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Kuriositäten | kick08
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In&Out: Das war die EM 2008

3. Juli 2008 | the | 7 Kommentare »

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“Was, das soll es gewesen sein?”, werden sich einige fragen. Da hat Kick08.net euch sieben Monate lang auf das historische Ereignis einer Europameisterschaft im eigenen Land vorbereitet - und nach drei Wochen ist der Spuk auch schon wieder vorbei. Anstatt eines ausschweifenden Rückblicks auf die EM 2008 gibt es an dieser Stelle ein In & Out, wie ihr es vielleicht aus dem Bravo Girl kennt. Nur geht es diesmal um Fußball.

IN

Die jungen Wilden
Andrei Ascharwin, Fernando Torres, Wesley Sneijder, Cristiano Ronaldo und Co: Die Kicker im knackigen Alter haben bei dieser EM bewiesen, dass Fußball spielen Spaß macht. Und wir ihnen gerne dabei zusehen. Die in die Jahre gekommenen Stars aus Italien, Griechenland oder Schweden sahen dagegen im wahrsten Sinne des Wortes alt aus. Verjüngung ist angesagt. Eines der jüngsten Teams hat übrigens … richtig, Österreich!

Offensivkraft
Russland, Holland und Spanien haben es vorgezeigt: Fußballspiele gewinnt Mann wieder mit Offensiv-Fußball. 2004 hieß der Europameister Griechenland, ihr Trumpf im Ärmel war die Abwehr. 2008 sah das anders aus. Und das ist auch gut so.

Kampfgeist
“Ihr Trainer hat ihnen eingeschärft: Ein Fußballspiel ist erst zu Ende, wenn es der Schiedsrichter abgepfiffen hat”, sagte ein ORF-Kommentator über die türkische Mannschaft. Und diese hat sich die Anweisung von Fatih Terim zu Herzen genommen. Nun wissen wir, dass ein Spiel noch nicht entschieden ist, nur weil die Türkei mit 0:2 im Rückstand liegt. Auch die ÖFB-Elf hat ihren Fans gezeigt, dass sie die Spiele gegen Kroatien, Polen und Deutschland gewinnen will. Gereicht hat das leider nicht.

Kick08.net
Eigenlob stinkt bekanntlich. Aber mal ehrlich: Habt ihr von einem anderen EM-Blog gehört, der eine derartige thematische Vielfalt geboten und seinen Leser/innen neben Berichterstattung direkt vom Ort des Geschehens auch scharfsinnige Analysen und satirische Unterhaltung geliefert hat?

Hoffnung
Österreich hat sich mit einem Punkt von der Heim-EM verabschiedet. Und um hier einen Monolog aus “Malcom mittendrin” zu zitieren: “Ich erwarte gar nichts, und bin dennoch enttäuscht.” Trotzdem: Spieler wie Korkmaz oder Prödl, die Aussicht auf einen neuen Trainer und die erfolgreiche Arbeit an der Kondition lassen auf eine besser Zukunft hoffen. Irgendwann. Vielleicht schon bald.

Gerechtigkeit
Europameister darf sich tatsächlich das Team nennen, das konstant den besten und schönsten Fußball gespielt hat (Spanien). Auch deutsches Glück findet einmal sein Ende.

OUT

Die UEFA
Dazu muss wohl nicht mehr viel gesagt werden. Auch der wenig kritische Fan ist mittlerweile genervt von den vielen Vorschriften des europäischen Fußballverbandes. Abgesehen davon agiert der machtvolle Verband, der sich bei jeder Veranstaltung über Millionen-Gewinne freuen darf, bereits wie ein Kaiser im eigenen Reich. Kartenvergabe, Fernsehübertragung, Bier-Sorte, Sponsoring-Politik - darüber wachen die Männer der UEFA. Wer da nicht mitspielt, wird vom Platz verwiesen.

Fankultur 2.0
Aufgrund der Praktiken bei der Kartenvergabe sitzen im Stadion mittlerweile viele Menschen, die sich lieber bei einem Krabbencocktail über die laufenden Geschäfte unterhalten, als ihre Mannschaft auf dem Spielfeld anzufeuern. Die Fernsehkameras sind dabei stets auf Prinz X und Marketingdirektor Y gerichtet - Fußball findet im neuen Jahrtausend auf den VIP-Tribünen statt. Otto Normalverbraucher darf indessen in den offiziellen Fanzonen Bier um 4,50, Schminkstifte und UEFA-Maskottchen kaufen. Stimmt der Umsatz nicht, soll den Fußballfan am besten das schlechte Gewissen plagen: “Wirte klagen über…” war wohl die häufigste Schlagzeile im Umfeld der Heim-EM.

