gnädig. „Läppische“ 4 Euro sind auf die Theken der Fanzonen zu legen, um einen Plastikbecher mit dem edlen Getränk zu erhalten. Zugegeben - noch immer ein teurer Spass, bei dem das Preis/Leistungsverhältnis nicht stimmig ist. Aber es geht ja in erster Linie um den Fußball.

Wer aber auch die Bierkultur Salzburgs genießen will, ist in den Fanzonen sowieso am falschen Ort. Für Bier-Fetischisten drängen sich da vielmehr die Stieglbrauerei zu Salzburg und, noch besser, das Müllner Bräustübl auf. Besonders Letzteres lockt nicht nur mit Mönchen in lustiger Kleidung, sondern auch mit dem besten Bier im ganzen Bundesland, moderaten Preisen, einem gemütlichen Gastgarten und der ausdrücklichen Erlaubnis, selbst mitgebrachte Speisen verzehren zu dürfen. Ein Abstecher dorthin ist ein „Must“ - auch zur Europameisterschaft.

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Foto copyrights: berndnow - unter CC-Licence

Buchtipp: 50 Jahre EM-Geschichte(n)

13. Januar 2008 | LAN | 2 Kommentare »

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“50 Jahre EM-Geschichte(n)- Nostalgie & Realität von 1958 bis 2008 - Traumziel Wien” - diesen langen aber umso treffenderen Titel trägt ein vor rd. einem Monat im Echomedia-Verlag erschienenes Buch des Wiener Fußballhistorikers Prof. Hans Hofstätter, der in seinem Buch gemeinsam mit seinem Sportjournalistenteam nach mehr als einem Jahr Arbeit “Nostalgie und Realität” lebendig macht sowie über “Tragödien und Triumphe, Sternstunden und Schrecksekunden” erzählt und dabei das Herz jedes bücherliebenden österreichischen Fußballfans höher schlagen lässt: eine einmalige Ansammlung von Informationen, Portraits, Berichten, Fotos und Kuriositäten bietet auf fast 400 Seiten einen gleichsam unterhaltsamen wie informativen Einblick in die Geschichte der Nationalmannschaft und der Europameisterschaft.

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Stichwort Nationalteam: hier kommt eine Vielzahl prominenter Protagonisten der Vergangenheit, Gegenwart und hoffentlich erfolgreichen Zukunft zu Wort, egal ob Teamspieler, ÖFB-Präsident, EM-Organisator oder Zeugwart, welche allesamt im Zuge spannender Berichte, welche durch einen Mix an persönlichen und allgemeinen bzw. sportlichen Informationen beeindrucken, interessante Einblicke in die Geschichte des österreichischen Fußballs sowie die aktuellen Entwicklungen des Nationalteams geben. Prohaska, Senekowitsch, Herzog, Stessl, Vastic, Hickersberger, Mauhart, Schachner, Lindenberger, Elsner oder Stranzl bzw. Panenka, Löw, Trapattoni, Platini oder Hrubesch, um nur einige der vielen Persönlichkeiten in diesem Buch zu nennen. Zahlreiche starke Aussagen - nicht nur von Ex-Teamchef Krankl (”Nur mir hätte es gebührt, dieses Team zur EM zu führen”) oder den Ex-Teamspielern Schachner (zu Gijon: “Krankl spielte schon Libero und ich hab immer noch nichts bemerkt”) und Ogris (zu Faröer: “Ich bin überzeugt davon, wenn ein einziger Austrianer eingelaufen wäre, hätten wir die Partie nie verloren”) - sorgen dabei für Unterhaltung.

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Stichwort Europameisterschaft: von Rückblicken über vergangene Europameisterschaften, über die Bewerbung, organisatorischen Belange und sportliche Vorbereitung bis hin zu Portraits aller Gruppen und Stadien reicht die Palette an Informationen. Die zahlreichen Anekdoten bringen neben historischen Fotodokumenten wie einem Bild des Wiener Stadions mit 90.000 Zuschauern beim 3:0 gegen Spanien im Jahr 1960 selbst für eingefleischte Fußballfans viele interessante, neue Kuriositäten ans Tageslicht: Beispielsweise dass Franz Wohlfahrt 1991 ein Angebot von Manchester United bekam, die Wiener Austria jedoch 35 Millionen Schilling Ablösesumme verlangte, woraufhin die Red Devils deren spätere Tormannlegende Peter Schmeichel um ein Fünftel dieser Summe engagierten. Manchester United ist übrigens der Traumverein von Erwin Hoffer, auch dies erfährt man im Buch. Aber auch dass Ronald Gercalius Opa einer der besten Torhüter Albaniens war, wie Hans Krankl mit zwei Watschen die Fußballkarriere Andi Herzogs rettete oder dass Ex-Veilchen Toni Pfeffer zum ersten Training bei der Austria mit einer Rapid-Fahne im Auto kam.

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Wer dieses Buch, das jedem Fußballfan zu empfehlen ist, lesen möchte, kann es um EUR 29,90 im Buchhandel kaufen oder ein Exemplar beim ersten kick08-Gewinnspiel gewinnen! Viel Spaß!

Linktipps: APA-Presseinfo, Echomedia-Presseinfo