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Nachdem eine vergangene Studie der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Wien - übrigens jener Ort, an welchem ich studiere - der österreichischen Bevölkerung angesichts der Nichtqualifikation Englands eher unbegründete Ängste vor englischen Hooligans attestierte, könnte ein aktuelles Forschungsergebnis durchaus größere Auswirkungen insbesondere auf den maskulinen Teil der Bevölkerung haben. Während NullAcht gibts NullSex - was sich wie ein heiteres Zahlenspiel anhört, drückt die erwartete Interessens- bzw. Aktivitätenverschiebung vom Liebesspiel hin zum Fußballspiel aus. Eigentlich verständlich, schließlich können nur wenige zwischenmenschliche Reize einen annähernd hohen Serotoninspiegel bewirken wie ein rot-weiß-roter Sieg nach Elfmeterschießen in der KO-Phase des Turniers, von einem Triumph im ewigen Duell mit Deutschland ganz zu schweigen. Und bei den vielen durchtrainierten, südländischen Fußballerkörpern wird wohl so mancher Frau auch die Lust auf die bierbäuchige Hausmannskost vergehen. Andererseits stehen dieser räsonablen Attitüde die wissenschaftlichen Fakten eines erhöhten bundesdeutschen Geburtenaufkommens exakt neun Monate nach der WM 2006 entgegen, welche wiederum auf fruchtbare Verbindungen von Torabschluss und Koitus schließen lassen. Man/frau wird sehen…

Von den Liebes- zu den Zahlenspielen: für 10% der Befragten könnte die EM einen Scheidungsgrund darstellen (ich nehme an, diese 10% befinden sich in einer deutsch-österreichischen Lebensabschnittspartnerschaft), für 20% könnte bereits das Eröffnungsspiel zum Beziehungsfinale werden (”Chefanalytiker oder ich!”). Auch der Trend zum Zweitfernseher dürfte sich weiter fortsetzen, damit dank “EM-Studio” auf FS1 und “Herzlichst Hansi Hinterseer” auf FS2 etwaige fernbedienungstechnische Beziehungsdramen bereits im Keim erstickt werden können. 37% der Österreicher werden ihren Tagesablauf der EM anpassen, konkret bedeutet dies einen Umstieg auf hopfen- und malzhaltige Flüssignahrung, Einschlafen & Aufstehen mit Herbert Prohaska und vier Wochen Zeitausgleich/Urlaub inklusive einer Woche Aprés-EM-Erholungsurlaub. Somit bleibt als Fazit noch ein Satz des Studienautors: “Offensichtlich muss man von Fußball nicht viel verstehen, um daran teilzunehmen.” Selbiges könnte man auch vom Koitus behaupten, womit sich der Kreis schließt.

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