Sportjournalismus
Im ORF-Studio treffen sich Jogl und Andi, Boris Jirka begrüßte Hans Krankl mit den Worten: “Hier kommt der Trainer meines Herzens.” Auch wenn die goldene Regel der Distanz zwischen Journalist/innen und Personen des öffentlichen Lebens vielleicht im Sport weniger wichtig ist, sollte man als Fernsehzuschauer/in dennoch nicht das Gefühl haben, dass Moderator und Interviewpartner am Vorabend zusammen im Heurigen gesessen sind. Kritische Fragen waren in der EM-Berichterstattung genauso häufig wie Schüsse aufs Tor von Roland Linz.

Klischees
Die spanische Mannschaft bestand bei dieser EM aus Stierkämpfern, die Italiener tranken bitteren Prosecco und die Deutschen waren wie immer gründlich, ordentlich und tugendhaft. Männer saßen auf der Couch und tranken literweise Bier, Frauen wandten sich genervt vom Fernseher ab oder tanzten halbnackt durch die Stadien. Und ärgerten sich über den Schnauzbart von Luca Toni. So bitte nicht.

Ärger
Fans der italienischen und französischen Mannschaft hatten bei dieser EM wenig zu lachen. Der Weltmeister verabschiedete sich nach dem Viertelfinale, der Vize-Meister bereits in der Vorrunde. Auch die Begeisterung für die portugiesische Mannschaft musste all zu früh sterben - und die Hoffnung der deutschen Fans auf einen Titel wurde abermals enttäuscht. Fußball kann weh tun.

Skandal - euer wichtigstes In oder Out fehlt in dieser Aufzählung? Nur zu, bitte hier posten!

Eure Unterstützung ist gefragt - kick08.net goes Fanfoto der EM auf derStandard.at!

2. Juli 2008 | LAN | 5 Kommentare »

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20 Fotos stehen bei der Umfrage zum Fanfoto der EM auf derStandard.at zur Auswahl, davon stammen zwei Fotos von kick08.net und haben im Sinne der differenzierten Berichterstattung unseres Blogs einen interessanten Politikbezug: Bild Nr. 6, welches beim Verfassen dieses Beitrags die Wertung anführte, zeigt Alfred Gusenbauer - oder ist es doch Hans Krankl? Jedenfalls eine sportpolitische Symbiose des wahrscheinlich kritisiertesten Bundeskanzlers mit dem kritisiertesten Teamchef der letzten Jahrzehnte, zweier Personen die das Volk scheinbar einfach nicht von ihrem vermeintlichen Können überzeugen können. Bild Nr. 10, welches leider abgeschlagen zu sein scheint, zeigt Heinz Fischer als patriotischen Präsidenten, der vor dem Schlagerspiel zwischen Österreich und Deutschland dem am Public Viewing Eingang Heldenplatz wartenden Volk mit einer rot-weiß-roten Fahne einheizt.

In diesem Sinne wären wir euch für eure Stimme, am besten für Foto Nr. 6 (Andreas Lindinger), sehr dankbar! Zur Abstimmung: http://derstandard.at/?id=3397273

Vielen lieben Dank!

Hickersbergers Komik

14. Juni 2008 | mig | 2 Kommentare »

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Man kann über Teamchef Hickersberger ja einiges sagen. Die Titulierung als Faröer-Pepi führt wohl die Hitparade an. Hickersberger hat jedoch auch ein gewisses komödiantisches Talent. Nicht nur, wenn es darum geht, Kienast einzuwechseln und Hoffer auf der Bank darben zu lassen, sondern auch verbal. Einmal mehr bewiesen hat er dies in der heutigen Pressekonferenz. Befragt nach den Auswirkungen seiner öffentlichen Kritik an Martin Harnik und der Rolle der Medien als Motivationshilfe antwortete er:

“Gibt es einen Paragrafen zum Mißbrauch der Medien? [...] Und das dem Josef aus Amstetten.”

Somit wird Josef H., der Amstettener, unfreiwillig (?) zur ganz großen Hoffnung für Österreichs leicht ergraute Kabarettszene.

Fußball, fernab von der Europameisterschaft

10. Juni 2008 | LAN | 3 Kommentare »

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Als vergangenen Samstag um 18 Uhr das Eröffnungsspiel zur Europameisterschaft in Basel angepfiffen wurde, fiel rd. 400 Kilometer östlich der Schlusspfiff in einer Partie der letzten Runde der vorletzten Spielklasse des Bundeslandes Salzburg. Soweit nichts Besonderes.

Nichts Besonderes, würde hier nicht ein ehemaliger Bundesligaverein gemeinsam mit zweitausendfünfhundert frenetischen Anhängern mit dem zweiten Aufstieg innerhalb von zwei Jahren einen weiteren Meilenstein im beachtenswerten Comeback von der letzten in die hoffentlich wieder erste Spielklasse feiern. Auch nichts Besonderes, würde dieser ehemalige Bundesligist, der SV Austria Salzburg, nicht einen dank 25 Siegen in 26 Spielen bei einer Tordifferenz von 94:10 Toren an Souveränität nur schwer zu überbietenden, bereits vor Wochen frühzeitig einzementierten Titel zelebrieren. Und nichts Besonderes, würde man nicht darüber hinaus noch auf alleine in diesem Jahr drei weitere errungene Titel im binnen kürzester Zeit mit bereits rd. 150 Jungkickern aufgebauten Nachwuchsbereich blicken.

Umso besonderer ist daher dieses violett-weiße Comeback der Salzburger Austria einzustufen, der es nach der Übernahme des Bundesligavereins durch ein Energydrinkunternehmen binnen kürzester Zeit gelang dank engagierter Fans, Fanclubs, Idealisten und Unterstützer den Verein wiederzubeleben und den mühevollen Weg vom Fußballkeller namens 2. Klasse hoffentlich zurück bis in die bereits in den 90er-Jahren erlebten Europacupsphären bislang äußerst erfolgreich zu beschreiten. Vom Zuschauerschnitt mit rd. 1.500 Besuchern pro Match, vom nationalen und internationalen Medienecho, von den regelmäßigen Groundhoppingbesuchen fußballverrückter Enthusiasten aus Deutschland, Italien und ganz Europa oder von der an die legendären Europacupschlachten im altehrwürdigen Lehener Stadion erinnernden Stimmung her wäre der Verein ohnedies bereits jetzt wieder profifußballwürdig.

Neben einer sportlichen, medialen und wirtschaftlichen Erfolgsbilanz steht die neue Salzburger Austria aber auch als Sinnbild für einen Fußball, der sich so ganz vom momentan insbesondere durch die Europameisterschaft vermittelten modernen Fußball unterscheidet. Damit ist weniger das selbstverständlich spielerisch und taktisch niedrigere Niveau ihrer Spielklasse, sondern vielmehr ein Verständnis eines Fußballvereins und Fußballspiels von Fans für Fans zu verstehen. Die zahlreichen Fanclubs und rd. 800 Vereinsmitglieder als Basis des Klubs, Fans unterschiedlichster Altersgruppen und Gesellschaftsschichten lautstark auf der Tribüne vereint, ehrenamtliche Anhänger im Vorstand und als treue Seelen des Vereins vom Platzwart über die Gastromitarbeiterin und den Webmaster bis hin zur Geschäftsstellenleiterin oder für die Fans aufopferungsvoll kämpfende und mit den Fans enthusiastisch feiernde Spieler stehen beispielhaft für diese gelebte Vision eines Fanvereins.

Doch nicht nur dieser gelebte Zusammenhalt in Zeiten der Entfremdung und Kommerzialisierung des internationalen Profifußballs, sondern insbesondere auch denkwürdige Momente wie ebendiese Meisterfeier vom vergangenen Wochenende bringen dem Verein den Respekt und die Sympathien der wachsenden Schar Jener, die von hoffnungslosen Kartenlotterien, überteuerten Fanzonen, polizeilichen Repressionen, glorifizierten VIP-Zonen, stimmungslosen Fanmeilen oder medial gepushten Kurzzeitstars mehr als genug haben. Jenen, die lieber eine farbenfrohe Bengale als einen blassen Animateur im Stadion, lieber ein Schnitzelsemmerl als ein Lachssorbet in der Kantine, lieber einen leidenschaftlichen Kicker als einen überbezahlten Egoisten am Rasen oder lieber ein meisterliches Bierzelt als ein steriles Public Viewing als Samstagabendprogramm haben.

Die kommenden drei Wochen gehören zweifelsohne der Europameisterschaft. Dennoch sollte man sich angesichts des beinahe intravenös medial überlieferten Reizes dieses globalen Massenspektakels immer die Frage im Hinterkopf behalten, wie man als Fußballer, Fußballfan oder Fußballinteressierter die zukünftige Entwicklung des Sports sehen und gegebenenfalls aktiv mitgestalten will. Beispiele wie jenes des neugegründeten SV Austria Salzburg beweisen uns dabei, dass - entgegen der im modernen Fußball vermittelten Ohnmacht der zu zahlenden Zuschauern verdammten Fans - jeder Einzelne im Mikrokosmos des Vereinslebens gemeinsam mit einer breiten Basis engagierter, konstruktiver Menschen seinen Visionen verwirklichen kann…

Fotos: Michael Plackner

Herr der Höhlenöffnung, beschütze unser Team

5. Juni 2008 | mat | 1 Kommentar »

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Kürzlich erfasste Wilfried Seipel, den Leiter des Kunsthistorischen Museums, eine grandiose Idee. Man könnte doch die Besuchermassen der offiziellen Fanmeile am Wiener Ring auch in die Tutanchamun-Ausstellung des Völkerkundemuseums umleiten. Eilig wurde der beim Burgtor platzierten Statue des schakalköpfigen Gottes Anubis ein österreichisches Trikot übergestülpt. Um dem Marketinggag Nachdruck zu verleihen, adelte man das göttliche Vorbild für die siebeneinhalb Meter hohe Figur sogleich zum „offiziellen Schutzpatron der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft“. Anubis galt im alten Ägypten übrigens als Gott der Totenriten und „Herr der Höhlenöffnung“. Wie wir das wohl zu deuten haben?

Anubis

Foto Copyright: Arts and Exhibitions International

Die Verösterreichisierung einer irischen Legende

2. Juni 2008 | LAN | 3 Kommentare »

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Irre Iren! So mancher (Fußball-)Tourist dürfte im Juni wohl auf der Suche nach dem in jedem guten Wien-Reiseführer vermerkten irischen Wohlfühlort namens Charly P’s Irish Pub verzweifeln, schließlich verpasste sich das Wiener Kultlokal in der Währinger Straße für die Europameisterschaft soeben ein rot-weiß-rotes Branding. Während sich die meisten Fußballfanatiker jedoch auf Fahnen auf ihren Autos beschränken, wurde aus Charly P der Karli P, aus dem Irish Pub ein Irisches Beisl und als Draufgabe sogleich die gesamte Außenfassade vom dunklen Irlandgrün auf prächtiges Rot-weiß-rot umgefärbt. Man darf gespannt sein inwieweit sich dieser Schachzug des bei wichtigen Fußballübertragungen ohnedies immer sehr gut gefüllten Lokals auf den Besucherzustrom während der EM auswirken wird…

Panini-Analyse: Das (Sticker)imperium schlägt zurück!

31. Mai 2008 | kick08 | 5 Kommentare »

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Gastkommentar von Wolfgang

Ende April war es so weit, das von vielen heiß ersehnte Panini-Album zur Fussball EM war endlich erhältlich. Mein erster Weg führte mich zu einem bekannten Fastfoodrestaurant, da hier das Album und die Sticker bereits zwei Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart erhältlich waren. Doch nach der Euphorie folgte schnell die Ernüchterung! Zu allererst stach mir das gestalterisch eher dürftige Design des Albums ins Auge aber - wer weiß - vielleicht ist das ja das neue, puristische Design aus Italien. Eines muss man der Fa. Panini jedoch lassen, sie haben es geschafft das wohl dünnste Papier der Welt beidseitig farbig zu bedrucken und in eine Art „Heft“ zu binden.

Panini überraschte die Sammelfans mit einigen „Extras“, dazu zählten unter anderem die Actionbilder. Auf mich machten diese Sticker jedoch den Eindruck, dass man das Album künstlich aufblasen wollte um somit die Zahl der verkauften Aufkleber konstant hoch zu halten. Wenn dann diese „Actionbilder“ wie im Fall Lukas Podolski noch in Trainingskleidung aufgenommen wurden erübrigt sich jedoch jeder Kommentar. Sehr „interessant“ fand ich auch die Maskottchen, die die Farben der Trikots präsentierten. Diese Idee ist zwar nett, jedoch sollten dann die präsentierten Dressen auch die richtige Farbe haben, was beispielsweise bei Österreich oder den Niederlanden nicht der Fall war. Apropros Niederlande: Die Fans der Oranjes mögen ja sehr lustige Gestalten sein, aber ob man wegen ihnen auf zwei Spieler verzichten muss und stattdessen ein Doppelbild dafür vorsieht sei dahin gestellt…

Die Qualität der Sticker ist (drücken wir es vornehm aus) nicht optimal. Ausserdem gibt es große Schwankungen in der Qualtiät ein und desselben Aufklebers. Besonders auffällig ist dieses Phänomen bei den „Silberstickern“. Bei mir machte sich der Eindruck breit, dass die anfangs nach Österreich und Deutschland ausgelieferten roten Päckchen qualitativ die schlechteren waren – ein Schelm wer Böses denkt…

Eine Erklärung für den fast schon sündhaften Preis von 0,60 Euro für 5 Sticker könnte sein, dass bei Panini noch viel Handarbeit dahinter steckt. Denn die Aufkleber sind ungefähr so gerade zugeschnitten wie Schnittmuster in einem Kindergarten. Daraus folgt, dass auch ein sorgfältig geklebtes Album an der einen oder anderen Stelle einen sehr „kindlichen“ Eindruck erweckt. Noch schlimmer wiegt dieses Problem bei den Mannschaftsfotos hier kann es aufgrund der „Schnitttoleranzen“ von bis zu zwei Milimeter schon mal dazu kommen, dass Christiano Ronaldo uns etwas „deformiert“ aus dem Album entgegenlächelt. Handarbeit darf man auch beim Anmischen der Farben vermuten. Denn sieht bei einem Aufkleber beispielsweise Alex Manninger gesund gebräunt aus, erweckt er auf einem Anderen den Eindruck, als wäre er im Solarium eingeschlafen. Besonders eklatant ist auch dieses Problem bei den Mannschaftsfotos. In meinem Fall sind die Trikots der Kroaten blau/violett. Eine eher gewöhnungsbedürftige Farbkombination (auch für einen Fan der Salzburger Austria). Ich persönlich würde lieber auf diesen individuellen Touch verzichten und hätte gerne farbechte und gerade geschnittene Sticker.

Die Vorgehensweise der Firma aus Italien hat für mich beinahe den Anschein von gezielter Abzocke, denn einerseits die Qualität der Aufkleber und des Albums zu senken, den Preis jedoch um 20% zu erhöhen ist schon mehr als dreist! Den Sammelfans bleibt nur noch die Hoffnung, dass es bei Panini zu einem Umdenken kommt bzw. dass endlich einmal eine andere, engagiertere Firma den Zuschlag der FIFA/UEFA erhält! In diesem Sinne wünsche ich allen Sammlern noch viel Spaß und uns Österreichern viel Erfolg bei der Europameisterschaft!

Fotos: LAN/kick08.net

Dreist: Fußballblogs im Visier der UEFA?

22. Mai 2008 | LAN | 4 Kommentare »

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“Echt oder Fake?”, das ist hier die Frage. Unsere Schweizer Blogkollegen von “Zum Runden Leder” vermelden heute jedenfalls unter dem Titel “Ambush Commenting” den Erhalt abmahnender Post durch die UEFA, genauer gesagt will diese angeblich dem Fußballblog nicht-sponsorenkonforme User-Kommentare verbieten:

Ambush Commenting ist eine unangenehme Sache, sowohl für uns als Ausrichter der UEFA EURO 2008™ als auch für Sie als Betreiber einer Webpräsenz», schreibt uns die UEFA, und weiter «Bei der regelmässigen Durchsicht der relevanten Schweizer Fussballblogs ist unserer Rechtsabteilung das Fussballblog ‹Zum Runden Leder› im Monat April 2008 vermehrt durch nicht sponsorenkonforme Kommentare aufgefallen. Wir bitten Sie, Ihr Zielpublikum umgehend und vollständig über die Konsequenzen des Ambush Commentings zu informieren. … Wir danken für Ihre Kooperation.»

Während so mancher dies angesichts der zahlreichen Diskussionen zum Thema Ambush Marketing sowie die darin oftmals unterstellten harten Vorgehensweise der UEFA nicht hinterfragend übernimmt und sich sogleich solidarisch erklärt, halten wir die Meldung für einen Fake, wenngleich auch einen sehr gelungenen, zumal sich anhand der (unterhaltsamen) Reaktionen zeigt, dass zahlreiche Fußballinteressierte traurigerweise der UEFA ein solches Vorgehen durchaus zutrauen würden. In diesem Sinne, genießt den ausklingenden Feiertag mit einem Bier eurer Wahl, nur nicht Carlsberg…

Grias eink, i bins, da Konrad Plautz

17. Mai 2008 | LAN | 14 Kommentare »

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Konrad Plautz ist Österreichs Vertreter unter den zwölf von der UEFA nominierten Schiedsrichtern für die EURO 2008. Seit kurzem kandidiert er darüber hinaus für die am Tag des ersten Gruppenspiels der österreichischen Nationalmannschaft stattfindenden Tiroler Landtagswahlen. Und auch wenn Wahlwerbung in einem Fußballblog eigentlich nichts verloren hat, wollen wir euch den bärigen Wahlwerbespot von Österreichs Topschiri nicht vorenthalten. Denn wer weiß, vielleicht führt ihn sein weiter Weg “aus gaunz oafochn Verhältnissen” wo er “nebm ocht Gschwischta auf an Bergbauernhof in oatausenddreihundertvierzig Metern Seehöhe im wunderschönen Rissau aufgwochsn” ist, bis ins EM-Finale, denn “mit Fleiß, Einsatz, Wille und Engagement hun i mi net nur in Tirol sondern in gaunz Europa durchgsetzt”. In diesem Sinne: Gute Unterhaltung…

Humorvolles Österreich

17. Mai 2008 | OMI | 5 Kommentare »

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In Europa ist es längst bekannt: Österreicher sind ein lustiges durchaus mit Humor durchzogenes Volk und können Schi fahren - zumindest besser als die anderen -, jenseits des Großen Teiches liebt man uns für unsere Kängurus. Aber vorrangig wissen alle, bei uns hat man immer Spaß. Um dieses “Vorurteil” zu unterstreichen, hat sich unser Kanzler Alfred Gusenbauer eingeschaltet bzw. über eine SPÖ-Kampagne im Internet verleiten lassen und seine Tipps für die Vorrunde abgegeben. In die Bild-Zeitung hat er es damit souverän und locker lässig geschafft. Geschafft hat er damit sicher auch, dass halb Deutschland beim öffnen der “Bild” ein Schmunzler über die Lippen rennt. Manche nennen es kurios, andere Träumereien, aber Gusi tippte für das Spiel Österreich gegen Deutschland klarerweise ein 3:2. Cordoba lässt grüßen… Damit aber nicht genug:

Die Schweiz schafft vier Punkte, verliert gegen die Türken (brisantes Duell ist es sicher, aber …), dafür besiegt man die spielstarken Portugiesen. Die Türken gewinnen sogar alle Spiele der Vorrunde. Möglich, aber doch ein wenig anzuzweifeln. Österreich schafft sieben Punkte (Remis gegen Polen). Deutschland nur sechs. Vielleicht spielt da doch ein wenig die Hoffnung unserem Kanzler einen kleinen Streich.

Die restlichen Ergebnisse können durchaus vertreten werden, außer das 4:1 der Italiener gegen Rumänien. Erstens, so schwach werden die Rumänen nicht sein. Zweitens: Catenaccio. Ein Sieg der Italiener ist zwar drin, so leicht wirds denn doch nicht werden, immerhin stehen die Rumänen auf den Geheimfavoritenlisten ganz weit oben und Italien kämpfte zuletzt auch des Öfteren mit der Form. Unser Kanzler sorgt also international für Publicity und lieferte sich einen kleinen PR-Gag. Aber es ist immerhin Werbung und unterstreicht - wie gesagt - das Klischee des humorvollen Österreichers - international. Denn wir wissen alle: Wir schlagen die Deutschen (vielleicht)…

Foto: LAN/kick08.net